Robert Delaunay

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Sälbstporträt, 1905/06, Musée National d’Art Moderne, Paris

Dr Robert Delaunay (* 12. April 1885 z Baris; † 25. Oktober 1941 z Montpellier; eigentlig Robert-Victor-Felix Delaunay) isch e französische Mooler gsi. Er gältet as dr Hauptverdräter vom orphische Kubismus, wo men em au Orphismus sait.

Läbe und Wärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Robert Delaunay het 1903 afo moole, het denn Fründschafte mit em Jean Metzinger und em Henri Rousseau gschlosse und d Farbtheorie vom Michel-Eugène Chevreul afo studiere. Er het druf aagfange im neo-impressionistische Stil z moole. Won er 1908 kubistischi Wärk vom Georges Braque und Pablo Picasso gseh het, het er sich im Johr druf em Kubismus afo zuewände.[1] Er het d Frau vom Kunsthändler Wilhelm Uhde glehrt kenne, die het sich lo scheide und ihn 1910 ghürotet. 1911 het er d Bekanntschaft vom Wassily Kandinsky gmacht und sich de Mooler vo dr Redaktionsgmeinschaft vom «Blaue Reiter» aagschlosse.

1912 het sich dr Delaunay dr reine Farbmoolerei zuegwändet, die bekannte Fenêtre (Fänster)-Bilder si entstande und e baar vo de Synchromii-Wärk, wo dur Kreisforme brägt gsi si. Am 11. April het en dr Paul Klee in siim Bariser Atelier bsuecht und isch dief vo siine Wärk und Theorie beiidruggt gsi. Im Johr druf isch si Ufsatz «Über das Licht» («La Lumière») im Herwarth Walden siiner Kunstzitschrift «Der Sturm» veröffentligt worde. Dr Schriftsteller Guillaume Apollinaire het em neue Stil vom Delaunay e Name gee und dr Begriff vom Orphismus brägt, wo dr Delaunay nid gärn gha het. Vo 1914 aa het er mit siiner Frau z Spanie und Portugal gläbt. Dört het er sich mit em Sergei Djagilev, em Léonide Massine, em Diego Rivera und em Igor Stravinski befründet.

Noch em Erste Wältchrieg isch dr Delaunay im Johr 1921 uf Baris zrugg, won er Kontakt zum Kreis vo de Surrealiste um e André Breton gha het.[1] Vo 1929 aa isch er mit em Hans Arp, dr Sophie Taeuber-Arp und em Tristan Tzara in dr Bretagne gsi. Für d Bariser Wältusstellig 1937 het er Dekoratione für s Palais de l’Aéronautique und dr Pavillon des Chemins de Fer gmacht.

1941 isch dr Robert Delaunay z Montpellier am Chräbs gstorbe.

Litratur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Norbert Göttler: Der Blaue Reiter. Rowohlt, Reinbek 2008, ISBN 978-3-499-50607-9
  • Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Einblicke. Das 20. Jahrhundert in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit 2000; ISBN 3-7757-0853-7
  • Volker Rattemeyer (Hrsg.): Das Geistige in der Kunst. Vom Blauen Reiter zum Abstrakten Expressionismus. Museum Wiesbaden, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-89258-088-1

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. 1,0 1,1 Volker Rattemeyer (Hrsg.): Das Geistige in der Kunst. Vom Blauen Reiter zum Abstrakten Expressionismus. Museum Wiesbaden, Wiesbaden 2010, S. 403