Mühlacker

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Wappe Dütschlandcharte
Wappe vo dr Stadt Mühlacker
Mühlacker
Dütschladcharte, Position vo dr Stadt Mühlacker fürighobe
48.95018.8394240Koordinaten: 48° 57′ N, 8° 50′ O
Basisdate
Bundesland: Bade-Württebärg
Regierigsbezirk: Charlsrue
Landkreis: Enzchreis
Höchi: 240 m ü. NHN
Flächi: 54,3 km²
Iiwohner:

24.798 (31. Dez. 2012)[1]

Bevölkerigsdichti: 457 Iiwohner je km²
Poschtleitzahl: 75417
Vorwahl: 07041
Kfz-Chennzeiche: PF
Gmeischlüssel: 08 2 36 040
Stadtgliderig: 6 Stadtdeil
Adress vo dr
Stadtverwaltig:
Kelterplatz 7
75417 Mühlacker
Webpräsenz: www.muehlacker.de
Oberburgermeischter: Frank Schneider (FDP)
Lag vo dr Stadt Mühlacker im Enzchreis
Charte

Mihlacker (amtl. Mühlacker) isch e Stadt im Nordweschte vu Bade-Wirttebärg rund 12 km nordeschtli vu Pforze. Si isch di grescht Stadt vum Enzchreis un bildet e Mittelzäntrum fir d Umlandgmeine. Syt em 1. Jänner 1973 isch Mihlacker e Großi Chreisstadt. Dervor het Mihlacker zum Landchreis Vaehinge ghert.

Mit dr Gmei Etise het d Stadt Mihlacker e Verwaltigsgmeinschaft veryybart.

Geografii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Gebiet vo Mihlacker isch bregt dur d Enz, eme linke Näbefluss vum Necker. D Enz chunnt vu Sidweschte här bi Enzberg in s Stadtgebiet. Dr Stadtdeil Enzberg lyt links vu dr Enz uf em Hechezug, wu d Chränze isch vum Enzdal. No Enzberg fließt d Enz in eme wyte Rächtsrank. In däm Rank lyt Dirrmenz uf dr rächte Enzsyte. Nerdli uf dr Syte wysewy lyt d Chärnstadt vu Mihlacker in eme flache Sytedal. Do din verauft au d Yysenbahn un lyt au dr Bahnhof Mihlacker. Im Oschte vu Dirrmenz versperrt dr Hechezug mit dr Burgruine Leffelstelz dr Enz dr Wäg wyter no Oschte, wäge däm macht si do ne Rank Richtig Side.

Hinter em Ort vu Dirrmenz chehrt d Enz dr Lauf wider no Oschte un chunnt dertno bal zum Stadtdeil Lomersche. Vor em Stadtdeil Mihlhause macht d Enz derno zwe wyti Ränk un verlosst s Stadtgebiet vu Mihlacker derno hinter Mihlhause noch eme änge Flusslätsch. Derwylscht s Enzdal im Side ender schlän bis uf 380 Meter uffe goht, isch dr Ibergang im Norde zmeischt seli gääch. Do het s au gueti Lage fir Räbe.

Nochbergmeine[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Die Stedt un Gmeine gränze an d Stadt Mihlacker (im Uhrzeigersinn vu Oschte uus): Vaehinge un Eberdenge (beidi Landchreis Ludisburg) un Wiernsche, Niefere-Eschelbronn, Kiselbronn, Elbronn-Dirrn, Etise, Maulbronn un Illenge (alli Enzchreis).

Stadtgliderig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Stadt Mihlacker bstoht us dr Chärnstadt Mihlacker mit Dirrmenz un dr Stadtdeil Enzberg, Großglattbach, Lienzenge, Lomersche un Mihlhause. Di einzelne Stadtdeil hän kei eigeni Verdrättig wie zem Byschpel e Ortschaftsrot. Yygfiert wore isch nume di sognännt uuächt Deilortswahl.

Näbe däne Stadtdeil wäre no seperat glägeni Wohnblätz mit eigene Nämme unterschide, wie zem Byschpel Sengach, Senderhang oder Haseberghof. Derzue git s zem Deil Wohngebiet mit eigene Nämme, wu aber zmeischt kei feschtgleiti Gränze hän. Doderzue ghere zem Byschpel Eckeweiher oder Heidewäldle.

Ruumblanig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Mihlacker bildet e Mittelzäntrum in dr Region Nordschwarzwald, wu Pforze s Oberzäntrum dervu isch. Zum Mittelberyych Mihlacker ghere näbe dr Stadt Mihlacker no d Stedt un Gmeine no d Gmeine Etise, Illenge, Knittlenge, Maulbronn un Sternefels, bi dr Stadt Knittlenge git s Verflächtige mit em Nochermittelzäntrum Brette (Region Mittlere Oberryy).

Gmeinderot[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Zämmesetzig vum Gmeinderot
Partäi Wahle vu 2009 Wahle vu 2004
SPD 8 Sitz 8 Sitz
CDU 12 Sitz 13 Sitz
FDP 4 Sitz 3 Sitz
Wehlervereinigunge 12 Sitz 12 Sitz
Gsamt 36 Sitz 36 Sitz
Quälle: Statisdischs Landesamt vu Bade-Württebärg

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Erich Keyser (Hrsg.): Württembergisches Städtebuch, Kohlhammer, Stuttgart 1962, (Deutsches Städtebuch, Band 4,2).
  • Karl Knöller (Hrsg.): Unser Dürrmenz-Mühlacker: Ein Ortsbuch für Haus und Schule , Elser, Dürrmenz-Mühlacker 1928.
  • Bernd Burkhardt: Eine Stadt wird braun. Die nationalsozialistische Machtergreifung in der schwäbischen Provinz, Hofmann und Campe, Hamburg 1980, ISBN 3-455-08838-4.
  • Marlis Lippik (Hrsg.): Bis zum bitteren Ende: Der Zweite Weltkrieg in Mühlacker, Stadtarchiv, Mühlacker 1995, ISBN 3-931189-30-9 (Beiträge zur Geschichte der Stadt Mühlacker, Band 1).
  • Stadt Mühlacker (Hrsg.): Historische Streiflichter 1596 bis 1945: Über Menschen, Kriegswirren, Schulunterricht und die Kelter in Mühlacker, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1997, ISBN 3-929366-54-1 (Beiträge zur Geschichte der Stadt Mühlacker, Band 2)
  • Thomas Adam und Konrad Dussel: Lomersheim an der Enz. (Mehr als) 1200 Jahre Geschichte, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2000, ISBN 3-89735-128-5 (Beiträge zur Geschichte der Stadt Mühlacker, Band 3).
  • Konrad Dussel (Hrsg.): Enzberg: vom römischen Gehöft zur modernen Industriegemeinde, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2000, ISBN 3-89735-155-2 (Beiträge zur Geschichte der Stadt Mühlacker, Band 4).
  • Elisabeth Brändle-Zeile: Historische Streiflicher aus Mühlacker / T.2., Von der urzeitlichen Landwirtschaft über die Gastwirtschaften zum Stadtjubiläum, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2005, ISBN 3-89735-429-2 (Beiträge zur Geschichte der Stadt Mühlacker, Band 5)
  • Konrad Dussel : Großglattbach: Vom mittelalterlichen Bauerndorf zur modernen Wohngemeinde, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2007, ISBN 978-3-89735-501-9 (Beiträge zur Geschichte der Stadt Mühlacker, Band 6).

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]


Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vu dere Version vum Artikel „Mühlacker“ vu de dütsche Wikipedia.

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