Erna Jansen

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Zur Navigation springen Zur Suche springen

D Erna Jansen (* 10. Septämber 1932 z Dodtmis-Rüti as Erna Kaiser,23. Jänner 2019 ebedert[1]) isch e dytschi Dialäktdichteri gsii.

Lääbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Erna Kaiser isch im Hotzewald uf d Wält chuu un dert mit vier eltere Schweschtere ufgwachse, ihre Vater isch e Hotzewälder gsii, ihri Mueter isch vum Chaiserstuel chuu.

Si isch ghyrote mit em Rainer Jansen (* 1936) us em Sauerland, mit ihm het si vier Chinder, zwoo Dechtere un zwee Sihn. Elf Johr het si z Zäll as Verchaiferi un in ere Fabrik gschafft, derno isch si mit ihre Familie wider retuur gange in s Dodtmis un wohnt syterhär wider in ihrem Elterehuus z Rüti. Dert hän si un ihre Mann zäme buurt.

Anne 1977 het d Jansen aafange Gedicht uf Alemannisch schrybe. „Sither schriib i mänks, wa mi bewegt, begeischteret, oder freut in mire Muettersproch“, schrybt si uf dr Websyte vu dr Muettersproch-Gsellschaft.

Dr Andreas Schuller het anne 2009 iber d Jansen gschribe:

„Erna Jansen reimt und schreibt auf Alemannisch. Der Sprache, in der sie aufwuchs. Der Sprache, mit der sie lebt, denkt, fühlt. […] Erna Jansen sieht den Leuten auf den Mund, beobachtet Mensch und Natur, blickt zurück in die Kindheit, kommentiert Alltag und Zeitgeschehen. Dabei scheut sie auch nicht davor zurück, Themen wie Verkehr, Umweltverschmutzung oder Gemeindepolitik kritisch auf den Punkt zu bringen. Die Dichterin will auch Chronistin sein, um so den Nachgeborenen die Heimatgeschichte nahezubringen.“

Südkurier, 9. Merz 2009

D Jansen isch Mitglid vu dr Muettersproch-Gsellschaft gsii, „well die alemannisch Sproch e Herzenssach“ fir si isch. Vu 2008 bis 2009 isch si Vorsitzeri vu Regionalgruppe Hochrhyy gsii.

Iber ihre Engaschemänt fir s Alemanisch schrybt s Markgräfler Tagblatt 2014:

„„Haltet die Mundart in Ehren“ ist ein Anliegen, das Erna Jansen verfolgt; sie möchte sie erhalten, denn sie könne lebendig, kraftvoll, herzhaft, kernig und behäbig sein.“

Markgräfler Tagblatt, 19. Mai 2014

D Jansen het zwai Biechli mit Gedicht im aigeverlag publiziert, anne 1995 „E Chrömli us em Schwarzwald“ un 2004 „Söömli für Söömli us em Schwarzwald“.

Im Dodtmis het si d Jansen 20 Johr lang im Vorstand vu dr Räntnergmainschaft engaschiert. Vu 1998 bis 2016 isch si Vorsitzeri vum Verain gsii.[2]

Wärch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • E Chrömli us em Schwarzwald. Aigeverlag, Todtmoos-Rüti 1995
  • Söömli für Söömli us em Schwarzwald. Aigeverlag, Todtmoos-Rüti 2004

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fueßnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Erna Jansen Dodesaazeig mit Gedicht uf badische-zeitung.de vom 25. Jänner 2019
  2. Neuer Chef bei den Rentnern, Badische Zeitung, 12. Merz 2016