Orgele

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d Orgele vom Fraumöischter z Züri

D Orgele isch es Musiginschtrumänt, wo mit Luft funkzioniert und drum zu de Äärofoon zelt wird.

En Orgele het e ganzi Räje vo Orgelepfyyffe, wo d Luft dureblooset wird und wäge enere Lippe oder eme Zungeblatt is Schwinge grootet, was denn dr Doon macht. Wie d Luft dur d Pfyyffe flüsst, tuet dr Organischt amene Spiiltisch mit Taschte und Pedaal und Regischter stüüre. D Taschte sind inere Räje uffere Klafiatuur montiert, und vo de Taschte uus goot e mechanischi Yrichtig, d «Traktuur», zu de Fäntyl, wo me demit d Luft us dr Luftpumpi – i dr Orgelesprooch heisst das «Windwärch» – dur d Luftkanääl zu de «Windlääde», wo druff d Orgelepfyyffe stönd, cha läite. Früener isch d Luftpumpi vo Hilfspersoone mit Bloosbälg gfüllt worde, hüt macht en elektrische Motoor dr nötig Luftdruck.

d Orgele im Auguschtynermuseum z Fryybeg
d Orgele uf em Orgelebalkon im grosse Saal vom Goetheanum z Dornach, vo de Orgeleboufirma Kuhn z Mänidorf

Orgele gits sid dr antike Zyt, zerscht als chlyneri Musiginschtrumänt, wo me chan umeträäge. Im Middelalter het me dene chlyne Orgele drum «Portatyyf» gseit (das chunt vom latynische Wort «portare» – das heisst «träge»); und es git au Orgeleposityyf.[1] Sid em höche Middelalter hepmä grösseri Orgele fescht i de Chile yypout. Das sind denn deils spöter seer grossi Apperäät worde, wo vil hundert Pfyyffe hend, psunders sid dr Barockzyt. D Pfyyffe sind bi grosse Orgele nach Sorte und Toonfarb in Regischter aaggordnet, wo deils wäg der Äänlechkäit vo de Töön d Näme vo anderne Musiginschtrumänt und sogar vo Singvögel hend.

D Orgele sind öpis wichtigs für d Chilemusig. Es git aber au vil grossi Orgele i Konzärtsääl und Feschthalle.

D Orgelekultur vo Düütschland isch ane 2017 is Verzäichnis vom «Immaterielle Kulturguet vo dr Wält» uffgnoo worde, wo d UNESCO füert.[2]

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Winfried Bönig, Ingo Bredenbach: Orgelliteraturspiel – Orgelbaukunde. 4. Band in: Hans-Jürgen Kaiser, Barbara Lange (Hrsg.): Basiswissen Kirchenmusik. Ein ökumenisches Lehr- und Lernbuch in vier Bänden mit DVD und Registerband zur Grundausbildung und Berufsbegleitung evangelischer und katholischer Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker. Stuttgart 2009, ISBN 978-3-89948-125-9.
  • Hermann J. Busch, Matthias Geuting (Hrsg.): Lexikon der Orgel. Laaber 2007, ISBN 978-3-89007-508-2.
  • Wolfgang Adelung: Einführung in den Orgelbau. 2. Uflaag, Wiesbaden 1991, ISBN 3-7651-0279-2.
  • Hans Klotz: Das Buch von der Orgel. Über Wesen und Aufbau des Orgelwerkes, Orgelpflege und Orgelspiel. 14. Uflaag, Kassel u. a. 2012, ISBN 3-7618-0826-7.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wiktionary Wiktionary: Orgel – Wortherkunft, Synonym und Übersetzige

 Commons: Orgele – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Martin Kares: Kleinorgeln – Geschichte, Typen, Technik. Verlag Evangelischer Presse-Verband für Baden, Karlsruhe 1998, ISBN 3-87210-366-0.
  2. Orgelbau und Orgelmusik in Deutschland sind Immaterielles Kulturerbe der Menschheit (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.gdo.de uf gdo.de