Ewattingen

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Ebedinge
(Ewattingen)
Wappe Charte
Wappe vum Ortsdeil Ebedinge
Markierung
Dütschlandcharte, Position vu Ebedinge hervorghobe
Dialekt: Alemannisch
Hauptvariante: Nyderalemannisch
Regionalvariante: {{{DIAREG}}}
Lokalvariante: {{{DIALOC}}}
Verbreitig: {{{DIAACT}}}
politischer Status
Ortsdeil vo Wüetach
igmeindet sit em 1. Juli 1975
Basisdate
Staat: Dütschland
Bundesland: Bade-Württeberg
Regierigsbezirk: Fryburg
Chreis: Waldshüet
Gmei: Wüetach
Geographischi Lag: 47° 50′ N, 8° 27′ O
Höchi: 590-850 m ü. NN
Flächi: 16,94 km²
Iwohner: 810 (18. Dez. 2008)[1]
Bevölcherigsdichti: 48 Iwohner je km²
Boschtleitzahl: 79879
Vorwahl: 07709
Nummereschild: WT
Topographi
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Luftbild
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Dialäkt: Markgräflerisch (Lörrach)

Ebedinge (Hochdütsch: Ewattingen) isch e Ortsdeil vo Wüetach im Landchreis Waldshüet. Näbem Dorf Ebedinge ghöre s Hus Gipsmühli (Gipsmühle) und d'Höf Bachdalmühli (Bachtalmühle), Brüederhof (Bruderhof) und Wüetachmühli (Wutachmühle) dezüe. D'Nochberdörfer ßin Löffinge (Landchreis Brysgau-Hochschwarzwald), Blüemberg und Hüfinge (beidi im Schwarzwald-Baar-Chreis) im Norde und Münchinge und Lembach im Süde.

[ändere] Gschicht

Di ältste Sydligsspure zeige, dass scho d'Urnefälder (13. bis 8. Johrhundert v. e. Chr.) do gläbt hän. Zudem ßin römischi Münze und e alemannische Grabhügel gfunde worre. Di erschti urkundligi Erwähnig chunnt uss em Johr 797, wo e St.-Martins-Chirch uff de Gmarkig erwähnt wird. Sälli ghört zu de ältste Chirche vo de Baar. De Ortsherre ihr Güet isch noch em Uffstand vo de Alemanne gege d'Franke bschlagnahmt worre, wie uffgrund vo de Agabe vo Urkunde uss de Johr 816 und 889 vermüetet wird.

De Adel, wo sich z Ebedinge entwickelt hät, isch uff re Burg uff em Hörnliberg asässig gßi; sälli Burg hän d'Schaffhusener 1370 zerstört, wyl Chaufmänner vo Schaffhuse vo de Ebedinger überfalle worre ßin. Vo de Burg ßin hütt no Überblibsel z finde.

1418 isch Ebedinge zum Chloster St. Bläsi cho. Infolg vom Chloster siner Säkularisierig im Johr 1807 isch Ebedinge badisch worre.

Zu de Zit vo de Burechrieg (1525) hän sich di Uffständische uss de Umgebig mit em Hans Müller von Bulgenbach als Afiehrer do versammelt. Ebedinge isch au de Verfassigsort vo de „Ebedinger Artikel“ (Forderige vo de Uffständische an d'Oberschicht) gßi.

Im Drißigjöhrige Chrieg hän d'Schwede Ebedinge 1632 und no mol im Johr 1633 bsetzt.

Am 1. Januar 1975 isch Ebedinge mit Münchinge, Lembach und Wüetach zu de Gmeind Wüetach zämmegschlosse und zu me Ortsdeil worre.

[ändere] Wirtschaft und Tourismus

Bis läbt d'Bevölkerig no zu me relativ große Deil vo de Landwirtschaft, allerdings hät scho am Änd vom 18. Johrhundert d'Industrialisierig ygsetzt, wyl d'Lüt nümmi hän chönne numme vo de Landwirtschaft läbe. Spöter ßin z Ebedinge Züeerwerbsbedrieb gründet worre, in de benochberte Ort hät's zudem Fabrike gee. Hüttzdag git's näbe de Landwirtschaft vor allem handwerkligi Bedrieb und Gastronomy.

De Tourismus hät Ebedinge relativ spot erreicht. Hütt zieht aber bsunders d'Wüetachschlucht, wo zu me große Deil uff de Gmarkig litt, d'Touriste (Geologe, Zoologe, Biologe und Wanderer) a. Uffgrund vo de landwirtschaftlige Brägig ßin au Ferie uff em Burehof möglig. Au de Brüederhof, wo d'Müeter und d'Schwöster vo de Sophie und em Hans Scholl im spote Zweite Wältchrieg ane gflüchtet ßin, isch e Seheswürdigkeit.

[ändere] Quelle


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