Kanaan (biblischi Person)

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Der Noah verfluecht der Kanaan. Es Bild vom Schnorr von Carolsfeld.

Der Kanaan (hebräisch כְּנַעַן) isch e Figur us em Alte Testamänt u us em Tanach. Är isch der Sohn vom Ham, ds Grosschind vom Noah u der Stammvater vo de Kanaaniter.

Biblischi Überliiferig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Der Kanaan isch ds erschte Grosschind vom Noah wo üs i der Bibel vorgstellt wird. Lut der Bibel isch är nach der Sintfluet uf d Wält cho. Da d Bibel aber nur bim Stammboum vom Sem Altersagabe macht, isch es sehr schwirig das nache z prüefe. Der Kanaan het no es paar Brüetsche gha der Kusch, der Mizrajim u der Put.

Nach der Sintfluet isch der Kanaan der leidtragendi vom ne Zwüschefall zwüschem Noah u em Ham gsi. Der Noah het e Räbbärg pflanzt. Woner vom Wy probiert het, het ne der Wy psofe gmacht u der Noah isch blut im Zält blybe lige. Der Ham der Vater vom Kanaan het du sy blut Vater gseh, u het das em Sem u em Japhet verzellt. Die hei es Tuech gno, hei je es Ändi uf ihri Schultere gleit u sy rückwärz i ds Zält. So hei si ihre Vater zuedeckt. Wo der Noah erfahrt was der Ham ihm ata het, verfluecht är der Kanaan. Vo jitz a muess der Kanaan der Chnächt vom Sem sy. (1Mose 9,20-27 ELB)

Der Kanaan het lut der Völkertafele zwee Söhn gha, der Sidon u der Het. Zudäm muess är no es wyteri Chind gha ha.

Är gilt nämlech als Stammvater vo folgende Völker: (1Mose 10,15-21 ELB)

  • D Jebusiter
  • D Amoriter
  • D Girgaschiter
  • D Hiwiter
  • D Arkiter
  • D Siniter
  • D Arwaditer
  • D Zemariter
  • D Hamatiter

D Gschlächter wärde aber ou sehr gärn under em Begriff Kanaaniter Zämegfasst.

Wenn das der Kanaan gstorben isch seit d Bibel nid.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Fritz Reinecker, Gerhard Maier, Alexander Schick, Ulrich Wendel: Lexikon zur Bibel CSM R. Brockhaus, 2. Auflage, Witten 2015 ISBN 978-3-417-26550-7 Syte 662-663
  • Karl Tümpel: Chanaanos. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band III,2, Stuttgart 1899, Sp. 2109.