U-Boot

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E russischs U-Boot vom Tüp Projekt 641 z Zeebrugge
E modärns konwenzionells U-Boot vo dr Klass 212 A

E U-Boot (churz für Underseeboot) isch e Boot, wo für s Faare under Wasser konzipiert isch. Modärni groossi U-Boot, wo e Masse bis zu 26'000 Donne chönne haa, wärde au as U-Schiff bezäichnet.

Dr Usdruck U-Boot wird bsundrigs für e militärischs Underseeboot brucht, vor allem für e dütschs us em Erste und Zwäite Wältchrieg. Zivile U-Boot, öb si kommerziell oder für d Forschig verwändet wärde, säit mä vilmol Dauchboot.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Scho im Alterdum het mä Apparät für zum Dauche usbrobiert und us em Middelalter kennt mä Zäichnige vo Daucheraazüüg und Dauchboot. Aber in dr Braxis ischs schwiirig gsi. S Rotterdammer Schiff, e milidärischs U-Boot wo 1653 vom Franzos De Son baut worde isch und hundert Schiff im Daag hätt sölle versänke, isch e Feelkonstrukzion gsi und nie iigsetzt worde. D Dauchboot im 17. ind 18. Joorhundert si braktisch nid bruchbar gsi. Erst im 19. Joorhundert si Motör entwigglet worde, wo mä het chönne iisetze und 1860 het dr Giovanni Luppis s Torpedo erfunde. S erste U-Boot wo wirklig funkzioniert het, isch dr Sub Marine Explorer gsi, wo vom Julius Kröhl z Nöi York baut worde isch. Es isch für s Perledauche brucht worde, aber 1867 isch die ganzi Mannschaft umchoo, vermuetlig an dr Daucherchrankhet.

Im spoote 19. Joorhundert häi sich d Marine vo de industrialisierte Länder für milidärischi U-Boot afo intressiere. Im Erste Wältchrieg het vor allem s Dütsche Kaiserriich uf U-Boot gsetzt und die häi e Hufe Schiff vo de Ängländer und Franzoose versänkt. D Versänkig 1916 vo dr RMS Lusitania dur e dütschs U-Boot, wo mee as hundert Amerikaner drbii verdrunke si, het d Iistellig vo de USA Dütschland gegenüber verschlächteret. Aber erst wo Dütschland dr uniigschränkti U-Boot-Chrieg 1917 wider ufgnoo und d Laconia versänkt het, häi d USA aktiv in Chrieg iigriffe.

Im Zwäite Wältchrieg häi dütschi U-Boot vor allem änglischi Frachtschiff aagriffe und am Aafang groosse Erfolg gha. Mit dr Entwigglig vom Radar, dr Iifüerig vo de Konwoi, em Sonar und de Wasserbombe häi d Ängländer schliesslig Anworte gfunde, wo us de dütsche U-Boot vo Jeeger Gjagti gmacht het. Au im Pazifikchrieg häi d USA die groossi japanischi U-Boot-Flotte mit Erfolg bekämpft.

Im Chalte Chrieg si d U-Boot au zu strategische Waffe witerentwigglet worde. Si häi immer lenger chönne under Wasser bliibe, was si Höhepunkt in dr Entwigglig vo U-Boot mit Kärnstoffreaktore gfunde het, und si mit interkontinentale nukleare Rageete bewaffnet, wo mä braktisch nid het chönne entdegge.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Eminio Bagnasco: U-Boote im 2. Weltkrieg − Technik-Klassen-Typen. Eine umfassende Enzyklopädie, Motorbuch, Stuttgart 1988, ISBN 3-613-01252-9
  • Ulrich Gabler: Unterseebootbau. Bernard & Graefe, Koblenz 1997, ISBN 3-7637-5958-1.
  • Eberhard Rössler: Geschichte des deutschen U-Bootbaus Band 1. Bernard & Graefe, Bonn 1996, ISBN 3-86047-153-8.
  • Eberhard Rössler: Geschichte des deutschen U-Bootbaus Band 2. Bernard & Graefe, Bonn 1996, ISBN 3-86047-153-8.
  • Stephan Huck (Hg.): 100 Jahre U-Boote in deutschen Marinen. Ereignisse – Technik – Mentalitäten – Rezeption. Unter Mitarbeit von Cord Eberspächer, Hajo Neumann und Gerhard Wiechmann. Mit Beiträgen von Torsten Diedrich, Peter Hauschildt, Linda Maria Koldau, Klaus Mattes, Karl Nägler, Hajo Neumann, Kathrin Orth, Michael Ozegowski, Werner Rahn, René Schilling, Heinrich Walle und Raimund Wallner, Bochum (Dr. Dieter Winkler Verlag) 2011 (Kleine Schriftenreihe zur Militär- und Marinegeschichte, Bd. 18), ISBN 978-3-89911-115-6.
  • Richard Garret: U-Boote. Manfred Pawlak, Herrsching 1977.
  • Norbert W. Gierschner: Tauchboote. Interpress/VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1980.
  • Linda Maria Koldau: Mythos U-Boot. Steiner, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-515-09510-5.
  • Florian Lipsky, Stefan Lipsky: Faszination U-Boot. Museums- Unterseeboote aus aller Welt. Koehler, Hamburg 2000, ISBN 3-7822-0792-0.
  • Léonce Peillard: Geschichte des U-Boot-Krieges 1939–1945. Paul Neff, Wien 1970.
  • Jeffrey Tall: Unterseeboote und Tiefseefahrzeuge. Kaiser, Klagenfurt 2002, ISBN 3-7043-9016-X.
  • Richard Lakowski: U-Boote. 1. Auflage, Militärverlag der DDR, Berlin 1985.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]


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