Speyer

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Speyer
Speyer
Dütschlandcharte, Position vo dr Stadt Speyer fürighobe
Koordinate: 49° 19′ N, 8° 26′ O
Basisdate
Bundesland: Rhiiland-Pfalz
Höchi: 103 m ü. NHN
Iiwohner:

50.565 (31. Dez. 2021)[1]

Poschtleitzahl: 67346
Vorwahl: 06232
Kfz-Chennzeiche:
Gmeischlüssel: 07 3 18 000
Stadtgliderig: 5 Stadtdäil
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Maximilianstraße 100
67346 Speyer
Webpräsenz: www.speyer.de
Oberburgermeischteri: Stefanie Seiler (SPD)
D Laag vo dr Stadt Speyer z Rhiiland-Pfalz
Charte
Dr Speyerer Dom
Blick vom Altpörtel uf d Maximilianstrooss (Via Triumphalis) und uf e Speyerer Dom

Speyer[2]) isch e kraisfreiji Stadt z Rhiiland-Pfalz und Däil vo dr Metropoolregioon Rhii-Neckar. Si isch vo de Röömer gründet worde und het Noviomagus oder Civitas Nemetum (Hauptstadt vom Stamm vo de Nemeter) ghäisse. Speyer isch äini vo de eltiste Stedt vo Dütschland und isch as Spira um 600 s Zentrum vom Speyergau worde. Im Middelalter isch si as freiji Riichsstadt äini vo de bedütendste Stedt im Häilige Röömische Riich vo Dütscher Nazioon gsi. Zwüsche 1816 und 1945 isch Speyer dr Sitz vo dr bayrischen Verwaltig vo dr Pfalz gsi, aber hüt ghöört d Stadt zu Rhiiland-Pfalz und het 50.565 Iiwooner (Stand 2021).

Speyer isch bekannt für si Kaiser- und Mariedoom, wo au d Kathedraale vom röömisch-katholische Bistum Speyer isch. Er isch die grössti romaanischi Chille uf dr ganze Wält, wo no erhalte isch, und zelt sit 1981 zum Unesco-Wälterb. Die jüüdische Stette vo Speyer si, zsämme mit deene vo de andere bäide SchUM-Stedt Mainz und Worms, 2021 zum UNESCO-Weltkultuurerb worden.[3]

Liddratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Bibliografii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Kathrin Hopstock, Sigrid Werner (Bearb.): Quellen zur Geschichte Speyers. Bücher, Urkunden, Bilder. Eine Auswahl aus den Beständen von Stadtarchiv und Stadtbücherei. Hrsg. von Stadtarchiv Speyer und Stadtbücherei Speyer, Speyer 1990, DNB 944882714 (Veröffentlichung anlässlich der gleichnamigen Ausstellung zur 2000-Jahr-Feier der Stadt Speyer in der Stadtbücherei am 14. Januar 1990).

Stadtgschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Hans Ammerich: Kleine Geschichte der Stadt Speyer. G. Braun Buchverlag, Leinfelden-Echterdingen 2008, ISBN 978-3-7650-8367-9.
  • Daniela Blum: Multikonfessionalität im Alltag. Speyer zwischen politischem Frieden und Bekenntnisernst (1555–1618). Aschendorff, Münster 2015, ISBN 978-3-402-11586-2.
  • Christiane Brodersen, Klaus Bümlein, Christine Lauer (Hrsg.): Dreihundert Jahre Dreifaltigkeitskirche Speyer (= Veröffentlichungen des Vereins für pfälzische Kirchengeschichte. Band 33 [2017]). Ludwigshafen (Rhein), Speyer 2017, ISBN 978-3-938031-74-2 (darin zahlreiche Aufsätze auch zur Stadtgeschichte allgemein).
  • Wolfgang Eger (Red.): Geschichte der Stadt Speyer. Band 1–3. Hrsg. von der Stadt Speyer. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 1982–1989, ISBN 3-17-007522-5.
  • Wolfgang Eger: Speyerer Straßennamen. Ein Lexikon. Hermann G. Klein Verlag, Speyer 1985, ISBN 3-921797-08-X.
  • Sabine Happ: Stadtwerdung am Mittelrhein. Die Führungsgruppen von Speyer, Worms und Koblenz bis zum Ende des 13. Jahrhunderts. Böhlau-Verlag, Köln 2002, ISBN 3-412-12901-1.
  • Fritz Klotz. Fortgeführt von Thomas Rölle: Speyer. Kleine Stadtgeschichte für die Zeit nach 1945 (= Beiträge zur Speyerer Stadtgeschichte. Heft 10). 5., erheblich erw. Auflage. Bezirksgruppe Speyer des Historischen Vereins der Pfalz, Speyer 2008, DNB 105824762X (1. Auflage. Speyer 1971, DNB 730511545).
  • Christoph Lehmann: Chronica der Freien Reichs Stadt Speyer. Erste Ausgabe. Rose/Hoffmann, Frankfurt am Main 1612 (urn
nbn:de:0128-1-22769:{{{2}}}, Faksimile in dilibri Rheinland-Pfalz).
  • Christoph Lehmann: Chronica der freyen Reichsstadt Speier. Oehrling, Frankfurt am Main 1698, urn
nbn:de:hbz:061:1-8939:{{{2}}} Faksimile in dr ULB Düsseldorf.
  • Ferdinand Schlickel: Speyer. Von den Saliern bis heute. 1000 Jahre Stadtgeschichte. Hermann G. Klein Verlag, Speyer 2000, ISBN 3-921797-60-8.
  • Stadt Speyer und dem Landesamt für Denkmalpflege, Abt. Archäologische Denkmalpflege, Amt Speyer (Hrsg.): Unter dem Pflaster von Speyer. Archäologische Grabungen von 1987 bis 1989. Verlag der Zechnerschen Buchdruckerei in Speyer, Speyer 1989, ISBN 3-87928-894-1.
  • Carl Weiss: Geschichte der Stadt Speier. Gilardone, Speyer 1876 (urn
nbn:de:0128-1-5972:{{{2}}}, Faksimile in dilibri Rheinland-Pfalz).

Äinzeltheme[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Johannes Bruno: Schicksale Speyerer Juden 1800–1980 (= Schriftenreihe der Stadt Speyer. Band 12). 2000, ISSN 0175-7954.
  • Johannes Bruno, Lenelotte Möller (Hrsg.): Der Speyerer Judenhof und die mittelalterliche Gemeinde. Eine Einführung für junge Besucher. Hrsg. vom Verkehrsverein Speyer. Speyer 2001, DNB 969860498.
  • Johannes Bruno: Die Weisen von Speyer oder Jüdische Gelehrte des Mittelalters (= Schriftenreihe der Stadt Speyer. Band 14). 2004, ISSN 0175-7954.
  • Johannes P. Bruno, Eberhard Dittus: Jüdisches Leben in Speyer. Einladung zu einem Rundgang (= Orte jüdischer Kultur). Hrsg. von Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz, Speyer, und Deutsch-Israelische Gesellschaft, Arbeitsgemeinschaft Pfalz/Speyer. Medien und Dialog, Schubert, Haigerloch 2004, ISBN 3-933231-28-0.
  • Johannes P. Bruno: Das Mahnmal für die jüdischen Opfer der Naziverfolgung 1933–1945 (= Schriftenreihe der Stadt Speyer. Band 16). Hrsg. von der Stadtverwaltung Speyer. Stadtverwaltung, Speyer 2008, DNB 991617312.
  • Wolfgang Hartwich: Bevölkerungsstruktur und Wiederbesiedlumg Speyers nach der Zerstörung von 1689 (= Fritz Ernst, Karl Kollnig, Erich Maschke [Hrsg.]: Heidelberger Veröffentlichungen zur Landesgeschichte und Landeskunde. Band 10). Carl Winter Universitätsverlag, Heidelberg 1965, DNB 451849132 (Diss., Heidelberg).
  • Landeskirchenrat der Evangelischen Kirche der Pfalz (Hrsg.): Erbe und Auftrag. Die Gedächtniskirche zu Speyer im Strom protestantischer Erinnerungskultur. verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 3-89735-277-X.
  • Hermann W. Morweiser: Vom antifaschistischen Widerstand in Speyer. In Zusammenarbeit mit dem Antifa-Archiv, Ludwigshafen. VVN-Bund der Antifaschisten, Speyer 1983, DNB 850298733.
  • Hubert Neumann: Sozialdisziplinierung in der Reichsstadt Speyer im 16. Jahrhundert (= Geschichte im Kontext. Band 3). Gardez! Verlag, St. Augustin 1997, ISBN 3-928624-59-8.

Charte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Geologische Übersichtskarte 1 : 200 000, Blatt CC 7110 Mannheim[4] der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wikisource Speyer im dütschsprochige Wikisource

 Commons: Speyer – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2021, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. Bayerisch, Bayrisch oder Bairisch??? In: bairische-sprache.at. Marc Giegerich, 23. Juli 2012, abgruefen am 11. August 2013.
  3. Worms feiert Welterbe-Status - Mainz und Speyer feiern mit In: swr.de, 28. Juli 2021
  4. BGR – Indexkarte – Geologische Übersichtskarte 1 / 200 000, Blatt CC 7110 Mannheim. In: bgr.bund.de, abgrüeft am 18. Januar 2017.