Johannes XXIII.

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Disambig.svg Dä Artikel behandlet dr Pabst Johannes XXIII. Für e Gegepabst mit em gliiche Name lueg under Johannes (XXIII.).
Pabst Johannes XXIII.
Wappen Johannes XXIII.
Päpstligs Wappe
Johannes XXIII.
Johannes XXIII.
Pabst Johannes XXIII.
Latiinische Name Ioannes PP. XXIII
Aafang vom Pontifikat 28. Oktober 1958
Ändi vom Pontifikat 3. Juni 1963
Lengi vom Pontifikat 4 Johre und 218 Däg
Vorgänger Pius XII.
Nochfolger Paul VI.
Enzyklike 8
Bürgerlige Name Angelo Giuseppe Roncalli
Geburtsdatum 25. November 1881
Geburtsort Sotto il Monte, Italien
Dodesdatum 3. Juni 1963
Dodesort Vatikanstadt
Seligsprächig 3. Septämber 2000
dur e Pabst Johannes Paul II.
Hailigsprächig 27. April 2014
dur e Pabst Franziskus

Dr Johannes XXIII. (* 25. Novämber 1881 in Sotto il Monte; † 3. Juni 1963 in dr Vatikanstadt) – mit bürgerligem Name Angelo Giuseppe Roncalli – isch am 28. Oktober 1958 as Nochfolger vom Pius XII. zum Pabst gwehlt worde. Er wird au dr «Konzilspapst» oder wäge siiner Bescheideheit und Nöchi zum Volk im Volksmund il Papa buono («dr guet Pabst») gnennt. So het er dr Fuesskuss abgschafft und die drei Verbeugige bi Brivataudienze und het in einere vo siine erste Amtshandlige d Ghälter vo de Aagstellte erhöht. Under siim Ponifikat het s Zweite Vatikanische Konzil aagfange, wo die katholischi Liturgii modärnisiert und d Beziehige zu andere Religione, vor allem zu de Jude und Protestante verbesseret het.

Hailigsprächig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Am 3. Septämber 2000 isch dr Johannes XXIII. vom Pabst Johannes Paul II. selig gsproche worde. Am 27. April 2014, am Barmhärzigkaitssunntig, isch er innere Fyr uf em Petersplatz im Vatikan zur Ehr vo de Altär erhobe worde. Glichzytig isch au de Johannes Paul II. hailiggsproche worde.[1] Die Zeremonie hät de Pabst Franziskus glaited und isch vo hundertuusige vo Gläubige vor em Petersdom und Millione vo Zueschauer vor em Färnsee verfolgt worde. Es isch s erschtmol i de Chilegschicht gsi, dass zwai Päbst glichzytig hailiggsproche worde sind und au, dass zwai Päbst bi däre Fyr aawäsend gsi sind; de amtierend Pabst Franziskus und de zruggträtteni, emeritierti Pabst Benedikt XVI..[2]

Litratur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Andrea Lazzarini: Johannes XXIII. Das Leben des neuen Papstes. Herder, Freiburg Basel Wien 1959.
  • Helmuth Nürnberger: Johannes XXIII. mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, ISBN 3-934097-28-6.
  • Heinrich A. Mertens: Ich bin Joseph, Euer Bruder. Chronik – Dokumente – Perspektiven. Zum Leben und Wirken Papst Johannes XXIII. Paulus Verlag, Recklinghausen 1959.
  • Johannes XXIII. Das Rosenkranzgebet, Wien-München (Herold) 1962.
  • Hannah Arendt: Der christl. Papst. Bemerkungen zum Geistl. Tagebuch J.s XXIII. In: Merkur 20. 1966, 362-372.
  • Giuseppe Alberigo: Johannes XXIII. Matthias-Grünewald-Verlag, September 2000, ISBN 3-7867-2288-9.
  • Renzo Allegri: Johannes XXIII. "Papst kann jeder werden. Der beste Beweis bin ich." Ein Lebensbild. Neue Stadt, München veränderte Neuausgabe 2008, ISBN 978-3-87996-761-2.
  • Robert Rothmann: Ich bin Josef, Euer Bruder. St. Benno, März 2000, ISBN 3-7462-1356-8.
  • Alexandra von Teuffenbach: Papst Johannes XXIII. begegnen. Augsburg 2003, ISBN 3-936484-47-3.
  • Freddy Derwahl: Johannes XXIII. Ein Leben für den Frieden. München (Pattloch) 2004.
  • J. R. Grigulevic: Die Päpste des XX. Jahrhunderts. Urania-Verlag, Leipzig-Jena-Berlin 1984.
  • Horst Fuhrmann: Die Päpste, Von Petrus bis Johannes Paul II. München 2004, ISBN 3-406-51097-3, S. 213–220.
  • Christian Feldmann: Johannes XXIII. Der gütige Prophet. Herder-Verlag, Freiburg, Wien, Basel 2006, ISBN 978-3-451-29243-9.
  • Josef Quadflieg: Sie bewegten die Welt (Lebensbilder unsere Zeit). Patmos Verlag GmbH & Co. KG, Düsseldorf 2000, ISBN 3-491-79534-6.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Johannes XXIII. – Sammlig vo Multimediadateie

Wikisource Ioannes XXIII im dütschsprochige Wikisource

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Zwei Päpste heiliggesprochen Tagi-online vom 27. April 2014
  2. Feier in Rom: Heiligsprechung als Superlativ Deutsche-Welle, abgruefe am 28. April 2014