Lego

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Zur Navigation springen Zur Suche springen
LEGO A/S
Logo
Unternähmensform Aktieselskab
Gründig 1932
Sitz Billund, Dänemark
Leitig
Mitarbeiter 13.974 (Jahresdurchschnitt)[1]
Umsatz 36,4 Mrd. DKK (3,4 Mrd. €) (2018)[1][2]
Branche Spielwarenhersteller
Uffdritt im Netz www.lego.com

D Lego A/S (au The LEGO Group, Eigeschrybwys: LEGO) isch es dänischs Undernähme und de gröschti Spiilzüüghärsteller vo de Wält,[3] wo dur als Spiilzüügklassiker gältende Legostei bekannt worden isch. Mit de Legostei chamer nach em Buuchastesystem us farbige Kunststoff-Buuchlötzli Hüüser und anderi Sachi buue. Hüt wärded vor allem Buusätz mit Zahnräder, Figure und andere Chlyteili verchauft, wo me zu vorggähne oder sälber erfundene Modäll zämesetze cha. S Wort Lego leitet sich vo dänisch leg godt („spil guet“) ab.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Legostei vo 1949 und 1958, zerst ohni, denn mit Inneröhre
Hilary Fisher Pages Interlocking Building Cubes vo 1939
Lego-Modällfahrzüüg PKW 1:87 (1956–1968)
Lego-Modällfahrzüüg 1:87 LKW (1956–1968)

S Undernähme isch 1932 vom dänische Tischlermeister Ole Kirk Christiansen gründet worde, wo dazumal Holzspiilzüüg het welle härstelle. 1934 het er de Name Lego erfunde. Er het jewiils erchlärt, dass de Name nid vom latinische lego (ich läse, ich sammle) härgleitet sig.

1947 het Lego di erste Plastik-Spritzgussmaschine gchauft und het demit zum Bispyl Rassle chönne härstelle.[4]

1949 sind denn Buustei ygfüehrt worde, wo de hütige Stei scho gliche hend. De Christiansen het syne Spiilstei „Automatic Binding Bricks“ gseit.[5] Es sind farbigi Kunststoff-Quader us Celluloseacetat gsi, wo uf de Obersyte, wie bi de hütige Stei, mit Noppe bsetzt gsi sind. D Undersyte isch aber völlig hohl gsi, was dezue gfüehrt het, dass die mit dene Stei buute Modäll nid bsunders stabil gsi sind. Das Problem het mer glöst, indem i d Undersyte Röhren integriert worde sind. Das het usserdäm ermöglicht, dass d Stei auch sytlich versetzt ufenand hend chönne gsteckt wärde. Das Kuppligsprinzip isch am 28. Jänner 1958 zum Patänt aagmäldet worde[6], wo 1978 usgloffen isch.

Di britischi Firma Kiddicraft, gründet 1932 vom Hilary Page, het prinzipiäll buuglychi Spiilzüügstei us Kunststoff bereits ab Ändi vo de 1930er Jahr produziert. Lego het s Design übernuu, nachdäm s Muster vom änglische Fabrikat überchoo het. Will Kiddicraft nume es Patänt für Grossbritannie gha het, het Lego das Produkt international vertrybe chönne. Nach em Tod vom Hilary Page 1957 sind di britischi Patänt bald usgloffe und Lego het 1981 alli Patenträcht vo de Firma Kiddicraft 1981 chönne übernäh.[7][8] Au d Methode vom Yzapfe isch vo de scho im 19. Jahrhundert bekannte, us Steimähl prässte Ankerbuustei übernuu worde und vo Lego uf es 8-mm-System uf Plastikbasis überträit worde. Die Buuwys het sich duregsetzt und wird immer no verwändet.

Legoland-Friizytpärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Seit 1968 existiered au Friizytpärk im Lego-Stil. Der ältisti isch z Billund (Dänemark) näbem erste Wärch, andere im änglische Windsor, z Carlsbad (Kalifornie) und au eine z Genzburg (Dütschland).

Film[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Syt de 1980er Jahr sind immer wider emal Legostei und -figure bruucht worden, um churz Animationsfilm z dräihe. De Name defür isch Brickfilm. Es isch grossi Hobbyfilmerszene entstande, so dass Lego es Steven Spielberg Movie Maker Set usegäh het. Näbed es paar spezielle Legostei ghöred dezue e digitali Webkamera, wo über e USB-Schnittstell ane PC aagschlosse wärde cha.

Im Rahme vo de Fuessball-WM 2006 isch i de Medie zum Byspil d Verfilmig vom Final vo de WM 1954, s (Wunder vo Bärn), bekannt worde. De zähminütigi Film Die Helden von Bern isch mit em Originalkommentar vom Reporter Herbert Zimmermann usgstattet worde.

Es git au es paar bekannti Spiilfilm:

  • The LEGO Movie, Animationsfilm, USA/Australie 2014, 100 Min., Buech und Regie: Phil Lord und Chris Miller, dütsche Kinostart am 10. April 2014
  • The LEGO Batman Movie, Animationsfilm, USA 2017, 105 Min., Buech: Seth Grahame-Smith, Chris McKenna und Erik Sommers, Regie: Chris McKay, dütsche Kinostart am 9. Februar 2017
  • The LEGO Ninjago Movie, Animationsfilm, USA 2017, 101 Min., Buech: Bob Logan, Paul Fisher, William Wheeler, Tom Wheeler, Jared Stern und John Whittington, Regie: Charlie Bean, Paul Fisher und Bob Logan, dütsche Kinostart am 21. Septämber 2017
  • The LEGO Movie 2, Animationsfilm, USA 2019, dütsche Kinostart am 7. Februar 2019

Wältrekörd[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De mittlerwyl überholti Wältrekord-Legoturm z Münche mit ere Höchi vo 29,97 m; buut worden isch er vom 1. bis zum 4. Oktober 2009

Mit Lego chamer Wältrekörd ufstelle. Deby wärded riisigi Türm, langi Tuusigflüessler, riisigi Bilder oder Auto i Originalgrössi zämebuut. D Kriterie für die Weltrekörde sind Längi, Höchi, d Aazahl vo de Legostei und Arbetsstunde.[9]

Lego isch usserdäm de gröschti „Reifehärsteller“ vo de Wält: Im Jahr 2016 het s Undernähme mit über 730 Millione Stuck[10] öppe viermal so vili Pneu wie der gröschti „reguläri“ Reifeproduzänt Bridgestone härgstellt.[11]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Das große Lego-Buch. Eine Reise durch das Lego Universum. Dorling Kindersley, München 2000, ISBN 3-928044-70-2.
  • Simon Beecroft: Lego Star Wars: Lexikon der Figuren, Raumschiffe und Droiden. Dorling Kindersley, München 2009, ISBN 978-3-8310-1555-9.
  • Mike Dooley: Das inoffizielle Lego-Buch. Franzis, Poing 2008, ISBN 3-7723-4464-X.
  • Christian Humberg: 50 Jahre LEGO Stein. Heel-Verlag, Königswinter 2008, ISBN 978-3-89880-860-6.
  • Joe Klang, Oliver Albrecht: Das große Lego-Buch – Bau dir eine Stadt. Heel-Verlag, Königswinter 2012, ISBN 978-3-86852-542-7.
  • Daniel Lipkowitz: Das Lego Buch. Dorling Kindersley, München 2010, ISBN 978-3-8310-1665-5.
  • David C. Robertson mit Bill Breen: Das Imperium der Steine. Wie LEGO den Kampf ums Kinderzimmer gewann. Campus, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-593-50010-2.
  • Margret Uhle: Die Lego Story. Rowohlt, Reinbek 2000, ISBN 3-499-60905-3.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Lego – Sammlig vo Multimediadateie

Einzelnachwys[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. 1,0 1,1 LEGO Group Responsibility Reports. In: LEGO.com. Abgruefen am 10. Oktober 2019 (änglisch).
  2. Umsatz und Gewinn ausgebaut – Lego erholt sich 2018 von schwerem Vorjahr. In: n-tv.de. 27. Februar 2019, abgruefen am 10. Oktober 2019.
  3. Charlotte Dietz: Der Kult um die Klötzchen bringt Milliarden. In: welt.de. WeltN24 GmbH, 4. September 2014, abgruefen am 7. März 2015.
  4. Ole Kirk Christiansen und die LEGO-Steine. In: Was ist Was. Abgruefen am 1. August 2020.
  5. Automatic Binding Brick. In: Brickipedia. (wikia.com [abgerufen am 23. Dezember 2017]).
  6. Espacenet – Bibliographic data. Abgruefen am 1. Juli 2018 (änglisch).
  7. Hilary Page Toys. In: hilarypagetoys.com
  8. History of The Lego Group I (1932–1968) (Memento vom 17. März 2016 im Webarchiv archive.is)
  9. Liste von Lego-Weltrekorden
  10. Staunfakten – Lego. The LEGO Group, abgruefen am 10. Oktober 2017.
  11. Yann Lacroix: Die Reifenbranche boomt. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Euler Hermes Economic Research, 10. April 2014, archiviert vom Original am 1. August 2016; abgruefen am 10. Oktober 2017.