Roland Hofmaier

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Dr Roland „Hofi“ Hofmaier (* 20. Jänner 1946 z Wäär; 14. Septämber 1985 z Steine-Endeburg) isch e dytsche Liedermacher gsii.

Lääbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Hofmaier het Speditionschaufmann glehrt un derno as Wärbetäxter bim Schöpfflin gschafft. Im Septämber 1985 isch er im Alter vu 39 Johr an Chräbs gstorbe. Är isch ghyrote gsii un het mit syre Frau Elly ne Suhn, Frank, ghaa.

Mer chännt vun em au hit no Lieder wie „Im Wiesetal“, „S’Morgedrama“, „Nie meh Fleischchäs“, „S’alt Kanapee“, „Mänkmol mein i“ oder „…einewäg“? Är het iber sy Haimet, s Markgreflerland gsunge, aber au Lieder gege d Atomchaft un iber Gäldgier. Sy erschti Ufnahm, s Wisedal-Lied, het er anne 1976 bi me Bsuech vum Sidweschtfunk-Studio gmacht. Är het insgsamt rund 40 Lieder gschribe, guet d Helfti dervu isch sin uf syne boode Langspiilblatte „mänkmol mein i“ un „einewäg“ druf. Iber syni Täxt het dr Alexander Huber anne 2003 gschribe:

„Auch wenn Hofmaiers Lieder keinen Anspruch auf höchste literarische Weihen erheben – was er wohl auch nie für sich reklamiert hätte – gehen sie weit über die biederen Dialekt-Schüttelreime hinaus, die auf Vereinsfesten und Hochzeiten so oft zu hören sind [...].Von ihm als Bänkelsänger zu reden […] trifft es wohl am ehesten. Nicht nur, weil er in seinen gradlinigen Texten (seine) Alltagserlebnisse verarbeitete, sondern auch, weil trotz der Aktualität vieler Themen seinen Liedern etwas Altertümliches anhaftete. Sang er sie doch in einer Sprache, die weit mehr als das heutige Schriftdeutsch dem nahe kommt, was vor einigen hundert Jahren als Umgangssprache gepflegt wurde.“

Der Sonntag, 19. Januar 2003

Är sälber het emol gsait, är wett „[e] bizzeli Freud unter d’Lüt bringe und au eweng zum Nochdenke arege — d Welt verbessere chan i doch nit. Wenn s au schön war, si tat sich eweng bessere.“[1]

Ab 1978 isch er Mitglid im Vorstand vu dr Muettersproch-Gsellschaft gsii.

Diskografy[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • mänkmol mein i. Langspielplatte mit Mundartliedern zur Gitarre gesungen. Verlag Elroton, Steinen 1980
  • Lied / Rigs vo gestern un morn. Liederbuch. Moritz Schauenburg Verlag, Lahr 1981
  • ...einewäg. Langspielplatte mit Mundartliedern zur Gitarre. Verlag Elroton, Steinen 1982

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Badische Heimat. - Bd. 63 (1983), 2, S. 341