Semione

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Semione
Wappe vo Semione
Basisdate
Staat: Schwiiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bleniow
Kreis: Malvaglia
Gmeind: Serravallei2
Poschtleitzahl: 6714
Koordinate: 717509 / 13988046.3999918.966668389Koordinaten: 46° 24′ 0″ N, 8° 58′ 0″ O; CH1903: 717509 / 139880
Höchi: 389 m ü. M.
Flächi: 10.5 km²
Iiwohner: 334 (31. Dezämber 2011)
Kapäll S. Maria del Castello

Kapäll S. Maria del Castello

Charte
Semione (Schweiz)
Semione
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Semione isch bis Endi Merz 2012 e Gmai im Kanton Tessin in dr Schwyz gsii. Si hät zum Chrais (circolo) Malvaglia im Bezirk Blenio ghert.

Geografi[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Semione lyt im untere Valle di Blenio. Zue dr Gmai ghert au no d Fraktion Navone. Nochbergmaine sin Acquarossa, Blenio, Biasca, Pollegio, Bodio un Sobrio im Tessin un Hinterrhii, Mesocco un Rossa z Graubinde.

Gschicht[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Semione isch zum erschte Mol gnännt wore anne 1192 as Xamiono, 1343 Simionum.

Am 1. April 2012 hät Semione mit de Gmaine Ludiano un Malvaglia zu de nöie Gmain Serravalle fusioniert.

Verwaltig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Burgermaischter (Sindaco) vu Semione isch bis Endi Merz 2012 dr Corrado Tomyslak gsii.

Bevelkerigsentwicklig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Johr 1850 1860 1870 1880 1888 1900 1910 1920
Yywohner 755 622 879 595 632 472 425 433
Johr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000
Yywohner 318 317 349 281 268 257 281 320

Dialekt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr lombardisch Dialäkt vu Semione ghert zum Ticinese.

Böuwärch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Ruine vu dr Burg Serravalle
  • Bfaarchilche S. Maria Assunta (1207 zum erschte Mol gnännt, 1733 nei böue iber em romanische Vorgängerböu, Glockedurm us em 11. Jh., 2002-10 reschtauriert)
  • Kapäll S. Carlo (1606)
  • Kapäll S. Maria del Castello (1329 zum erschte Mol gnännt, 1587 nei böue)
  • Kapäll S. Maria Bambina, Navone (1680)
  • Casa San Carlo mit eme Mineralie- un Fossiliemuseum

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Johann Rudolf Rahn: I monumenti artistici del medio evo nel Cantone Ticino. Tipo-Litografia di Carlo Salvioni, Bellinzona 1894, (Navone: S. 243, 272–273), (Serravalle: S. 273–276).
  • Celestino Trezzini: Semione. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 6, Schultheiss – Sisgau., Attinger, Neuenburg 1921, S. 338.
  • Piero Bianconi: Arte in Blenio. Guida della valle. S.A. Grassi & Co. Bellinzona-Lugano 1944.
  • Piero Bianconi: Inventario delle cose d’arte e di antichità. Band I, S. A. Grassi & Co, Bellinzona 1948, S. 195–203.
  • Virgilio Gilardoni: Il Romanico. Catalogo dei monumenti nella Repubblica e Cantone del Ticino. La Vesconta, Casagrande S.A., Bellinzona 1967, S. 38, 42, 251, 299, 324, 390, 468, 547–550.
  • Don Pietro Berla: Il castello di Serravalle. Edizioni Arca, 1944, Neue Auflage 1995. ISBN 88-85232-04-3.
  • Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S. 81, 86, 87, 88, 95.
  • Carla Baselgia Ferrari, Franco Togni, Stefano Vassere (Hrsg.): Semione. Collana: Repertorio, toponomastico ticinese, Jam, Archivio di Stato, Bellinzona 2008.
  • Marina Bernasconi Reusser: Monumenti storici e documenti d’archivio. I «Materiali e Documenti Ticinesi» (MDT) quali fonti per la storia e le ricerche sull’architettura e l’arte medievale delle Tre Valli. In: Archivio Storico Ticinese. 2. Serie, Nummer 148, Casagrande, Bellinzona 2010, S. 211 und Note 40/41, 231, 234, 241.
  • Francesca Corti: Semione. In: Historisches Lexikon vo dr Schwiiz.
  • Franco Binda: Il mistero delle incisioni. Armando Dadò editore, Locarno 2013, ISBN 978-88-8281-353-6.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Semione – Sammlig vo Multimediadateie