Robert Naegele

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Robert Naegele, 2008

Dr Robert Naegele (* 23. Juni 1925 z Nattehause; † 9. Jänner 2016 z München) isch e dytsche Schauspiiler, Schriftsteller un Herspiilautor gsii.

Läbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Robert Naegele isch as Soldat im Chrieg gsii un het noch dr Ruggchehr us dr Gfangeschaft e Chaufmannslehr gmacht. No privatem Schauspiilunterricht z Stuegert un z Minche het er sy erscht Engaschmänt am Stadttheater Memmmenge iberchuu.

Vu 1950 bis 1973 isch er uf däne Bihne ufdrätte: Landestheater Coburg, Theater Ulm, Theater Trier, Stadttheater St. Galle, Städtische Bühnen Mainz, Städtische Bühnen Dortmund, Staatstheater Oldenburg, Fritz-Rémond-Theater im Zoo z Frankfurt am Main, Komödie im Marquardt z Stuegert, Kammerspiele Hamburg, Kammerspiele München, Bayerisches Staatsschauspiel.

Zue syne Rolle hän d Titelroll in Don Carlos, Bleichenwang in Was ihr wollt, Armand in Colombe vum Jean Anouilh, Prinz vu Guastalla in Emilia Galotti un Richard Ratcliff in Chenig Richard III. ghert.

Dr Naegele het in Kinofilm mitgwirkt un het iber 200 Rollen in Färnsehproduktionen ibernuu. As Autor het er acht Biecher uf Schwebisch un iber Schwobe gschribe. Är het au Theaterstuck un e Huffe Herspiil verfasst, derzue het er d LP Abenteuer der sieben Schwaben vereffetligt.

In 100 Sändige „Bairisch Herz – Ausgabe Schwaben“ isch er verantwortli gsii fir d Zämestellig und Reschy.

Dr Naegele isch mit em Wilhelmine Lübke Herspiilpryys un dr Goldmedallie vum Bayerische Rundfunk uuszaichnet wore. Är isch Mitglid vu dr Münchner Durmschryyber gsii.

Filmografy (Uuswahl)[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1959: Hubertusjagd
  • 1960: Die Friedhöfe
  • 1964: Der Seitensprung
  • 1965–1970: Das Kriminalmuseum (Färnsehserie)
    • 1965: Die Brille
    • 1970: Wer klingelt schon zur Fernsehzeit
  • 1966: Oberst Chabert
  • 1967: Der Diamantenprinz (Jack of Diamonds)
  • 1969: Madame und ihre Nichte
  • 1969: Hugo der Weiberschreck
  • 1969: Ehepaar sucht gleichgesinntes
  • 1969: Liebe durch die Hintertür
  • 1969: Herzblatt oder Wie sag ich’s meiner Tochter?
  • 1970: Der Kommissar – Messer im Rücken
  • 1971: Die Zelle
  • 1972: Sie liebten sich einen Sommer
  • 1972–1988: Tatort (Färnsehserie)
    • 1972: Kennwort Fähre
    • 1974: Der Mann aus Zimmer 22
    • 1975: Schöne Belinda
    • 1978: Schwarze Einser
    • 1979: Alles umsonst
    • 1981: Usambaraveilchen
    • 1988: Sein letzter Wille
  • 1973: Lokaltermin, Folg: Die Herrenpartie
  • 1974: Zwei himmlische Dickschädel
  • 1975: Das Haus der Krokodile
  • 1975: Spannagl & Sohn (Färnsehserie)
  • 1976: PS (Färnsehserie)
  • 1976: Das Brot des Bäckers
  • 1976: Die Elixiere des Teufels
  • 1978: Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand
  • 1979: Die Buddenbrooks
  • 1979: Jauche und Levkojen
  • 1980: Musik auf dem Lande
  • 1980–1995: Derrick (Färnsehserie)
    • 1980: Unstillbarer Hunger
    • 1985: Schwester Hilde
    • 1985: Toter Goldfisch
    • 1989: Mozart und der Tod
    • 1995: Derricks toter Freund
  • 1985: Treffpunkt Leipzig
  • 1988: Polizeiinspektion 1 – Einmal im Leben
  • 1989: Wallers letzter Gang
  • 1990: Die unendliche Geschichte II – Auf der Suche nach Phantásien
  • 1992: Der König von Bärenbach (Färnsehserie)
  • 1995: Ein Herz für Laura
  • 2005: Ein Geschenk des Himmels

Schrifte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Bäsla und Vetterla. Heitere und besinnliche Rundfunk-Sonntagswecker-Geschichten. Allgäuer Zeitungsverlag, Kempten 1989, ISBN 3-88006-140-8.
  • Damals in unserem schwäbischen Dorf. Heitere Geschichten von alten Handwerkern, Handelsleuten u. a. Siacha. 2. Aufl. Dietrich, Memmingen 1983, ISBN 3-87164-093-X.
  • Nägele mit Köpf. Ludwig, München 1993, ISBN 3-7787-3455-5.
  • Schwäbisch g'schnaufet. Geschichten und Schwätzla. Allgäuer Zeitungsverlag, Kempten 1987, ISBN 3-88006-125-4.
  • Schwäbische Lausbubengeschichten 2. Aufl. Dietrich, Memmingen 1982, ISBN 3-87164-070-0.
  • Schwäbische Weihnachtsgeschichten. Aus vergangener und heutiger Zeit. 3. Aufl. Dietrich, Memmingen 1994, ISBN 3-87164-129-4.
  • Um rührende Erinnerungen. Geschichten von Schwaben und anderen Leut’. Dietrich, Memmingen 2007, ISBN 978-3-87164-168-8.
  • Vakanz beim Opa. Dietrich, Memmingen 1984, ISBN 3-87164-110-3.
  • Vom Lausbub zum Gottvater. Heiter und hintersinnige Geschichten. Dannheimer, Kempten 2000, ISBN 3-88881-037-X.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vu dere Version vum Artikel „Robert_Naegele“ vu de dütsche Wikipedia.

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