Valentinstag

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e Valentinstagscharte vo öppe 1910
de hl. Valentin von Terni, Illumination von ere mittelalterliche Handschrift

De Valentinstag wird am 14. Februar begange. S Bruuchtum vo dem Tag gaht uf s Fäscht vom heilige Valentinus zrugg, eme Märtyrer. I dem synere Hagiographii isch aber möglicherwys d Vita vo merere Märtyrer, wo so gheisse hend, zämegflosse.

De Valentin vo Rom und de Bischof Valentin vo Terni z Umbrie sölled nämli beidi im 3. Jahrhundert gwirkt ha und als Märtyrer i de Christeverfolgig higrichtet worde sy. De Valentin vo Rom söll Liebespaar trotz Verbot christlich verhüratet ha und ne Blueme us sym Garte gschänkt ha. De Valentin vo Terni widerum söll vor synere Enthauptig dur s Heile vo Chranke vili Lüüt vom christliche Glaube überzüügt ha.

De Gedänktag vom hl. Valentinus am 14. Februar isch vom Papst Gelasius im Jahr 469 für di ganzi Chile yygfüehrt worde, 1969 aber us em römische Generalkalender gstriche worde. Verbreitet gits ume Valentinstag ume no katholischi Gottesdienst, i dene Ehepaar gsägnet wärded. De Valentinstag isch es Fäscht i dr anglikanische Gmeinschaft und de lutherische Chile.

Zuefälligerwys hets im Römische Riich um de 15. Februar es Fäscht für d Liebi und d Fruchtbarkeit gäh. S Fäscht het Lupercalie gheisse. Doch d Verbindig vom Fäscht vom heilige Valentinus mit de romantische Liebi gaht ehnder ufs 14. Jahrhundert zrugg. Damals, wo d Tradition vo de höfische Liebi floriert het, het de Dichter Geoffrey Chaucer es Gedicht verfasst, wo de Valentinstag drin vorchunnt.

Im Ängland vom 18. Jahrhundert het de Tag sich zun ere Glägeheit entwicklet, dass Liebendi iri Liebi fürenand zum Usdruck brunge hend. Si hend enand Blueme und Süessigkeite gschänkt und Gruesschartene („Valentines“) geschickt. In es paar europäische Regione schänked sich Liebespaar „Valentinsschlüssel“ als romantischs Symbol und Yyladig zum Ufschlüüsse vom Härz vom Schänkende. Au Chind chömed sönigi Schlüssel über, zum d Epilepsii abzwehre, wo au „Sankt-Valentins-Chranket“ gnännt wird. Hüt verwändeti Valentinstagssymbol sind Gägeständ mit herzförmigem Umriss, Tüübli und d Figur vom gflüglete Liebesbot, em Cupido. Syt em 19. Jahrhundert sind handgschribeni Valentinsgrüess massehaft produzierte Gruesschartene gwiche. Hützutag gits au vili digitali Forme vo de Liebesgrüess.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Valentinstag – Sammlig vo Multimediadateie

Wikisource Valentinstag im dütschsprochige Wikisource

  • Valentin von Rom und Bruuchtum zum Valentinstag im Ökumenische Heiligelexikon
  • Valentinssaag: St. Valentin und di Liebende uf deutschland-lese.de