Robert Schumann

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Hops zue: Navigation, Suech
Dr Robert Schumann im Merz 1850,
Zäichnig vom Adolph Menzel noch ere Daguerreotypie vom Johann Anton Völlner

Robert Schumann - Signatur.svg

Dr Robert Schumann[1] (* 8. Juni 1810 z Zwickau, Köönigriich Sachse; † 29. Juli 1856 z Endenich, Rhiibrowinz) isch e dütsche Komponist, Musikkritiker und Dirigänt gsi. Er wird hüte zu de bedütendste Komponiste vo dr Romantik zelt.

Wärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

In dr erste Faase vo sim Schaffe het er vor allem Klaviermuusig komponiert. 1840, im Joor, won er d Pianistin Clara Wieck ghürootet het, het er mee as hundert Lieder gschriibe.[2][3] In de Joor druf isch si Wärk seer vilfältig worde: Er het denn au Orchestermuusig komponiert (drunder vier Sinfonie), konzertanti Wärk, Chammermuusig, Chormuusig und äi Opere.

Lääbe und Schaffe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Schumann het 1828 zwäi Joor Jura z Leipzig und Häidelbärg studiert, het sich aber mee für Litratur und Muusig intressiert. 1830 isch er zrugg uf Leipzig, zum Pianist wärde. Er het bim Friedrich Wieck Klavierunderricht gnoo und bim Heinrich Dorn Muusigtheorii gleert. Wäge Brobleem mit sinere rächte Hand het er uf e Virtuoselaufbaan müesse verzichde und er het sich uf s Komponiere konzentriert.[4]

1834 het dr Schumann zämme mit em Friedrich Wieck und andere z Leipzig die Neue Zeitschrift für Musik gründet, und het für sä zää Joor lang as Redakder, Autor und Herusgääber gschafft.[5] Er het im Friedrich Wieck si Dochder Clara welle hüroote, aber dr Vater isch drgeege gsi und 1840 isch dr Schumann drwääge vor Gricht gange. 1843 isch er dank em Felix Mendelssohn Bartholdy für e Zitli Leerer am Conservatorium der Musik z Leipzig gsi. 1844 isch er uf Dresde züüglet und het dört e Chor gläitet. 1850 isch dr Schumann dr Stedtisch Muusigdiräkter z Düsseldorf worde. Er het ommer wider ärnsthafti seelischu Krise erläbt, und het 1854 brobiert sich umzbringe. Sini letschte Joor isch er in ere Häilaastalt z Endenich bi Bonn gsi.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Hermann Abert: Robert Schumann. Berlin 1903. (Volltext bei zeno.org)
  • Veronika Beci: Robert und Clara Schumann. Musik und Leidenschaft. Artemis & Winkler, Düsseldorf 2006, ISBN 3-538-07223-X.
  • Wolfgang Boetticher: Robert Schumann – Einführung in Persönlichkeit und Werk., Berlin 1941. Nöiusgoob under em Titel: Robert Schumann – Leben und Werk. Noetzel Verlag 2004, ISBN 3-7959-0804-3.
  • Ernst Burger: Robert Schumann – Eine Lebenschronik in Bildern und Dokumenten. Schott Verlag, Mainz 1999, ISBN 3-7957-0343-3.
  • Martin Demmler: Robert Schumann. „Ich hab’ im Traum geweinet“. Eine Biografie. Reclam, Leipzig 2006, ISBN 3-379-00869-9.
  • Arnfried Edler: Robert Schumann und seine Zeit. 3. Uflaag. Laaber-Verlag, 2008, ISBN 978-3-89007-653-9.
  • Arnfried Edler: Robert Schumann. (= Wissen in der Beck’schen Reihe. 2474). Münche 2009, ISBN 978-3-406-56274-7.
  • Martin Geck: Robert Schumann: Mensch und Musiker der Romantik. Biografie. Siedler, Münche 2010, ISBN 978-3-88680-897-7.
  • Peter Gülke: Robert Schumann: Glück und Elend der Romantik. Zsolnay, Wien 2010, ISBN 978-3-552-05492-9.
  • Helmut Loos: Robert Schumann: Werk und Leben. Edition Steinbauer, Wien 2010, ISBN 978-3-902494-44-3.
  • Barbara Meier: Robert Schumann. Überarbeitete Neuausgabe, Rowohlt Verlag, Reinbek 2010, ISBN 978-3-499-50714-4.
  • Michael Musgrave: The life of Schumann. Cambridge Univ. Press, Cambridge u. a. 2011, ISBN 978-0-521-80248-2.
  • Ulrich Tadday (Hrsg.): Schumann Handbuch. Kassel und Stuttgart 2006, ISBN 3-476-01671-4.

Wärkverzäichnis

  • Margit L. McCorkle: Robert Schumann. Thematisch-Bibliographisches Werkverzeichnis. Münche 2003. = Robert-Schumann-Werkverzeichnis (RSW)

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Robert Schumann – Sammlig vo Multimediadateie

Wikisource Robert Schumann im dütschsprochige Wikisource
Wikisource Robert Schumann im dütschsprochige Wikisource
Wikisource Robert Schumann im dütschsprochige Wikisource

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Für e zwäit Vorname Alexander, wo mä mänggisch gseet, git s käni Beleeg.
  2. Lieder von Robert Schumann, nach Jahren geordnet uf www.klassika.info
  3. Margit L. McCorkle: Robert Schumann. Thematisch-Bibliographisches Werkverzeichnis, Münche 2003. S. 913 f.
  4. Arnfried Edler: Robert Schumann. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Zweite, neubearbeitet Ausgabe, Personenteil 15, Kassel et altera 2006, Sp. 258 f.
  5. Annette Vesten, Neue Zeitschrift für Musik (1834–1844): Einleitung, RIPM 2011, S. XXI–XXXI (PDF; 342 kB) Archivlink (Memento vom 24. Septämber 2015 im Internet Archive)
Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Robert_Schumann“ vu de dütsche Wikipedia.

E Liste vu de Autore un Versione isch do z finde.