Fritz Mühlberg

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Dr Fritz Mühlberg, wo am 19. April anne 1840 z Aarau uf d Wält cho und am 25. Mai 1915 gstorben isch, isch e Schwiizer Geoloog, Gimilehrer und Naturforscher gsi.

Er isch z Aarau id Schuel gange; a dr Kanti isch dr Historiker und Volchskundler Ernst Ludwig Rochholz (1809–1892) eine vo syne Lehrer gsi. Dr Mühlberg het am Poly z Züri d Botanik, d Geology und d Chemy studiert. Won er anne 1861 s Chemy-Diplom übercho het, isch er zeerscht als Lehrer ad Kantonsschuel z Zug und dänn 1866 ad Kanti uf Aarau gange. Er het d Emilie Sophie Sutermeischter (1858–1922) ghürootet, d Dochter vom Filoloog und Dütschprofässer Otto Sutermeischter (1832–1901) vo Tägerfäld.

Dr Mühlberg isch go dr Bode vom Aargauer Jura aluege und het geologischi Charte vo dere Landschaft gmacht. Wo i dere Gägend die grosse Ysebahntunäll bout worde sind, het me dr Mühlberg als geologische Expärte byzoge. Au für d Naturgschicht vom Yschzytalter und do drby d Spuure vom Rüüssgletscher und für d Gschicht vo de Gwässer und für d Pflanze het er sich inträssiert, i sym Buech über d Gfässpflanze het er au d Mundartnäme vo vilnen Arte ufgschribe. Und er isch im Aargau eine vo den eerschte Aktivischte vom Naturschutz gsi.

Em vilsytige Forscher vrdankt men uf verschidene Gebiet wäsentlichi Grundlage für d Naturkund vom Aargau. Im Naturama z Aarau isch dr Fäschtsaal em bedütende Aargauer Geoloog gwidmet.

Wärch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Über die erratischen Bildungen im Aargau und in den benachbarten Theilen der angrenzenden Kantone. Ein Beitrag zur Kenntnis der Eiszeit. 1869.
  • Zweiter Bericht über die Untersuchung der erratischen Bildungen im Aargau. In: Mittheilungen der Aargauischen Naturforschenden Gesellschaft, 1, 1878, S. 1-99.
  • Die Standorte und Trivialnamen der Gefässpflanzen des Aargau's. mit Benützung eines hinterlassenen Manuskripts der Aargauer-Flora des Herrn Joseph Fridolin Wieland […] und mit Beiträgen mehrerer Botaniker. 1880.
  • Die heutigen und früheren Verhältnisse der Aare bei Aarau. 1885.
  • Kurze Skizze der geologischen Verhältnisse des Bözbergtunnels, des Hauensteintunnels, des projektierten Schafmatttunnels und des Grenzgebietes zwischen Ketten- und Tafel-Jura überhaupt. öpen ane 1889.
  • Geologische Exkursion im östlichen Jura und aargauischen Quartär. 1894.
  • Die Wasserverhältnisse von Aarau. In: Festschrift zur Eröffnung des neuen Kantonsschulgebäudes, 1896, Anhang, S. 1-51.
  • Ausbeutungsstellen von Gesteinen und Bodenarten in den Kantonen Aargau, Baselland, Baselstadt und Solothurn. 1896.
  • Geotektonische Skizze der nordwestlichen Schweiz. öpen ane 1896.
  • Zweck und Umfang des Unterrichts in der Naturgeschichte an höheren Mittelschulen mit besonderer Berücksichtigung der Gymnasien. 1903.
  • Erläuterungen Nr. 4 zur geologischen Karte des unteren Aare-, Reuss- und Limmat-Tales. 1905.
  • Geologische Karte des unteren Aare- Reuss- und Limmat-Tales. 1905.
  • Der Boden des Aargaus. In: Mitteilungen der Aargauischen Naturforschenden Gesellschaft, 12,1911, S. 149-200.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]