Vreni Schneider

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
D Vreni Schneider uf ere Briefmargge us Paraguay (1989)

D Verena «Vreni» Schneider (* 26. November 1964 z Elm) isch en ehemaligi Schwiizer Skirännfahreri.

Sie ghört zu de erfolgriichste Skirännfahrerinne vu dr Gschicht und het ds Renngschehe i de spate 1980er und früehne 1990er Jahre dominiert. D Riiseslalom- und Slalom-Spezialistin isch driimal Gsamtsiigeri vum alpinen Skiweltcöp und ölfmal Siigeri vunere Weltcöp-Disziplinewertig gsi. Sie het 55 Weltcöprenne gwunne und staht dadebii a dritter Stell hinder de Lindsey Vonn und de Annemarie Moser-Pröll. Bi Olympische Winterspiil het sie füüf Medaille, devoo drii goldnigi, und sechs Medaillen bi Wältmeisterschafte, ebefalls drii goldnigi, gwunne. Währed ihrere ölfjährige Weltcöpkarriere het d Schneider i allne füüf Diszipline mindestens ei Podestplatz gholt. I dr Saison 1988/89 het sie 14 Weltcöprenne gwunne; bis hüt bliibt die Bestmargge unübertroffe. Sie het au e Bestmargge mit 20 Weltcöp-Rennsiig und füüf Disziplinenwertige im Riiseslalom und vo sechs Disziplinewertige im Slalom ufgstellt. Ihre Rekord vu 34 Rennsiig im Slalom isch 2013 dur d Marlies Schild überbote worde. S Vreni Schneider betrüüt hüt i ihrem Heimetort Elm en nach ihre benännti Ski- und Snowboardschuel. Usserdem bsitzt sie z Elm und Glaris je es Sportgschäft. Sie isch sit 1999 mit em Marcel Fässler[1] gehürate und isch Muetter vu zweene Söhn. S Vreni Schneider isch Athletebotschafteri vu dr Entwiggligsshilfeorganisation «Right To Play» und unterstützt au «World Vision Schwiiz». 2012 het sie mit 'Ä Gruass Us De Bärge e Volksmusig-CD usegee.[2].

Erfolg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Olympischi Spiil[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Calgary 1988: 1. Riiseslalom, 1. Slalom
  • Albertville 1992: 7. Slalom
  • Lillehammer 1994: 1. Slalom, 2. Kombination, 3. Riiseslalom, 33. Abfahrt

Wältmeisterschafte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Bormio 1985: 12. Riiseslalom
  • Crans-Montana 1987: 1. Riiseslalom, 4. Super-G, 4. Kombination
  • Vail 1989: 1. Riiseslalom, 2. Slalom, 2, Kombination
  • Saalbach 1991: 1. Slalom, 3. Kombination, 7. Riiseslalom

Weltcöpwärtige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Saison Gsamt Abfahrt Super-G Riiseslalom Slalom Kombination
Platz Pünkt Platz Pünkt Platz Pünkt Platz Pünkt Platz Pünkt Platz Pünkt
1984/85 9. 112 - - - - 3. 88 22. 19 17. 9
1985/86 3. 216 - - 14. 20 1. 110 7. 51 5. 35
1986/87 2. 262 14. 23 6. 44 1. 120 4. 84 2. 20
1987/88 5. 185 - - 22. 9 3. 76 2. 80 5. 20
1988/89 1. 376 - - 17. 11 1. 165 1. 175 3. 25
1989/90 6. 198 - - 25. 4 5. 69 1. 125 - -
1990/91 3. 185 - - - - 1. 113 5. 72 - -
1991/92 4. 902 - - - - 2. 391 1. 511 - -
1992/93 6. 626 - - - - 12. 136 1. 490 - -
1993/94 1. 1656 15. 112 19. 88 2. 516 1. 860 5. 80
1994/94 1. 1248 23. 84 25. 74 1. 450 1. 560 2. 80

Wältcöpsiig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Slalom
Datum Ort Land
17. Dezember 1986 Courmayeur Italie
14. Februar 1987 Saint-Gervais-les-Bains Frankriich
24. Januar 1988 Bad Gastein Östriich
16. Dezember 1988 Altenmarkt im Pongau Östriich
20. Dezember 1988 Courmayeur Italie
3. Januar 1989 Maribor Jugoslawie
8. Januar 1989 Mellau Östriich
15. Januar 1989 Grindelwald Schwiiz
3. März 1989 Furano Japan
10. März 1989 Shigakōgen Japan
25. November 1989 Park City USA
6. Januar 1990 Piancavallo Italie
9. Januar 1990 Hinterstoder Östriich
21. Januar 1990 Maribor Jugoslawie
18. März 1990 Åre Schwede
11. März 1991 Lake Louise Kanada
30. November 1991 Lech Östriich
18. Januar 1992 Maribor Slowenie
29. Februar 1992 Narvik Norwege
6. Januar 1993 Maribor Slowenie
17. Januar 1993 Cortina d’Ampezzo Italie
19. März 1993 Vemdalen Schwede
28. März 1993 Åre Schwede
28. November 1993 Santa Caterina Italie
19. Dezember 1993 St. Anton am Arlberg Östriich
9. Januar 1994 Altenmarkt im Pongau Östriich
23. Januar 1994 Maribor Slowenie
5. Februar 1994 Sierra Nevada Spanie
10. März 1994 Mammoth Mountain USA
20. März 1994 Vail USA
27. November 1994 Park City USA
18. Dezember 1994 Sestriere Italie
26. Februar 1995 Maribor Slowenie
19. März 1995 Bormio Italie
Riiseslalom
Datum Ort Land
17. Dezember 1984 Santa Caterina Italie
17. März 1985 Waterville Valley USA
6. Januar 1986 Maribor Jugoslawie
19. Januar 1986 Oberstaufe Dütschland
20. März 1986 Waterville Valley USA
6. Dezember 1986 Waterville Valley USA
5. Januar 1987 Saalbach-Hinterglemm Östriich
13. Februar 1987 Megève Frankriich
22. März 1987 Sarajevo Jugoslawie
5. Januar 1988 Tignes Frankriich
28. November 1988 Les Menuires Frankriich
18. Dezember 1988 Valzoldana Italie
6. Januar 1989 Schwarzabearg Östriich
7. Januar 1989 Schwarzabearg Östriich
21. Januar 1989 Tignes Frankriich
8. März 1989 Shigakōgen Japan
11. Januar 1991 Kranjska Gora Jugoslawie
17. März 1991 Vail USA
8. Dezember 1991 Santa Caterina Italie
5. Januar 1992 Oberstaufen Dütschland
Kombination
Datum Ort Land
16. Dezember 1988 Altenmarkt im Pongau Östriich

Wiiteri Erfolg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 9 Schwiizer Meistertitel (Riiseslalom 1987, 1989, 1991 und 1994; Slalom 1988, 1989, 1993, 1994 und 1995)

Ehrige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Schwiizer Sportleri vom Jahr: 1988, 1989, 1991, 1994 und 1995
  • Weltsportlerin vom (La Gazzetta dello Sport): 1989
  • Skieur d’Or: 1994 und 1995
  • Schwiizer Schneesportleri vom Jahrhundert
  • Am 27. Februar 2015 het sie vom Dachverband sportglarnerland.ch de Life Time Award fürs Läbeswärch i Form vonere 15. Glaskristallchugle übercho.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Vreni Schneider im Munzinger-Archiv (Artikelaafang frei abruefbar)
  • Vreni Schneider mit Urs Huwyler: Talent allein ist nicht genug: Der Wille zu siegen und die Kraft, sich selber treu zu bleiben. Scherz Verlag, 1995, ISBN 3-502-18664-2.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Vreni Schneider – Sammlig vo Multimediadateie

Einzelnachwys[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Thomas Knellwolf: Am Anfang war das Feuer. Die Weltwoche, April 2005. Abgrüeft am 2015-03-16.
  2. Isabelle Mathys, Yasmin Merkel: Vreni Schneider singt weiter: Jetzt kommt CD Nummer 2. In: srf.ch vom 19. November 2013