Pfarrer

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E Pfarrer vo der norwägische Chile bi der Konfirmation.

Pfarrer isch en Begriff, wo bsunders in chrischtliche Chilene für e Person bruucht wird, wo für d Leitig vo de Gottesdienscht und für d Seelsorg in ere Pfarrei oder Chilegmaind zueschtändig isch.

Etymologii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Wort Pfarrer (früehmhd. pharrâre, mhd. pharrære, pharrer, pfarrer; es „ph“ spricht mer „pf“ uus) isch abgleitet vo ahd. pharra „Pfarre“. Pharra isch en Entlehnung vo de süddütsche Chilesproch us griechisch παροικία paroikía,[1] wo zsämmegsetzt isch us παρά (in der Nöchi, noch zu) und οίκος (Huus), d. h. wörtlig „Nochberhüüser, Nochberschaftsbezirk“; dodrvo abgleitet isch au der latiinisch Begriff parochus oder parochianus. Im Chilelatiinisch git s für Pfarrer drnäbe au dr Udruck plebanusLüütpriester, Landpfarrer, Dorfgeistlige“ (im Gegensatz zum gebildete Kleriker) vo plebs „(eifachs Chile-)Volch“) und/oder vo (ecclesia) plebes „Lüütchile, Pfarrchile“).

Ufgabe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Je nach Organisation vo de jewilige Chile isch de Pfarrer näbe de Gottesdienscht und de Seelsorg au ganz oder teilwiis au für d Leitig vo de Gmeind verantwortlich. Usnahme gits in dere Bezieig bsunders in Landeschilene in de Schwiiz, wo d Pfärrer in bschtimmte Landeschilene kei Schtimmrächt im Chilegmeindrot reschpektiv de Chilepfläg hei.

Au anderi Ufgabe, wi zum Bischspil Religionsunterricht, chöi zum Arbeitsuftrag vo eme Pfarrer ghöre.

In der römisch-katholische und de chrischtkatholische Chile cha numme en Prieschter Pfarrer si.

Fraue im Amt als Pfarrer[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Sit öppe de Mitti vom 20. Johrhundert hei in vilne Chilene au Fraue d Möglichkeit übercho, Pfarrerin z werde. Wil i de römisch-katholische Chile s Amt vom Pfarrer a s Prieschtertum bunden isch[2] und nume Manne Prieschter chönd wärde,[3] gits döt kei Pfarrerinne. Im Zytalter vom Prieschtermangel chunnts immer hüfiger vor, as e Pastoralassistänti im e Seelsorgeteam und/oder in ere Pfarrei di administrativi Leitig öberninnt. Gemäss em «Römische Chilerächt» (Codex Iuris Canonici) chan aber nume en Prieschter d Pfarreileitig inne ha, was zu immer grössere Seelsorgeverbänd resp. Seelsorgeeinheite[4] füert.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Pfärrer – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Wolfgang Pfeifer u. a.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. Berlin 1989 und spöter bzw. Münche 1995 und spöter.
  2. Can. 517 § 2 CIC „Pfarreien, Pfarrer und Pfarrvikare“
  3. Can. 1024 CIC „Weihebewerber“
  4. Seelsorgeeinheiten uf kath-stgallen.ch