Konrad Adenauer

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
De Konrad Adenauer (1952)

De Konrad Hermann Joseph Adenauer (* 5. Januar 1876 in Köln; † 19. April 1967 in Rhöndorf; eigentlich Conrad Hermann Joseph Adenauer) isch vo 1949 bis 1963 de ersti Bundeskanzler vo de Bundesrepublik Dütschland und vo 1951 bis 1955 zugliich erste Usseminister ksi.

Läbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De Adenauer isch vonere konservativ-katholische Familie abgstammt.

Scho im Kaiserriich und i de Weimarer Republik hät de Jurist und Aghörig vo de katholische Zäntrumspartei e politischi Karriere absolviert. Er isch Oberbürgermeister vo Köln ksi, hät em königlich-preußische Härrehuus aghört und hät als Präsidänt vom preußische Staatsrat energisch d Interässe vom Rheinland verteidigt. In de Ziit vom Nationalsozialismus isch er, will er 1933 em Hitler d Hand hät nöd welle schüttle, sine Ämter enthobe worde und isch ziitwis inhaftiert ksi.

De Adenauer hät zu de Begründer vo de CDU khört und isch vo 1950 bis 1966 deren iire Parteivorsitzende ksi. Als Präsidänt vom Parlamentarische Rat sowie als erste Bundeskanzler und Usseminister hät er e ganzi Ära prägt. Als Kanzler hät sich für Bonn als Bundeshauptstadt igsetzt, isch für e Politik vo de Westbindig gstande und en Understützer vo de Europäische Einigig ksi. De Adenauer isch wirtschaftspolitisch fürs System vo de Soziale Marktwirtschaft und für e Ussöhnig mit Israel gstande.

1967 isch er im Alter vo 91 Jahr gstorbe. Er isch Ehredoktor vo mehrere Universitäte ksi.

Schrifte (Uswahl)[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Biografie

  • Peter Koch, Klaus Körner: Konrad Adenauer. Patmos, Düsseldorf 2004, ISBN 3-491-96117-3.
  • Henning Köhler: Adenauer. Eine politische Biographie. Propyläen, Berlin 1994, ISBN 3-549-05444-0.
  • Hans Maier: Konrad Adenauer (1876–1967). In: Rheinische Lebensbilder, Band 6. Hrsg. von Bernhard Poll. Rheinland Verlag, Köln 1975, S. 233–256.
  • Hans-Peter Schwarz: Anmerkungen zu Adenauer. DVA, Stuttgart 2004, ISBN 3-421-05838-5.
  • Gösta von Uexküll: Konrad Adenauer. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt, Reinbek 1976, ISBN 3-499-50234-8.

Bildbiografie und Photodokumentatione

  • Franz Burda (Hrsg.): Konrad Adenauer - Gedenkband, Burda, Bildband Nr.6, Offenburg 1967, o. ISBN
  • Ulrich Frank-Planitz: Konrad Adenauer, Gustav Lübbe Vlg., Bergisch Gladbach (2.Aufl.) 1975, ISBN 3-7857-0176-4
  • Will McBride (Photos), Hans-Werner Graf von Finckenstein (Text): Adenauer - Ein Porträt, Josef Keller Vlg., Starnberg 1965, o. ISBN
  • Georg Schröder (Einltg.): Konrad Adenauer - Porträt eines Staatsmannes . Eine Bilddokumentation, C. Bertelsmann, Gütersloh 1966, o. ISBN
  • Sven Simon: Adenauer und Kokoschka - Bilder einer Freundschaft, Econ, Düsseldorf/Wien 1967, o. ISBN

Zu Läbensabschnitt

  • Rudolf Jungnickel: Kabale am Rhein. Der Kanzler und sein Monsignore. Wartburg, Weimar 1994, ISBN 3-86160-100-1.
  • Anneliese Poppinga: Meine Erinnerungen an Konrad Adenauer. DVA, Stuttgart, 1970, ISBN 3-421-01530-9.
  • Günther Schulz (Hrsg.): Konrad Adenauer 1917–1933. SH, Köln 2007, ISBN 978-3-89498-161-7.
  • Hans-Peter Schwarz: Adenauer. Der Aufstieg 1876–1952. DVA, Stuttgart 1986, ISBN 3-421-06323-0.
  • Hans-Peter Schwarz: Adenauer. Der Staatsmann 1952–1967. DVA, Stuttgart 1991, ISBN 3-421-06613-2.
  • Kurt Sontheimer: Die Adenauer-Ära. Grundlegung der Bundesrepublik. 3. Auflage. dtv, München 2003, ISBN 3-423-34024-X.

Prinzipie, Wert und Stil, Handligsmotiv

  • Horst Osterheld: Konrad Adenauer - Ein Charakterbild, Eichholz Vlg., Bonn (4.Aufl.) 1974, ISBN 3-87198-019-6

Zu Einzelaspäkt

  • Dieter E. Kilian: Adenauers vergessener Retter. Major Fritz Schliebusch. Hartmann, Miles-Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-937885-44-5.
  • Daniel Koerfer: Kampf ums Kanzleramt - Erhard und Adenauer, DVA, Stuttgart 1987, ISBN 3-421-06372-9
  • Dieter Riesenberger: Das Ringen um die Entlassung deutscher Kriegsgefangener aus der Sowjetunion (1952–1955). In: Dieter Riesenberger: Den Krieg überwinden. Donat, Bremen 2008, ISBN 978-3-938275-44-3, S. 324–339.
  • Henning Sietz: Attentat auf Adenauer. Siedler, Berlin 2003, ISBN 3-88680-800-9.
  • Gustav Andreas Tammann/Engelbert Hommel (Hrsg.): Die Orden und Ehrenzeichen Konrad Adenauers. The orders and decorations awarded to Konrad Adenauer. Im Auftrag der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus. Gottschalk, Bad Honnef 1999. ISBN 3-9806090-1-4.

Historisch-kritischi Bewertig

  • Wilhelm von Sternburg: Adenauer – Eine deutsche Legende. 2. Auflage, Aufbau, Berlin 2005, ISBN 3-7466-1714-6.

Sunstigs

  • Hans-Joachim Gerboth: Meine Adenauer-Memo(a)iren. Von Karlchen Schmitz. dtv, München 1983, ISBN 3-423-01152-1.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Konrad Adenauer – Sammlig vo Multimediadateie