Frank Strecker

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Dialäkt: Schwäbisch

Dr Frank Strecker (* 15. Juni 1941 z Stuegert, † 27. März 2000 en Grafing bei Mincha) ischt a deitscher Radioschbrecher, Reschisseer, Autor, Songtekschder ond Schauschbiiler gwäa.

Aus seim Leaba[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Frank Strecker kommt am 15. Juni 1941 z Stuegert uff d Welt. Sei Vadder isch dr schwäbische Volksschauschbiiler Max Strecker. Nôch seira Schuelausbildong will dr Jong seim Vadder nôcheifra. Er bewirbt sich beim Siddeitscha Rundfunk (SDR)[1] ond wuud gnomma. Zerscht schafft’r als Rundfunkschbrecher ond schbäder als Reschii-Assischdent. 1967 wechslet’r zom Boirischa Rundfunk (BR) ond wuud vo sellem als Reschisseer vo vorschiidene Fernseh-Sendonga beauftragt. Fenf Jôhr druff macht’r sich selbstendich ond vordeant fortôô sei Geld als Schauschbiiler, Reschisseer, Autor ond Songtekschder. Seine erschde Arbeida als Reschisseer send so kleine Ondrhaldongssendonga wia Wer dreimal lügt. Kein Quiz für Leichtgläubige (1970 bis 1984, vom SDR firs Erschde Programm produziirt) ond Schnickschnack (1975 bis 1977, au vom SDR fir d ARD). Vo 1972 bis 1982 siht mr da Frank Strecker en elf Stuegerter Tatort-Krimis als em Kriminalkommissar Lutz (Werner Schumacher) sei schwäbelnder Assischdent Wagner. Dô drnôch schafft’r fascht bloß noh als Reschisseer vo Fernsehschbiil ond Fernseh-Seria fir vorschiidene ARD-Ôstalda, firs ZDF ond fir RTL.

Am 27. März 2000 schließt dr Frank Strecker en seira boirischa Wahlhoimet nôch-ma langa Krebsleida seine Auga fir emmer. Grad amôl 58 Jôhr alt ischt’r wôrra. Sei ledschda Ruah fendet’r abr en seira schwäbischa Hoimet: uff-em Bergfriidhof em Stuegerter Oschda.

A Auswahl vo seine Film[ändere | Quälltäxt bearbeite]

als Reschisseer[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1976: Des Pfarrers Freude, a Fernsehfilm
  • 1978: Die Kur, a fenfdoiliga Fernsehserie, wo-nr au dren mitgschbiilt hôt
  • 1982: Klein Zaches, genannt Zinnober, a Fernsehfilm nôch dr gleichnamiga Novelle vom E. T. A. Hoffmann
  • 1982: Tränen im Kakao, a Fernsehfilm
  • 1983: Flöhe hüten ist leichter, a Fernsehfilm
  • 1984 bis 1985: Eine Klasse für sich – Geschichten aus einem Internat, a sechsdoiliga Fernsehserie
  • 1985: Dagmar, a Fernsehfilm
  • 1986: Hans im Glück, a Fernsehserie
  • 1986: Bankgeheimnisse, a Fernsehfilm
  • 1987: Lieder der vier Jahreszeiten, a Fernseh-Musikfilm
  • 1987: Zur Freiheit, a Miniserie firs Fernseha (bloß zwoi Episoda)
  • 1987: Anna, a sechsdoiliga Fernsehserie firs Weihnachtsprogramm
  • 1988: Anna – Der Film, a Zammaschnitt vo dr Serie zo-ma 95-menidiga Kinofilm
  • 1989: Das Nest, a 13-doiliga Fernsehserie
  • 1990 bis 1995: Ein Fall für zwei, bei dera ZDF-Krimi-Serie hôt’r bei siiba Episoda Reschii gfihrt
  • 1992: Marienhof, a Fernsehserie
  • 1992: Immer Ärger mit Nicole, a Filmkomeede
  • 1994 bis 1996: Immer im Einsatz – Die Notärztin, a Fernsehserie en 13 Doil
  • 1998: Tatort: Fürstenschüler mit-em Peter Sodann ond em Michael Lade (MDR)[2]
  • 1999: Der Schrei der Schmetterlinge, a Schbiilfilm firs Kino

als Schauschbiiler[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1972: Tatort: Kennwort Fähre, Reschii: Theo Mezger
  • 1973: Tatort: Stuttgarter Blüten, Reschii: Theo Mezger
  • 1974: Tatort: Playback oder die Show geht weiter, Reschii: Rolf von Sydow
  • 1975: Tatort: Schöne Belinda, Reschii: Theo Mezger
  • 1976: Tatort: Augenzeuge, Reschii: Theo Mezger
  • 1977: Tatort: Himmelblau mit Silberstreifen, Reschii: Theo Mezger
  • 1978: Tatort: Rot – rot – tot, Reschii: Theo Mezger
  • 1979: Tatort: Zweierlei Knoten, Reschii: Theo Mezger
  • 1980: Tatort: Kein Kinderspiel, Reschii: Theo Mezger
  • 1981: Tatort: Nebengeschäfte, Reschii: Bruno Voges
  • 1982: Tatort: Blinde Wut, Reschii: Theo Mezger
  • 1990: Pfarrerin Lenau, a 13-doiliga Serie nôch Drehbiacher vom Felix Huby ond vom Dieter de Lazzer, Reschii: Bruno Voges

Auszoichnonga[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1978 hôt dr Frank Strecker fir Buech ond Reschii zo Hier fällt ein Haus, dort steht ein Kran und ewig droht der Baggerzahn oder die Veränderung der Stadt nôch-em gleichnamiga Buach vom Schweizer Illuschdrator Jörg Müller da Adolf-Grimme-Preis en Bronce kriagt.
  • Fir sein Kino-Film Der Schrei des Schmetterlings hôt dr Frank Strecker beim zehnda Indernazionala Filmfescht z Emden 1999 da Publikums-Preis entgeganemma derfa.[3]

Weblinks[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Oinzlne Nôchweis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. 1998 mit-em Sidweschtfunk (SWF) vorschmolza zom Südwestrundfunk (SWR)
  2. http://www.imdb.com/title/tt0157097/?ref_=fn_al_tt_1
  3. http://www.presseportal.de/pm/7840/125983