Linard Bardill

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Dr Linard Bardill 2009 bim "Bardedräffe" Nürmbärg, Ufdritt mit em Pippo Pollina
Dr Linard Bardill
Ateliee z Scharans

Dr Linard Bardill (* 16. Oktober 1956 z Chur) isch e Schwizer Liedermacher und Schriftsteller.

Lääbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Linard Bardill isch im dütschsproochige Bündner Dorf Cazis ufgwaggse. Über si Mueter het er Wurzle ins rätoromanischsproochige Underengadin und Val Müstair.[1]

Z Cazis het er vo chli uf im Chillechor gsunge. Mit drizääni het er aagfange bi Hochzite und Familiefiire ufzdräte. Dr Bardill het d Matur an dr Evangelische Middelschuel Schiers gmacht und het denn Evangelischi Theologii an dr Uniwersidäät Züüri studiert.[2]

Si ersti Schallblatte isch Meine Wege führen zu den Dichtern gsi. Er het sä äigentlig nume für d Familie gmacht, aber es het druf e baar Stück ghaa, won er spööter uf dr Blatte Lieder verbrannter Dichter (1988) veröffentligt het, zämme mit Gedicht vo bekannte Dichder, wo dr Linard Bardill Muusig für sä gschriibe het. Sit sim Erfolg Luege was der Mond so macht, wo dr Bärner Chindergärtner Lorenz Pauli dr Teggst drfüür gschriibe het, macht er Karriere as Schwizer Chinderliedermacher.

S Atelieehuus vom Linard Bardill z Scharans isch vom Bündner Archidekt Valerio Olgiati baut worde (2007).

Wärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Im Linard Bardill sini Wärk si CDs und Romään für Erwaggseni wie au für Chinder und Jugendligi. Si ersts Brogramm Cul asen pel muont aint vo 1985 isch e Liederräis vo Dorfblatz zu Dorfblatz gsi, s erste Büünibrogramm 1986 het Das Feuerwasser der Rätoromanen heisst Marenghin ghäisse. Sithäär drätter er mit Lieder und Gschichte uf, solo und au mit andere Künstler wie em Pippo Pollina, em Walter Lietha, em Roland Zoss oder dr Corin Curschellas zämme.[3]

D Wärk si uf Dütsch, Vallader und Rumantsch Grischun.[4] Drunder si

  • Nachtgesichte. Lürik, Bärn 1984
  • Tamangur. CD mit Text vom Men Rauch und Peider Lansel, Zytglogge 1996
  • Fortunat Kauer. Roman (Dütsch und Rumantsch grischun), Bärn 1998
  • Das geheimnisvolle Buch. Aus dem Rucksack von Andri. Chinderbuech, Bärn 1998
  • Das gelbe Ding. Chinderbuech mit Illustrazioone vo dr Miriam Monnier, Gossau 2001
  • Ro und die Windmaschine. Jugendroman, Gossau 2001
  • Ro und Gambrin. Jugendroman, Gossau 2002
  • Die Baumhütte Falkenburg. Chinderbuech mit Illustrazioonen vo dr Miriam Monnier, Gossau 2002
  • Ro Ramusch. Jugendroman, Gossau 2003
  • Beltrametti kann nicht schlafen. Chinderbuech mit Illustrazioonen vo dr Miriam Monnier, Gossau 2003
  • Doppelhas-Geschichten

Uszäichnige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Esther Krättli: Linard Bardill. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 1. Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 117 f. (rätoromanisch und deutsch)

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Linard Bardill – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Pers. Komm. 20. August 2012.
  2. Linard Bardill im Ugugu-Wiki Archivlink (Memento vom 30. März 2010 im Internet Archive), aufgerufen am 20. August 2012.
  3. Linard Bardill im Ugugu-Wiki Archivlink (Memento vom 30. März 2010 im Internet Archive), aufgerufen am 20. August 2012.
  4. Pers. Komm. 20. August 2012.