Jom-Kippur-Krieg

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Jom-Kippur-Krieg
Deil vo: Komflikt im Nooche Oste
Destruction in the al-Qunaytra village in the Golan Heights, after the Israeli withdrawal in 1974.jpg
Zerstörige in dr sürische Stadt Quneitra uf de Golanhööchene
Datum 6. Oktober 197326. Oktober 1973
Ort Golanhööchene, Sinai-Halbinsle
Usgang D Resoluzioon 338 vom UN-Sicherhäitsroot
Folge Ölkrise
Konfliktparteie
Israel Israel
Understützt vo:
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigti Staate
Ägypte Ägypte
Syrien 1972Syrien Syrien
Understützt vo:
Irak Irak
Libyen 1972Libyen Libyen
Jordanien Jordanie
Sudan Sudan
Algerien Algerie[1]
MarokkoMarokko Marokko
SowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Kuba Kuba
Befählshaber
Mosche Dajan
David Elazar
Israel Tal
Chaim Bar-Lew
Shmuel Gonen
Jitzchak Chofi
Benjamin Peled
Benjamin Telem
Abraham Adan
Ariel Scharon
Rafael Eitan
Mosche Peled
Saad El Shazly
Mustafa Tlass
General Shakkour
Naji Jamil
Hafiz al-Assad
Ahmad Ismail Ali
Husni Mubarak
Mohammed Aly Fahmy
Anwar Sadat
Abdel Ghani el-Gammasy
Abdul Munim Wassel
Abd-Al-Minaam Khaleel
Abu Zikry
Truppesterki
Israel Israel:[1]
300.000 Soldate
1700 Panzer
488 Flugzüüg
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigti Staate:[1]
2,2 Mrd. US-Dollar
Ägypte Ägypte:[1]
650.000 Soldate
2600 Panzer
680 Flugzüüg

Syrien 1972Syrien Syrien:[1]
150.000 Soldate
2000 Panzer
410 Flugzüüge
Jordanien Jordanie:[1]
80 Panzer
Irak Irak:[1][2]
18.000 Soldate
100*** bis 230* Panzer
15 Flugzüüg
MarokkoMarokko Marokko:[1][2]
1500* bis 3000*** Soldate
Libyen 1972Libyen Libyen:
40 Flugzüüg
Sudan Sudan:
e baar Hundert Soldate
Kuba Kuba:[3]
1500 Soldate
SowjetunionSowjetunion Sowjetunion:[1]
3,5 Mrd. US-Dollar

Verlust
2656 Tote
7250 Verwundeti
Über 340 Chriegsgfangnigi
400 zerstörti Panzer
600 beschädigti Panzer
Umbekannti Zaal vo eroberete Panzer
102 Kampfflugzüüg
7000–8000*** bzw. 8528*–15.000** Dooti
19.540*–35.000** Verwundeti
1000–2000*** bzw. 2250 zerstörti oder beschädigti Panzer
432 Kampfflugzüüg
* Westligi Schetzig
** Israelischi Schetzig
*** Östligi Schetzig[2]

Dr Jom-Kippur-Chrieg, Ramadan-Chrieg, oder Oktoberchrieg (hebräisch ‏מלחמת יום הכיפוריםMilchemet Jom HaKippurim oder ‏מלחמת יום כיפורMilchemet Jom Kippur; arabisch حرب أكتوبر‎, DMG Ḥarb Uktūbar oder حرب تشرين‎ / Ḥarb Tišrīn), isch e Chrieg vom 6. bis zum 25. Oktober 1973 gsi, wo vo Egüpte, Sürie und witere arabische Staate gege Israel gfüert worde isch.

Noch em Palestinachrieg (1948/49), dr Sueskrise (1956) und em Säggsdaagchrieg vo 1967 isch er dr vierti arabisch-israelischi Chrieg im Raame vom Komflikt im Nooche Oste gsi. Uf dr arabische Site häisst dr Chrieg Ramadan- bzw. Oktober-Chrieg, wil er wääred em islamische Fastemonet Ramadan stattgfunde het, wo in sällem Joor im Oktober gsi isch.

Dr Chrieg und sini Folge[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Chrieg het mit eme Überraschigsaagriff vo Egüpte und Sürie am 6. Oktober 1973, em höggste jüüdische Fiirdig Jom Kippur, uf em Sinai und de Golanhööchene aagfange, wo säggs Joor vorhär vo Israel im Säggsdaagechrieg eroberet worde si.

Wääred de erste zwäi Dääg si egüptischi und sürischi Druppe vorgruckt, denn aber het Israel sini Reserwiste mobilisiert ghaa und die arabische Armeä gstoppt. Noch dr zwäite Wuche si d Sürer vollständig us de Golanhööchene verdriibe worde. Im Sinai si in dere Zit israelischi Drubbe zwüsche zwäi egüptische Armeä duurebroche, häi dr Sueskanal, wo d Waffestillstandslinie gsi isch, überkweert und e ganzi egüptischi Armee abgeschnitte, bevor dr Waffestillstand, wo d UN vermiddlet het, am 24. Oktober 1973 in Chraft drätte isch.

D Folge vom Chrieg si in vile Staate witgange. In Israel isch d Regierig stark kritisiert worde, wil si Egüpte und Sürie underschetzt und so iiri Aafangserfolg mööglig gmacht häig. Die arabischi Wält, wo die kompletti Niiderlaag vo dr egüptisch-sürisch-jordanische Allianz im Säggsdaagchrieg as Schand empfunde het, het sich uf d Aafangserfolg konzentriert und sich chönne iireede, ass iiri Eer wider härgstellt sig, au wenn milidäärisch dr Chrieg schliesslig in ere Katastroofe gändet het. Aber dä Sälbstbetrueg het d Friidensverhandlige zwüsche Israel und Egüpte, wo e baar Joor druf cho si, erst mööglig gmacht, wie au die wirtschaftligi Liberalisierig und die egüptischi Infitah-Politik. Dr israelisch-egüptisch Friidensverdraag, wo am 26. März 1979 underschriibe worde isch, het d Beziejige zwüsche Egüpte und Israel normalisiert – zum erste Mol het en arabische Staat Israel anerkennt.

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 1,8 Martin Gilbert (Hrsg.): The Arab-Israeli conflict. Its history in maps 3. Uflaag. Weidenfeld & Nicolson, London 1979, ISBN 978-0-297-77592-8 S. 91–92
  2. 2,0 2,1 2,2 Martin Robbe: Scheidewege in Nahost, Site 289, 291 und 295. Militärverlag der DDR, Berlin 1983
  3. Louis Perez: Cuba – Between Reform and Revolution, Oxford University Press 1995, ISBN 978-0-19-509482-4 S. 377–379

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Gerhard Konzelmann: Die Schlacht um Israel. Der Krieg der Heiligen Tage, Verlag Kurt Desch, Münche, 1974. ISBN 3-420-04700-2.
  • Mayer, Werner; Schmidt-Polex, Carl: Schwarzer Oktober. 17 Tage Krieg um Israel. Schulz, Kempfenhausen 1973. ISBN 3-796-20033-8.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Dr Jom-Kippur-Chrieg – Sammlig vo Multimediadateie