Roman Banzer

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Dr Roman Banzer (* 1957 z Trese) isch e liechteschtäiner Sproochwüsseschaftler.

s Lääbe und s Schaffe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Er het d Primarschuel z Trese und s Gimnaasium z Mörschwil und dänn z Goossau bsuecht und drno a dr Uni Fryburg Journalismus und Komunikazioonswüsseschaft studiert. Er het under dr wüsseschaftliche Läitig vom Hans Stricker bim Liechteschtäiner Namebuech mitgschaffet und syni Diss zu de Mundarte vom Fürschtetum Liechteschtäi gschribe, em Liechtensteinerisch. Von es paar Gmäinde het äär zäme mit anderen Autoore Büecher über d Fluernääme useggää.[1]

Er isch dr Läiter vo dr Arbetsstell Erwachsenebildig z Schaa und sit 1995 dr Sändeläiter vom Radio L gsi. 1999 isch er Dozänt a dr Uni Liechteschtäi woorde und 2004 au a dr HTW Chur und 2012 am Zäntrum für universitääri Wyterbildig z Bärn.

Derzue isch er 2000 dr Presidänt vo dr Meediekommissioon vom Liechteschtäi gsi. 2001 het er agfange als Läiter vom Literaturhuus Liechtenschtäi, wo anne 2019 es äigets Huus z Schaan überchoo het. S Literaturhuus macht es langfrischtigs Projäkt Liechtenstein erzählen.[2]

Dr Banzer isch fräie Mitarbeiter vom Lichteschtäi-Institut. Er het bi dr Redakzioon vo dr Zytig Maulwurf mitgmacht, wo vo 1985 bis 1989 usecho isch.[3]

1996 het dr Roman Banzer mit anderne Lüüt zäme d Mundartanthology Am Rhii useggää. Und er isch sälber au bi Schrybwärchstett i verschidene Länder drby.

Mit anderne zäme isch er en Informant über d Liechteschtäiner Sprooch gsi fürs Variantewörterbuech vom Düütsche.[4]

Wäärch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Flurnamen der Gemeinde Triesen, 1987
  • Flurnamen der Gemeinde Eschen, 1988
  • mit em Mathias Ospelt und em Anton Banzer: Flurnamen der Gemeinde Triesenberg, 1988
  • mit em Alfred Goop: Flurnamen der Gemeinde Schellenberg, 1988
  • mit em Mathias Ospelt: Flurnamen der Gemeinde Gamprin, 1991
  • Pragmatik und Interferenzen der Mundarten des Fürstentums Liechtenstein, des St. Galler Rheintals und Vorarlbergs. In: Ludger Kremer, Hermann Niebaum (Hrsg.): Grenzdialekte (= Germanistische Linguistik. 101–103). Olms, Hildesheim 1990, ISBN 978-3-487-09474-8, S. 341–359.
  • Die Mundart des Fürstentums Liechtenstein. Sprachformengebrauch, Lautwandel und Lautvariation. In: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein 95, 1998, S. 142–247. 1994
  • mit em Otmar Gassner, em Felix Marxer, em Rainer Stöckli und em Adolf Vallaster: Am Rhii. Mundarttexte aus Vorarlberg, Liechtenstein und der rheinnahen Ostschweiz. Rorschach, Dornbirn, Vaduz 1996.
  • Die Mundart des Fürstentums Liechtenstein. Sprachformengebrauch, Lautwandel und Lautvariation, 1998
  • Wia ma bi üüs red. Eine Tonsammlung der liechtensteinischen Ortsmundarten, 1998-2000
  • Leitbild Malbun Handbuch, 2000
  • Desperado: Eine Kurzgeschichte, 2001
  • mit em Hansjörg Quaderer (Hrsg.): Was wäre Bildung? Festschrift für Klaus Näscher. Schaan 2016
  • mit Hansjörg Quaderer und Roy Sommer: Demokratische Momente, 2017
  • Roman Banzer: Pragmatik und Interferenzen der Mundarten des Fürstentums Liechtenstein, des St. Galler Rheintals und Vorarlbergs. In: Ludger Kremer, Hermann Niebaum (Hrsg.): Grenzdialekte (= Germanistische Linguistik. 101–103). Olms, Hildesheim 1990, ISBN 978-3-487-09474-8, S. 341–359.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Lueg au: Hans Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe: Liechtensteiner Namenbuch. Die Orts- und Flurnamen des Fürstentums Liechtenstein. Die Namen der Gemeinden Balzers, Triesen, Triesenberg, Vaduz, Schaan, Planken, Eschen, Mauren, Gamprin, Schellenberg, Ruggell. 6 Bände. Vaduz 1999.
  2. Anita Grüneis: Der Vagabund wird sesshaft – Das Liechtensteiner Literaturhaus erhält ein eigenes Domizil (Memento vom 20. Oktober 2019 im Internet Archive) uf kulturzeitschrift.at
  3. Maulwurf (Memento vom 13. Juli 2019 im Internet Archive) uf em Historische Lexikon vom Fürschtetum Liechteschtäi
  4. Ulrich Ammon (u. a.; hrsg.): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. Berlin New York 2004.