Heinz-Eugen Schramm

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Dialäkt: Schwäbisch

Dr Heinz-Eugen Schramm (* 22. Dezember 1918 in Ulm; † 22. Dezember 1998 en Diebenga)[1] war a Autor ond Herausgeber.[2] Seine Biachr send moischdens auf da alemannisch-schwäbischa Sprochraum bezoga. R hot au da Schwäbischa Hoimadkalendr rausgäba.

Läba[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Schramm hot en Diebenga schdudierd.[3] 1952 hat r do mid ara Ärbat ibr da Mundartdichter Michel Buck zom Dr. phil. promoviert.[4]. Kurz danoch hot dr Schramm da Aitrog ibr da Michel Buck en dr 'Neuen Deutschen Biographie': Buck, Michel Richard. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 2, Duncker & Humblot, Berlin 1955, ISBN 3-428-00183-4, S. 711 f.. 1966 hort r a Arbat gschrieba in der dr sognannde ‚schwäbische Gruß‘ auf an vorchristlicha Abwehrzauber zurickgeführd wurd“.[5]

Götz-von-Berlichingen-Academie[ändere | Quälltäxt bearbeite]

1961 hot dr Schramm „zur Erforschung und Pflege des schwäbischen Grußes“ d Götz-von-Berlichingen Academie grendat.[6] A prominets Midglied war dr Bundesdagasabgordnede Gustav Freiherr von Gemmingen-Hornberg, vo dem dr Schramm gmoint hot, „es wäre sehr gut, wenn Herr von Gemmingen in Bonn etwas dazwischenhauen und die Leute mit diesem Zitat schockieren würde. In netter Form, natürlich,“ denn „es wäre kein Fehler, wenn der Geist Götzens auch den Bundestag durchwehen würde.“ Schramm hot au zur Dauf vo dem sei Soo (uf dr Nama 'Götz') d Daufred ghalda.[7]

Bublikationa[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Als Autor[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Ein schwäbischer Gruss. Schlichtenmayer, Tübingen 1963
  • Geschenk der Stunde. Frieling, Berlin 1995, ISBN 3-89009-816-9.
  • Jockele sperr!!! Körner, Gerlingen 1968
  • Kaum zu glauben .... Knödler, Reutlingen 1980, ISBN 3-87421-091-X.
  • L. m. i. A.. Schlichtenmayer, Tübingen 1960/1961
  • L. m. i. A. – Des Ritters Götz von Berlichingen denkwürdige Fensterrede. Körner, Gerlingen 1967
  • Magscht mi? Bonz, Stuttgart 1968
  • Mariele, komm! Bonz, Stuttgart 1956
  • Michel Buck als Mundartdichter. Verlag des Schwäbischen Albvereins, Stuttgart 1956
  • Maultasche. Bonz, Stuttgart 1966
  • Moinscht, mögscht Mooscht? Bonz, Stuttgart 1969
  • Schwäbisch für Reingeschmeckte. Weidlich, Frankfurt am Main 1977, ISBN 3-8035-8586-4.
  • Schwäbisch für Reingeschmeckte und auch für Eingeborene. Goldmann, München 1979, ISBN 3-442-26520-7.
  • Schwäbische Musenküsse. Goldmann, München 1978, ISBN 3-442-26509-6.
  • Wenn der Mumpitz Eier legt. Hess, Ulm (Donau) 1970
  • Wia mr’s nemmt. Knödler, Reutlingen 1976, ISBN 3-87421-060-X.

Als Rausgeber[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Mit Heinz-Eugen Schramm: Späth, Christian, Volksgedichte. Verlag Tübinger Chronik, Tübingen 1988, ISBN 3-9801276-2-1.
  • ... Er kann mich hinden lekhe... Knödler, Reutlingen 1987, ISBN 3-87421-150-9.
  • Der Witz der Schwaben, Desch, München 1971, ISBN 3-420-07161-2.
  • Typisch schwäbisch. Weidlich, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-8035-1187-9.
  • Schwaben, wie es lacht. Weidlich, Frankfurt a. M. 1970, ISBN 3-8035-0549-6.
  • Schwäbische Musenküsse. Weidlich, Frankfurt (am Main) 1972, ISBN 3-8035-0559-3.
  • Mit dem Schwäbischen Gruss durch die Welt. Körner, Gerlingen 1971
  • G[arantiert]-w[aschecht]. Schlichtenmayer, Tübingen 1961
  • G.-W. [Gogen-Witze]. Schlichtenmayer, Tübingen 1959
  • ... in Tübingen Student.. Schlichtenmayer, Tübingen 1954

Mo s her isch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. LEO-BW
  2. DNB 1012577058
  3. DNB 454463405
  4. Die Mundartgedichte des Oberschwaben Michel Buck. Ein Beitrag zur Geschichte der schwäbischen Mundartdichtung, Dissertation, Tübingen 1952, Katalogeintrag der DNB
  5. Werner Sonntag: Was sich neckt, das leckt sich - Götz-von-Berlichingen-Kenner unter sich. Die Zeit, Nr. 28, 14. Juli 1967, Seite 11.
  6. Werner Sonntag: Was sich neckt, das leckt sich - Götz-von-Berlichingen-Kenner unter sich. Abgrüeft am 5. Juli 2016.
  7. Gemmingen - Götzens Geist. Der Spiegel, 42/1967 vom 9. Oktober 1967.

Lidradur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Edgar Graf: Schalkhaft und knütz, herzwarm und innig. Heinz-Eugen Schramm, der „Schwabenprofessor“. In: Tübinger Blätter. 86. Jg. 1999/2000, S. 65–69
  • Heinz-Eugen Schramm: Der neue Kalendermann stellt sich vor. In: Schwäbischer Heimatkalender. 95. Jg. 1984, S. 34–36
  • Zum Tode von Dr. phil. Heinz-Eugen Schramm. In: Schwäbischer Heimatkalender. 111. Jg. 2000, S. 116

Weblinks[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Information icon.svg Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vum Artikel „Heinz-Eugen Schramm“ vu de dütsche Wikipedia.

E Liste vu de Autore un Versione isch Schramm&action=history do z finde.