Wolfram Graf

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Dialäkt: Schwäbisch

Dr Wolfram Graf (* 1965 z Dornstedda em Landkreis Freidastadt) ischt a deitscher Kombonischt, Organischt, Musikwissaschaftler ond Hochschuellehrer.

Aus seim Leaba[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Wolfram Graf ischt 1965 en deam kloina Städtle Dornstedda em nerdlicha Schwarzwald uff d Welt komma. Oiner vo seine Vorfahra isch dr Kombonischt ond Kantor Johannes Graf (1853 bis 1923) gwäa, wo vo 1889 bis 1918 als Kirchamusiker am Ulmer Minschdr gwirkt hôt. [1] Uffgwachsa isch dr Wolfram Graf de meischt Zeit d Sendlfenga em Kreis Beeblenga. Nôch seim Abi hôt’r zerscht amôl a Studiom Generale am Freia Hochschuelkolleg Stuegert hendr sich brôcht ond dô drnôch an de Musikhochschuala Karlsruha ond Saarbricka beim Professr Leo Krämer Orgl studiirt. Finanziirt hôt’r sei Studiom zo-ma graußa Doil mit Einahma us-em Orglschbiila an vrschiidene Kircha, haubtsächlich an dr Sendlfenger Chrischduskirch. Weil abr dr Klang vo dr Orgl en sellem Goddeshaus nemme zo seira Zfriidaheit ausgfalla ischt, hôt’s dr Wolfram Graf gschafft, dass a graußa Schbendaaktioo durchgfihrt wôrra ischt, wo so viil Geld eibrôcht hôt, dass d Chrischduskirch a nuia Orgl hôt ôôschaffa kenna.

Sendlfenga hôt a reicha Chorlandschaft. Neaba drei weltliche Cheer vom Liaderkranz hôt fascht jeda Kirchagmoid an oigena Chor. Bsonders ôôschbruchsvoll en ihre Uffihronga send dr jonge Chor ond dr Kendrchor vo dr romanischa Martinskirch, dr evangelischa Hauptkirch vo dr Stadt. Dr Kantor vo deam Goddeshaus, dr Kirchamusikdirektr Klaus Roller, hôt scho bald gmerkt, was fir a grauß Talent en seim Chorsenger ond Mitarbeiter Wolfram Graf steckt ond ehn ermondret, fleißich mit-em Komboniira forzofahra. Glei sei erschts graißers Werk, s Oratoriom Teilen statt Töten ibrs Leaba vom Heiliga Martin von Tours fir zwoi Schbrecher, Sopran, gmischda Chor, Kendrchor, zwoi Orgla ond Orkeschtr, uruffgfihrt am 10. Novembr 1991 en dr Martinskirch Sendlfenga bei de Zweite Sindelfinger Kirchenmusiktage[2] ischt a graußer Erfolg wôrra ond hôt da Graf befliiglet, uff deam eigschlagena Weag weidrzomacha.

Heitzodag leitet dr Graf – zamma mit-em Professr Helmut Bieler – dui Konzertreihe Zeit für Neue Musik in Bayreuth. En dera Stadt lehrt’r au an dr Universideet ond an dr Hochschual fir evangelische Kirchamusik, wo-nr Ondrricht geit en de Fecher Orglschbiil, Musiktheorii ond Kombosiziooslehr. Leaba duat’r en Hof.

A kloina Auswahl vo seine Werk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Schrifda[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Johannes Graf – Komponist und Interpret an der großen Walcker-Orgel des Ulmer Münsters von 1889 bis 1923 Diplomarbeit, Hochschule für Musik Saar, 1992.
  • Grenzen – Worte und Zeichen Bayreuth 1999.
  • Schritt an der Schwelle. S Libreddo fir a Kammeropr, 2002.
  • Leopold van der Pals – Komponieren für eine neue Kunst. Dissertation, Universität Bayreuth, 2002. Verlag am Goetheanum, Dornach. ISBN 3-7235-1155-4.

Firs Theater[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Kalif Storch (1993). A Märchenopr en drei Uffziig für Sprecher, Kenderchor ond Kammerorkeschtr. S Libreddo stammt vom Dieter E. Hülle ond basiirt uff-em gleichnamiga Märle vom Wilhelm Hauff)
  • Die Sindelfinger Christgeburt, a Weihnachtsschbiil vom Dieter E. Hülle fir Kenderchor, Instrumentalgrubb ond Orgl (1996)
  • Der Hüter der Schwelle a Myschderiadrama nôch-ma Tekscht vom Antoprosofii-Grender Rudolf Steiner für Kammerorkeschtr. UA 28. Sebdember 2007 em Goetheaneom z Dornach
  • Merlin – roter Vogel a musikalischa Szene fir Sopran, Fleet ond Klaviir nôch-ma Tekscht vom Tankred Dorst. UA 22. Mai 2009 em E.T.A.-Hoffmann-Theater z Bamberg
  • Die Schwäbische Schöpfung, a nuia Einrichdong vo dr Barockopr vom Sebastian Sailer (Libreddo) ond Meingosus Gaelle (Musik)

Fir Uffihronga en Kircha odr Konzertsäl[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Martin von Tours – Teilen statt Töten (1991), a Oratorium fir zwoi Schbrecher, Sopran, Chor, Kenderchor, Orkeschtr ond zwoi Orgla. Tekscht: Dieter E. Hülle
  • Wachet auf (1991), a Kandate zom Advent fir Kenderchor ond a baar Instrument
  • Psalm 150 (1992) für Kenderchor ond Orgl

Reine Chorwerk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Sindelfinger Hexensprung fir Chor a cappella, Tekscht: Dieter E.Hülle, 1995
  • Drei schwäbische Männerchör(l)e für Männerchor a cappella nôch Tekscht vom Helmut Pfisterer, 1995
  • Schwäbische Männerchör(l)e - zweite Folge uff Tekscht vom Manfred Rommel ond vom Friedrich E. Vogt, 1998
  • SIGNUM fir Chor, zwoi Klaviir ond Schlagwerk ôôlässlich vom 50-jähriga Ausgang vom Zwoida Weltkriag, 1995

Quella[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Wolfram Graf: Bewegende Gedenkstunde, us-em Buach Mein Sindelfingen – 36 Blicke auf die 750-jährige Stadt, rausgäa vom Peter Bausch ond-em Dieter E. Hülle, Röhm Verlag Sendlfenga, Januar 2013, ISBN 978-3-937267-28-9
  • Lueg d Weblink

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Oinzlne Nôchweis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Württembergische Blätter für Kirchenmusik, Nr. 3/2013, S. 30
  2. S Heftle mit älle Termin vom 10. Novembr bis 15. Dezembr 1991