Erika Hess

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Zur Navigation springen Zur Suche springen

D Erika Reymond-Hess (* 6. Merz 1962 z Woufäschiesse[1]) isch en ehemaligi Schwiizer Skirännfahreri.

Läbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

I de 1980er Jahr het d Erika Hess us em Kanton Nidwaudä als villsiitigi Skifahreri de alpini Skisport bi de Fröie dominiert, nur en Olympiasiig het sie i ihrere Karriere nie erreicht. Sie isch 1982 und 1984 Gsamtwältcöpsiigeri gsi und het insgsamt 31-mal es Wältcöprenne gwunne. Ausserdem gewann sie von 1981 bis 1983 sowie 1985 den Disziplinenweltcup im Slalom, darüber hinaus 1984 den Weltcup im Riesenslalom und in der Alpinen Kombination. Wäge de gringere Zahl a Siig het sie i de Saison 1985/86 de Slalom-Wältcöp gäge d Roswitha Steiner us Österiich, wo au uf 110 Pünkt cho isch, verpasst.[2] Vom Januar 1981 bis zum Saisonändi im März 1981 het sie sächs Siig hinderenand gfiiret.

Bi de Skiwältmeisterschafte isch d Hess bsunders erfolgreych gsi. So isch sie bi de Ski-WM 1982 z Haus im Ennstal dreyfachi Wältmeisteri in dr Alpinen Kombination, im Riiseslalom und im Slalom worde. Bei de Ski-WM 1985 z Bormio het sie i de Kombination gwunne und isch au nach em erste Lauf vom Slalom i Fiehrig gläge, bevor sie denn aber im zweite Lauf usgschide isch. Zum Abschluss vo ihrere Karriere het sie bei de Ski-WM 1987 z Crans-Montana nomal Gold in de Kombination und im Slalom gwunne.

Sie isch mit em Jacques Reymond, ihrem ehemalige Trainer, verhiiratet, het drey Sehn und läbt z Saint-Légier-La Chiésaz im Kanton Waadt. Hüt organisiert sie Renne und Trainingslager fir Nachwuchs-Skirennfahrer.

Erfolg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Olympischi Spiil[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Lake Placid 1980: 3. Slalom
  • Sarajevo 1984: 5. Slalom, 7. Riiseslalom

Wältmeisterschafte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Garmisch 1978: 9. Riiseslalom
  • Schladming 1982: 1. Riiseslalom, 1. Slalom, 1. Kombination
  • Bormio 1985: 1. Kombination, 11. Riiseslalom
  • Crans-Montana 1987: 1. Kombination, 1. Slalom, 7. Abfahrt

Diszipline- und Gsamtwältcöp[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1980: 5. Riiseslalom-Wältcöp
  • 1981: 2. Gsamtwältcöp, 1. Slalom-Wältcöp, 3. Riiseslalom-Wältcöp, 4. Kombinations-Wältcöp
  • 1982: 1. Gsamtwältcöp, 1. Slalom-Wältcöp, 2. Kombinations-Wältcöp, 3. Riiseslalom-Wältcöp
  • 1983: 3. Gsamtwältcöp, 1. Slalom-Wältcöp, 4. Riiseslalom-Wältcöp, 4. Kombinations-Wältcöp
  • 1984: 1. Gsamtwältcöp, 1. Riiseslalom-Wältcöp, 1. Kombinations-Wältcöp, 4. Slalom-Wältcöp
  • 1985: 4. Gsamtwältcöp, 1. Slalom-Wältcöp, 5. Kombinations-Wältcöp
  • 1986: 2. Gsamtwältcöp, 1. Slalom-Wältcöp, 2. Kombinations-Wältcöp
  • 1987: 4. Gsamtwältcöp, 3. Slalom-Wältcöp, 3. Kombinations-Wältcöp, 4. Riiseslalom-Wältcöp

Wältcöpsiig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Slalom

Datum Ort Land
13. Januar 1981 Schruns Östriich
21. Januar 1981 Crans-Montana Schwiiz
31. Januar 1981 Les Diablerets Schwiiz
3. Februar 1981 Zwiesel Dütschland
15. März 1981 Furano Japan
24. März 1981 Wangs-Pizol Schwiiz
13. Dezember 1981 Piancavallo Italie
21. Dezember 1981 Saint-Gervais-les-Bains Frankriich
3. Januar 1982 Maribor Jugoslawie
20. Januar 1982 Bad Gastein Östriich
21. März 1982 L’Alpe d’Huez Frankriich
17. Dezember 1982 Piancavallo Italie
9. Februar 1983 Maribor Jugoslawie
1. Dezember 1983 Kranjska Gora Jugoslawie
15. Januar 1984 Maribor Jugoslawie
19. März 1985 Park City USA
22. März 1985 Heavenly Valley USA
15. Dezember 1985 Savognin Schwiiz
11. März 1986 Park City USA
5. Dezember 1986 Waterville Valley USA
21. Dezember 1986 Valzoldana Italie

Riiseslalom

Datum Ort Land
25. März 1981 Wangs-Pizol Schwiiz
21. März 1982 L’Alpe d’Huez Frankriich
8. Dezember 1982 Val-d’Isère Frankriich
11. Dezember 1983 Val-d’Isère Frankriich
29. Januar 1984 Saint-Gervais-les-Bains Frankriich
17. März 1984 Jasná Tschechoslowakei

Kombination

Datum Ort Land
20. Januar 1982 Bad Gastein Östriich
14. Dezember 1983 Sestriere Italie
22. Januar 1984 Verbier Schwiiz
12. Dezember 1985 Sestriere Italie

Ehrige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Einzelnachwys[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Richard Hegglin: Erika Hess, Derendingen 1982, ISBN 3-85723-186-6.
  2. Steiners unfaßbarer Sieg, in: Arbeiterzeitung Wien vom 20. Merz 1986, S. 22.