Kolonialismus

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Kolonialmächt, 1898, vor em Spanisch-Amerikanische Chrieg, em chinesische Boxerufstand und em südafrikanische Zwäite Buurechrieg
0 USA
0 Unabhängig/Anderi Länder
Deutscher Kolonialherr in Togo (ca. 1885), denn e dütschi Kolonii, noch em Erste Wältchrieg e franzöösischs Mandatsgebiet.

As Kolonialismus bezäichnet mä e Herrschaftsbeziejig zwüsche Kollektiv, wo die zentrale Entschäidige über s Lääbe vo de Kolonisierte dur e Minderhäit vo Kolonialheere beschlosse wärde. Die si kulturell verschiide und wäi sich nid aabasse und iiri Beschlüss zien vor allem iiri äigene Inträsse in Betracht. In dr Nöizit bruche d Kolonialheere, wo überzügt si, ass si sälber kulturell hööcher stönde, vilmol sändigsideologischi Doktrine zum sich z rächtfertige.[1]

As Kolonialzit bezäichnet mä hützudags im Allgemäine d Epoche vom nöizitlige Kolonialismus, wo mit de Eroobrige vo Bortugal und Kastilie/Spanie z Afrika und Südamerika gege s Ändi vom 15. und am Aafang vom 16. Joorhundert aagfange het und bis zum Ändi vom Zwäite Wältchrieg im Joor 1945 duurt het, au wenn s scho immer Kolonialzite gee het (vgl. die römischi Kolonialzit, die arabischi Kolonialzit usw.). D Ideologii und d Praxis vom Kolonialismus isch no dur e Imperialismus und dr modärn Rassismus zuegspitzt worde.

Dr Begriff Kolonialismus sött mä underschäide vo dr Kolonisazioon, wo sich uf s Gründe vo Kolonie beziet und nid uf s Herrschaftssüsteem. Au das isch e Fenomeen, wo mä in alle Geegende vo dr Wält und in verschidnige Epoche cha finde.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Andreas Eckert: Fischer Kompakt: Kolonialismus. Fischer, 2006. ISBN 3596153514.
  • Jürgen Osterhammel: Kolonialismus: Geschichte, Formen, Folgen. Beck, Münche 1995, 142 S., ISBN 3-406-39002-1
  • Ludolf Pelizaeus: Der Kolonialismus. Marixverlag, 2008. ISBN 386539941X.
  • Wolfgang Reinhard: Kleine Geschichte des Kolonialismus. 2. Ufl., Kröner Verlag, Stuttgart 2008. ISBN 978-3-520-47502-2
  • Reinhard Wendt: Herrschaft, in: Europäische Geschichte Online, uusegee vom Institut für Europäische Geschichte (Mainz), 2010. Zuegriff am: 13. Juni 2012.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Quelle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Osterhammel 1995: S.21