Marchschtei

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E Marchschtei isch es Zeiche für en Platz uf ere March.

Wenn e March nid ere eidütige Form i der Landschaft noogoot wie öppen im ene Fluss, chame se mit künschtleche Elimänt marggiere. Do derfür bruucht me für d Marche zwüsche de Länder und süschtige Herrschaftspiet eso Schteisüüle. Und au für d Plätz imene Gmeindbann setzt me Zeiche ufe Bode, das sind teils chlyni Marchschtei oder modärner mängisch nume Metallzäpfe. Die grosse Marchzeiche vo de Staate, Länder und Kantöön zeige hüüffig s Wappe vo dene und gärn au d Jooreszaal vo dere Zyt, wo se en Vermässer im Uuftrag vo de Behörde und vo de Scheidlüüt hiigstelt het.

En alte Bruuch isch es, am Banntag de Marche noo go luege, ob no alli Marchschteine ringsume Gmeindbann am rächten Oort sind.

Was s Wort «Marchschtei» au no bedüütet

  • Marchschtei, e Fluername, wo in es baar Schwiizer Gmeinde i verschidene Kantöön vorchunt[1]
  • Marchstein, e Bärg im Bann vo Mels im Kanton Sanggalle

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Brandner, Josef und Spichtinger, Heinrich: Rund ums Landl – Altwerdenfelser Grenzsteine und Felsmarchen. Garmisch-Partenkirchen 1993.
  • Gudelius, Jost: Doppelter Abtstab und Hebscheidt: Grenzsteine und Felsmarchen zwischen dem Klostergericht Benediktbeuern und dem Landgericht Tölz. Jachenau 2014, ISBN 978-3-9815341-7-7.
  • Kurt Blum: Der Zofinger «Hohe Marchstein» steht wieder. Einiges über den neuerstellten Grenzstein Bottenwil/Zofingen. In: Heimatkunde Wiggertal, 29, 1971, S. 41–44.
  • Philippi, Nikolaus: Grenzsteine in Deutschland – Entstehung und Geschichte der Grenzsteine als steinerne Zeugen in Wald und Flur. Bad Langensalza 2009, ISBN 978-3-86777-125-2.
  • Schmitt, Roland: Grenzsteine – zur Geschichte, Typologie und Bewahrung von historischen Grenzzeichen aus Stein. Mandelbachtal-Heckendalheim 2003.
  • Simmerding, Franz: Grenzzeichen, Grenzsetzer und Grenzfrevler. Ein Beitrag zur Kultur-, Rechts- und Sozialgeschichte. München 1996.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Marchschtei – Album mit Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Marchstein uf der Website vom Projäkt ortsnamen.ch