Jakob Ulrich

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Dr Jakob Ulrich (* 13. Septämber 1856 z Waltalinge; † 5. Septämber 1906 z Züri) isch e Schwiizer Romanischt gsi.

s Lääbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Ulrich het a dr Uni Züri und z Paris a dr Sorbonne indoeuropäischi Sproochwüsseschaft und romanischi Filology und z London Anglistik studiert. Er het dänn als Gymilehrer gschaffet, und nach synere Promozioon z Züri bim Heinrich Schweizer-Sidler isch er 1880 Privatdozänt und 1884 Profässer für romanischi Filology a dr Uni Züri woorde.

Dr Jakob Ulrich het vil zu dr Gschicht vo romanische Wörter und zu dr eltere Literaturgschicht vo de romanische Sprooche und meischtens vom Französischen, em Provänzaalischen, em Iteliänischen und psunders em Rätoromanische gforschet. Vo iim sind nöji Uusgabe vo der Engadinische Chrestomathie, vo dr Oberländische Chrestomathie, vom Ulrich Campell sym Engadynische Psalter und vo anderne Wäärch i de verschidene bünderromanischen Idioom. Do drmit isch dr Ulrich en bedüütende früene Forscher zum Rätoromanische gsi.

Anne 1893 het er dr Tegscht vom ene mittelalterliche Theaterstuck us Züri useggää.

Won er ane 1906 mit erscht füfzg Joor wägen ere schwääre Chranket gstorben isch, isch dr Louis Gauchat syn Noochfolger woorde.

Wäärch in eren Uuswahl[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Miracles de Notre Dame en provençal, 1879
  • Deutsche Verba im Romanischen, 1879
  • Rhätoromanische Chrestomathie: Texte, Anmerkungen, Glossar, 1882
  • Bifrun’s Übersetzung des neuen Testaments, 1883
  • Oberländische Chrestomathie, 1883
  • I Due Primi Libri Della Istoria di Merlino, 1884
  • Chansons ladines, 1885
  • Robert de Blois: Sämmtliche Werke, 1889–1895
  • Johannes von Travers. Joseph. Engadinisches Drama des XVI. Jahrhunderts, 1891
  • Il Codice Bertiliano del Fiore di Virtu: Notiza dedicata al Dottore Enrico Schweizer-Sidler, professore di linguistica nell'universita di Zurigo nel suo giubelio accademico, 1891
  • La moart et paschiun da Noass Segner Jesu Christ. Texte haut-engadinois du XVIe sièvle, 1895
  • Papmphilus. Comoedia elegiaca medioaevalis. Ex codice Turicensi edidit J. U., 1893
  • Altoberengadinische Lesestücke, 1898
  • Trubert. Altfranzösischer Schelmenroman des Douin de Lavesne, 1904
  • L’apocalypse en haut-engadinois, 1904
  • Der engadinische Psalter des Chiampel, 1906
  • Volkstümliche Dichtungen der Italiener, 1906

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]