Phintas

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Zur Navigation springen Zur Suche springen

De Phintas (altgriechΦίντας) isch noch de messenische Saag de Soo vom messenische König Sybotas usem Gschlecht vo de Aipytide. Möglicherwiis isch er de erst historischi König vo Messenie. Er isch e Zittgnoss vom spartanische König Teleklos (853-814 v. Chr.) gsii.

Spanige mit Sparta[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Wo de Phintas öber Messenie gherrscht het, isches zu Spanige mit Sparta choo, well de König Teleklos im Grenzpiet zo Messenie d Städt Poiaessa, Echeiai und Tragion bisidlet hett, wie de Strabon gschribe hett.

814 v. Chr. isch de König Teleklos im Hailigtum Artemis Limnatis vo Messenier töödt wore. Da Hailigtum isch a de Grenze zwöschet Sparta und Messenie glege und am Kult hend d Messenier und d Spartaner tailgnoo. Wegem Tood vom Teleklos, so hend d Spartaner gsait, as d Messenier sich a d Priesterine vo de Artemis anegmacht hebi um si z schände und de Teleklos sai umchoo, woner die vertaidigt hett. D Messenier degege hend gsait, as de Teleklos Jüngling wo no kann Bart ghaa hend i Frauachlaider gsteggt heb und a dene Dölch gee hebi, demit die d Messenier ermordid. Wo sich de Messenier gwerrt hend sai au de Teleklos umchoo.

Sustigs[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Nochem Pausanias hebid d Messenier underm Phintas zerstmool Opfer und e Manechoor zom Apollon uf d Insle Delos gschiggt.

Wo de Phintas gstorben isch, sind dem sini Söö, de Antiochos und de Androkles König vo Messenie wore.

D Historizität vo de literarisch uusgschmückte Ereignis werd vo de Forschig kritisch biwertet und d Jooresaagoobe bim Pausanias wered as faltsch aglueget, und söttet öppe 40 Joor spööter agesetzt were.[1]

Quelle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Ainzelnoowiis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Victor Parker: The Dates of the Messenian Wars; Chiron 21 (1991), 25-47.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Nino Luraghi: The Ancient Messenians: Constructions of Ethnicity and Memory. Cambridge University Press, Cambridge/ New York 2008, ISBN 978-0-521-85587-7. S. 95.