Traugott Meyer

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Traugott Meyer (* 13. Mai 1895 z'Waislige; † 14. April 1959 z'Basel) isch e Schwizer und Baselbieter Mundart-Dichter, -Schriftsteller un Lehrer gsi.

Läbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Vadder vom Traugott Meyer, wo spöter sii Läbensunterhalt als Lehrer verdient het, isch sälber au Lehrer gsi. Dr Traugott Meyer isch uf d'Primarschuel bim Vadder z'Waislige gange. Derno het er d'Bezirksschuel z'Böckte un denne 's Lehrerseminar Muristalde und schliesslich d'Universität Bern bsuecht. Wie n er mit dr Lehrerusbildig fertig gsi isch, het er 1916-1919 z'Waislige unterrichtet, 1919–1921 d'Usbildig zuem Sekundarlehrer z'Bern g`macht un drno vo 1921–1931 an dr Sekundarschuel Muttez Unterrricht ge, vo 1921 bis zue sim Tod isch er Lehrer an dr Knabesekundarschuel z'Basel gsi.

Dr Traugott Meyer het scho in junge Johr mit dr Mundartdichtig im Baselbieter Dialekt aagfange un isch drbii schdark vom Johann Peter Hebel inspiriert worde.[1] Mit siine Gedicht, Erzählige un Roman het er genau so wie als Mitarbeiter vom Radio Basel mit dr Sändig «s Bottebrächts Miggel verzellt» wit übers Baselbiet use großi Erfolg g'ha.

Uszeichnige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

1948 het dr Traugott Meyer de Johann-Peter-Hebel-Priis vom Land Bade übercho. Im Heimatmuseum Aesch, siinem Heimetort, het 's e ständigi Usstellig über ihn un siini Manuskript.

Wärcher[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Siini Wärcher sin zwüschen 1988 un 1992 in ere achtbändige Gesamtusgob bim Verlag Sauerländer in Aarau usecho. Sie enthaltet unter anderem:

  • Us eusem Dörfli – Geschichten und Gschichtli us em Oberbaselbiet, Aarau: Sauerländer 1926
  • Mueterguet – Gedichte in Baselbieter Mundart, Aarau: Sauerländer o. J. [1929]
  • s Tunälldorf – Roman, Aarau: Sauerländer o. J. [1938]
  • s Bottebrächts Miggel verzellt – Radio-Plaudereie, Aarau: Sauerländer o. J. [1940].
  • s Bottebrächts Miggel verzellt wyter. Neui Radio-Plaudereie, Aarau: Sauerländer o. J. [1942].
  • O Heer und Gott - Psalmen und Prophetelieder baselbieterdütsch, Aarau: Sauerländer 1945
  • Um die Mutter. Erzählungen, Basel: Gute Schriften (Heft 229) 1946
  • Wie n i zem Hebel cho bi. Rede auf dem Hebelfest Lörrach 1948. Freiburg i. Br.: Rombach 1949
  • Inclyta Basilea – Festspiel zur Gedenkfeier für Basels Eintritt in den Schweizerbund 1501, O. O. [Basel], o. J. [1951]
  • Dr Gänneral Sutter – D Läbensgschicht vom Johann Auguscht Sutter. Baselbieterdütsch verzellt, Liestal: Lüdin o. J. [1953]
  • Das schöne Baselbiet, illustriert von Walter Eglin, 1957

Literatur über de Traugott Meyer[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Traugott Meyer: Wie ni zem Hebel cho bi. Freiburg: Rombach 1949

Weblinks[ändere | Quälltäxt bearbeite]