Oper am Gänsemarkt

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D Opere am Gansmäärt, Usschnitt us dr Stadtaasicht vom Paul Heinecken 1726

D Opere am Gansmäärt z Hamburg isch s erste und vo 1678 bis 1738 s wichdigste bürgerlig-stedtische Theater im dütsche Sproochruum gsi. Es isch am 2. Januar 1678 iigweit worde. Es het zwäiduusig Blätz ghaa und isch gröösser gsi as alli zitgenössische Theater. Vo 1722 bis zur letschte Säson im Joor 1738 het dr Georg Philipp Telemann s Operehuus gläitet. 1765 isch es abgrisse worde, wo s scho lengerei Zit leer gstande und baufellig gsi isch. An sim Blatz isch s Dütsche Nazionaltheater baut worde, wo dr Gotthold Ephraim Lessing vo 1767 aa drei Joor lang as Dramaturg gschafft het bevor s iigangen isch.

Mit em Haus am Gansmäärt si d Nääme vo wichdige dütsche Opere-Komponiste verbunde: dr Georg Bronner, dr Johann Philipp Förtsch, dr Johann Wolfgang Franck, dr Christoph Graupner, dr Georg Friedrich Händel, dr Reinhard Keiser, dr Johann Philipp Krieger, dr Johann Sigismund Kusser, dr Johann Mattheson, dr Georg Caspar Schürmann, dr Georg Philipp Telemann und dr Johann Theile. Au e Hufe dütschi Dichder, wo im früeje 18. Joorhundert as Librettiste berüemt worde si, hänke mit em Theater zämme, drunder dr Joachim Beccau, Friedrich Christian Bressand, Heinrich Elmenhorst, Barthold Feind, Heinrich Hinsch, Christian Friedrich Hunold, Johann Ulrich König und dr Christian Heinrich Postel.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Werner Braun: Vom Remter zum Gänsemarkt: aus der Frühgeschichte der alten Hamburger Oper (1677-1697) (Saarbrücker Studien zur Musikwissenschaft, n.F. 1). Saarbrücken: Saarbrücker Druckerei und Verlag, 1987. ISBN 3-925036-17-2
  • Renate Brockpähler: Handbuch zur Geschichte der Barockoper in Deutschland. Emsdetten 1964
  • Hans Joachim Marx u. Dorothea Schröder: Die Hamburger Gänsemarkt-Oper: Katalog der Textbücher (1678-1748). Laaber: Laaber-Verlag, 1995. ISBN 3-89007-268-2
  • Birgit Kiupel: "'Ick segg dat Lohn is man een Quarck.' Dienstmädchen und weibliche Dienstbarkeit. Zur Geschlechter-Politik auf der Hamburger Gänsemarkt-Oper (1678-1748)", in: Gabriele Busch-Salmen u. Eva Rieger (Hg.), Frauenstimmen, Frauenrollen in der Oper und Frauen-Selbstzeugnisse Herbolzheim: Centaurus, 2000. ISBN 3-8255-0279-1
  • Walter Schulze: Die Quellen der Hamburger Oper (1678-1738). Eine bibliographisch-statistische Studie zur Geschichte der ersten stehenden deutschen Oper. (Mitteilungen aus der Bibliothek der Hansestadt Hamburg (Hg. Gustav Wahl), Neue Folge, Band 4.) Hamburg-Oldenburg: Verlag von Gerhard Stalling A.-G., 1938
  • Olaf Simons: Marteaus Europa oder der Roman, bevor er Literatur wurde: eine Untersuchung des deutschen und englischen Buchangebots der Jahre 1710-1720. Amsterdam: Rodopi, 2001 (darin die Opernszenen aus den zitierten Romanen vollständig S. 333-338). ISBN 90-420-1226-9
  • Joachim E.Wenzel: Geschichte der Hamburger Oper 1678-1978, hg. vom Vorstand der Hamburgischen Staatsoper 1978

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Allmänd (Commons): Opernhaus am Gänsemarkt (Hamburg) – Sammlig vo witere Multimediadateie

53.5559.9883333333333Koordinaten: 53° 33′ 18″ N, 9° 59′ 18″ O

Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Oper_am_Gänsemarkt“ vu de dütsche Wikipedia.

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