Dänische Sprache

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Dänisch (dansk sprog)
Verbreitig: lüeg under Amtssproch i
Sprecher: 5,3 Millione Müetersprochler
0,3 Millione Zweitsprochler
Linguistischi
Klassifikation
:
Unterteilige:

3 Hauptgruppe (noch Azahl Gschlächter): Jütisch, Inseldänisch, Ostdänisch

Offizieller Status
Amtssprooch vo: Dänemark Dänemark
Grönland Grönland
Färöer Färöer Insle
EU EU
Nordische Root
Anerkannti Minderheitesprooch vo: DeutschlandDeutschland Dytschland
Sproochchürzel
ISO 639-1

da

ISO 639-2

dan

ISO 639-3

dan

SIL

dan

Di dänischi Sproch (dän. dansk sprog) ghört zu de skandinavische und dodemit zu de germanische Sproche.

Verbreitig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Insgsamt wird Dänisch vo ca. 5,3 Millione Müetersprochler gschwätzt, dodevo 5 Millione z Dänemark selber und de Rest z Schwede, Norwege, Grönland, (Nord-)Dütschland, Kanada und in de USA.

Zweitsprochler git s vor allem z Schleswig-Holstei (8'000-10'000), aber au z Ysland.

Zwar isch s Dänisch ziemlig stark vom Nyderdütsch beyflusst worde, aber d Gränze zwüschem dütsche und em dänische Sprochberych isch e rächt harti. Friehner isch d Sprochgränze nit die glychi gsi wie d Landesgränze und s hät au Dänischsprochigi z Dütschland und Dütschsprochigi z Dänemark gha.

Dialäkt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Hochsproch vom Dänisch isch de Dialäkt vo Kopehage und Umgebig. S wird au als Rigsdansk (= Rychsdänisch) bezeichnet. S hät ursprünglig uff me Sozioläkt vo de Obere Klass basiert. Näbem Hochdänisch git s e Hufe Dialäkt; so hät fast jedi Insle ihr eigene, und au d Halbinsle Jütland isch sprochlich starch verstigglet. Drum könne zwüsche Däne uss verschydene Deil vo Dänemark Verständnisproblem ufftrette, aber hütt schwätze di meiste Däne Rychsdänisch oder e liecht dialektal beyflussti Variante devo.[1]

Phonology[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Vokal[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Im Dänische git s di folgende 27 Vokal:

  vorne zentral hinde
ungrundet grundet
lang kurz lang kurz lang kurz lang kurz
gschlosse i y   u
halbgschlosse e øː ø   o
mittel       ə1  
halboffe ɛː ɛ œː œ   ʌ ɔː ɔ
offe æː2 a   ɶ ɑː ɑ ɒː ɒ

Zudem git s insgsamt 25 Diphthong: [e:ɪ > e:], [ɛ:ɪ > ɛ:], [æ:ɪ > æ:], [ɑ(:)ɪ], [u(:)ɪ], [ʌ(:)ɪ], [i(:)ʊ], [e(:)ʊ], [ɛ(:)ʊ], [æ(:)ʊ], [a(:)ʊ], [y(:)ʊ], [ø(:)ʊ], [œʊ], [ɔ(:)ʊ], [ʌ(:)ʊ], [i(:)ʌ], [e(:)ʌ], [ɛ(:)ʌ], [æ(:)ʌ], [y(:)ʌ], [ø(:)ʌ], [œ(:)ʌ], [u(:)ʌ], [o(:)ʌ]

Konsonante[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  bilabial labio-
dental
dental alveolar palatal velar uvular glottal
Plosiv          
Nasal m     n   ŋ    
Frikativ   f   s       h
Approximante   ʋ ð̪   j   ʁ  
Lateral       l        

Ussproch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dänisch hät zimlig vyli Vokal. Sälli 9 Vokal, wo gschrybe werre, chönne insgsamt 16 verschydeni Lut darstelle; dezüe chömme d Diphthong. Für Müetersprochler e Schwyrigkeit darstelle düet au de Knacklut; ohni den cha s allerdings zu Missverständnis cho (z.B. bi lever (= Läber) mit Knacklut und lever (= läbe) ohni en). Bi lange Vokal kunnt er vom Änd vom Vokal, ansunschte vor em Konsonant noch em Vokal. Wenn e stimmlose Konsonant uff e kurze Vokal folgt, no hät s niene e Glottisschlag.

D Konsonante vom Dänische sin meistens stimmlos (eso au b, d, g).

Ussproch vo de Vokal
Vokal Ußsproche
a * gschlosses [e] wie in "See"
* hells a (IPA: æ)
e * Schwa, IPA [ə]
i * langs, gschlosses [i:]
* zwüsche [e] und [ɪ]
o * Diphthong [əʊ]
* hells a, IPA [æ]
u langs, gschlosses [u:]
y * wie <ew> uff Englisch
* wie s <ö> uff Dytsch
æ * hells a, IPA [æ]
ø * gschlosses [ø]
å * gschlosses [o]
* Diphthong [əʊ]
Ussproch vo de Konsonante
Konsonant Ußsproch
b normals [b], zwüsche Vokal und am Wortend [w]
c vor Konsonante und vor a, o, u [k], sunsch simmloses s [s]
d am Wortend und zwüsche Vokal [ð], sunsch [d]
noch l, n, r und vor s, t nit ußgsproche
f [f] wie uff Alemannisch
g [g] wie uff Alemannisch, noch Vokal sälte ußgsproche
am Silbeänd stimmhafts [g]
in Främdwörter au [ʒ]
h vor <j> und <v> stumm, sunsch [h] wie uff Alemannisch
j [j] wie s Alemannischè [j] in yheimische Wörter
normalerwis [kʰ], zwüsche Vokal und am Silbeänd stimmloses <g> [g̊]
l [l] wie uff Alemannisch
m [m] wie uff Alemannisch
n [n] wie uff Alemannisch
stimmloses [pʰ], zwüsche Vokal und am Silbeänd stimmloses <b> [b̥]
qu [kw] wie uff Englisch
r am Wortafang und noch Konsonant [ʁ] wie <r> uff Französisch, im Wortinnere entfallt s oder wird Deil vo me Vokal
s wie <s> uff Alemannisch, IPA [s]
stimmloses, aspirierts [tˢ], zwüsche Vokal und am Silbeänd stimmloses <d> [d̥]
v am Wortänd [u] wie s gschlosse <u> uff Alemannisch, sunsch [v] wie <w> uff Alemannisch
w [v] wie uff Alemannisch
x Affrikate [ks] wie <x> uff Alemannisch
z simmloses <s> [s]

Grammatik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Nome und Adjektive hän zwei Gschlächter. Die heiße Neutrum und Utrum. S Utrum isch uss de beide Gschlächter Maskulinum und Femininum zämmecho. E Ändig wo s Gschlächt vo me Nome azeigt, git s nit.

Im Dänische werre d Nome nit an de Fall apasst. Nur für de Genitiv wird immer d Endig -s ans Nome draghängt.

De Plural wird mit de Suffixe -er oder -r bildet. Sältener chunnt d Ändig -e vor, no sältener gar kei Endig. Mängmol chunt en Umlut dezue.

S git im Dänische zwei unbstimmti Artikel, nämlig et (Neutrum) und en (Utrum). Si stönn immer vor em Nome. Zum Usdrucke, dass s Nome bstimmt sy soll, hänkt mer sälli Ändige (im Utrum Plural -ne statt -en) ans Nome a. Wenn de Vokal sell churz blybe, wird de Uslutkonsonant (letschte Konsonant) verdoppelt.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

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 Allmänd (Commons): Dänischi Sproch – Sammlig vo witere Multimediadateie

Quelle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. www.dkheadlines.com (änglisch)