Robert Blum

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
Dialäkt: Schwäbisch

Dr Robert Blum (* 27. November 1900 en Zirich; † 10. Dezember 1994 z Bellikon em Schweizer Kanton Aargau) ischt a Schweizer Kombonischt, Dirigent ond Hochschuellehrer gwäa.

Aus seim Leaba[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Robert Blum ischt am 27. November 1900 en Zirich uff d Welt komma, wo-nr au uffgwachsa ischt ond d Handlschuel bsuecht hôt. Dô drnôch hôt’r – au en seira Geburtsstadt – am Konservadorium dia Fecher Kombosizioo ond Dirigiira belegt. Hendrher isch’r nôch Berlin zoga ond deet Schialer vom italienischa Kombonischda Ferruccio Busoni wôrra. Em Jôhr 1924 ischt’r en sei schweizerischa Hoimet zruckganga, wo-nr zonägscht amôl vorschiidene Gsangvorei ond Liabhabrorkeschtr gleidet hôt. 1935 hôt’r en Zirich da Madrigalchor grendet.[1] Dui Grubbe hôt’r bis 1950 gleidet ond mit-ra vorschiidene Uruffihronga rausbrôôcht. Vo 1943 bis 1976 hôt dr Robert Blum an dr Zircher Musikakademii an Lehrufftrag fir Kombosizioo ond Kontrapunkt ghet. En seine schbäde Jôhr isch d Filmmusik dr Schwerponkt vo seim Schaffa gwäa.

Kurz nôch-em Erreicha vo deam biblischa Aldr vo 94 Jôhr hôt dr Robert Blum am 10. Dezember 1994 z Bellikon seine Auga fir emmr gschlossa. Sei Nôchlass wuud bei dr Zentralbibliothek en Zirich vorwahrt.

De wichdigschde Auszoichnonga, wo-nr kriagt hôt[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1942 da Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis,
  • 1960 da Musikpreis vo dr Stadt Zirich,
  • 1968 da Kombonischdapreis vom Schweizerischa Tonkinschtlrvorei ond
  • 1983 da obrrheinischa Kuldurpreis.

A Auswahl vo seim Werk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

fir Sinfoniiorkeschdr[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1922: Drei Stücke für Orchester
  • 1926: Sonata da chiesa
  • 1927 Sinfonie Nr. 3
  • 1929: Partita
  • 1934: Ouvertüre für ein Variété-Theater
  • 1946; Suite symphonique du film «La derniére chance»
  • 1946: Suite symphonique du film «Marie-Louise»
  • 1946: Ouvertüre zu einer heroischen Tragödie
  • 1951: Weihnachtsmusik
  • 1951: Orchestersuite nach der Musik von «Four in a jeep», a Suite aus dr Musik zom gleichnamiga Film
  • 1952: Variationen über den Choral «Aus tiefer Not...» fir a grauss Orkeschdr
  • 1954: Ouvertüre über schweizerische Volksliedmelodien
  • 1954: Partita Nr. 3
  • 1955: Konzert für Orchester
  • 1959: Sinfonie Nr. 4
  • 1962: Variationen über Introduktion und Oster-Choral «Christ ist erstanden» in dr chromadischa Art vom Orlando di Lasso fir a grauss Orkeschdr
  • 1967: Ouvertüre zu einem barocken Spiel
  • 1968: Sinfonie Nr. 8. Des Werk hôt Bekanntheit erlangt ondrem Nama «Seldwyla-Sinfonie» ond schbiilt dô drmit ôô uff d Novelle Die mißbrauchten Liebesbriefe vom Gottfried Keller
  • 1969: Sinfonie Nr. 6
  • 1977: Musik über einen alten Kuhreihen

fir Chor ond Blechbläser[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Hymnus an den Erzengel Michael fir-en gmischda Chor, Blôsorkeschdr ond Orgl
  • Bellikoner-Kantate fir Männerstemma, an gmischda Chor ond Blôsorkeschtr nôch-ma Tekscht vom Ernst Kappeler
  • Cantare e sonare fir-en gmischda Chor ond Blôsorkeschdr
    1. Wanderlied im Morgenhauch
    2. Blauer Abend
    3. September am Gestade
    4. Letztes Licht
    5. Vagabundenlied
    6. Stundenlied
    7. Föhnwacht
    8. Ausblick
    9. Beim Sonnenwirt
  • Neun Chöre fir Sopran-, Alt-, Tenor-, Bass-Stemma ond Blôsorkeschdr nôch vorschiidene Tekscht vom Georg Thürer
  • Für ein Gesangfest im Frühling fir-en gmischda Chor ond Blôsorkeschdr nôch-ma Tekscht vom Gottfried Keller
  • Der Rütlischwur fir d Feschtuffihrong ôôlässlich vom offiziella Schweizertag am 1. August an dr Weltausstellong 1967 z Montreal fir Chor ond Blôsorkeschdr us-em Drama Wilhelm Tell vom Friedrich Schiller

bloß fir Blechbläser[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1937: Schiffleuten Marsch
  • 1957: Ouvertüre über Schweizerische Volkslieder
  • 1964: Festmarsch
  • 1974: Bellikoner Fest-Ouvertüre «Meiner schönen Wohngemeinde Bellikon gewidmet.» (de erschd Fassong)
  • 1974: Capriccio sinfonico
  • 1974: Musica festiva
  • 1976: Sinfonische Metamorphosen eines alten Landsknechtsliedes
  • 1978: Bellikoner Festouvertüre (de zwoid Fassong)
  • 1978: Sinfonische Evolutionen
  • 1989: Sinfonietta

Bihnamusik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1926: Amarapura, a Opr nôch-ma Libreddo vom Egon Neudegg
  • 1935: Im Aargäu sind zweu Liebi, a Liaderschbiil uff-nen Tekscht vom Adolf Haller
  • 1936: Hansjoggel im Paradies, Musik zom Dialekt-Luschtschbiil vom Walter Lesch
  • 1968: Unspunnen-Festspiel

Filmmusika[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1941: Landammann Stauffacher
  • 1942: Der Schuss von der Kanzel
  • 1942: Das Gespensterhaus
  • 1943: Wilder Urlaub
  • 1945: Die letzte Chance
  • 1948: Die Gezeichneten
  • 1951: Die Vier im Jeep
  • 1952: Heidi
  • 1954: Uli der Knecht
  • 1955: Uli der Pächter
  • 1955: Heidi und Peter
  • 1957: Der 10. Mai
  • 1958: Die Käserei in der Vehfreude
  • 1960: Anne Bäbi Jowäger (Teil 1)
  • 1961: Anne Bäbi Jowäger (Teil 2)
  • 1966: Der Arzt stellt fest
  • 1966: Menschen der Berge

Quella[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Der Musik-Brockhaus, F. A. Brockhaus, Wiesbaden + B. Schott’s Söhne, Mainz, 1982, ISBN 3-7653-0338-0
  • Lueg d Weblink

Fuaßnoda[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Der exischdiirt noh heit ondrem Nama Madrigal-Ensemble Zürich.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Webseid vo dr Schweizer Theadrwissaschaft