Donar

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De Donar oder Thor isch de Donnergott vo de Germane.

Name : germ. *Þunraz "Donner"; an. Þórr; ae. Þunor; as. Thunaer; ahd. Donar. De Name ghört zu de indoeuropäische Wurzle (s)tenH2- "tonnere", vgl. lat. tonare. Vo dere Wurzle isch au de Name vom keltische Donnergott Taranis abglaitet. Nochem Donar isch de Dunschtig benennt.

Westgermane[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Südgermane[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De Donar isch de Donnergott bi de Alemane gsii. Er werd uf de Runespange vo Nordendorf gnennt als ᚹᛁᚷᛁᚦᛟᚾᚨᚱ Wîgi-Þonar ("Kampf-Donner" oder "Weihe-Donner") , zäme mitem Wuotan. Ganz interessant isch de alemanischi "Pariser Sege 1", en Zauberspruch gege Fallsucht. De Sege foot a mit de Wort: Donerdutigo dietewigo ("Donner Vertraute, Volks-Kämpfer / -Weiher"). De Vers isch e korrekti germanischi Langzile mit Endraim und Binneraim und möglicherwiis en alte haidnische Aaruef vom Donnergott [1]. Im "St. Emmeraner-Sege" lutet de Spruch Doner dutiger diet mahtiger.

De Donnergott werd au bim langobardische Glehrte Paulus Diaconus gnennt. Imene latinische Gedicht öber en dänische König, schribt er, as de seb d Götter Waten und Thonar verert heg [2]i. Da sind aber die althochdütsche und nöd die dänische Näme. D Sachse hend bide Christianisierig em Uuoden, Thunaer und Saxnote müese abschwöre. Bekannt isch d Gschicht vode "Donaraiche" (Quercus robur Iovis) bi Geismar, wo de Missionar Bonifatius gfällt het. Usem Holz vom gfällte Bomm isch e Kapelle för de St. Petrus baut worde. No hüt segemer, as de Petrus s Wetter machi, nume globemer nöme dra. As Personenname kenet mer althochdütsch Albthonar, Donarpreht, Donarad und altsächsisch Thunerulf.

England[ändere | Quälltäxt bearbeite]

De angelsächsisch Donnergott Þunor isch mitem römische Gott Jupiter glichgsetzt wore und e Stell imene alte Text, erwähnt sis "füürigi Bieli".

Nordgermane[ändere | Quälltäxt bearbeite]

de Thor fangt d Midgardschlange

I de Edda isch de Thor (aisl. Þórr) de Donnergott und ghört zu de Ase, drum werd er au Ása-Þórr gnennt.. Er fahrt imene Wage, wo vo zwe Gaissbögg zoge werd und sini Waffe isch de Donnerhammer Mjöllnir. Er isch de Bueb vom Odin und vode Erdgöttin Jörd. Die maiste nordische Göttersaage verzelet vo sinene Oobetüür.

Quelle[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Verena Holzmann: „Ich beswer dich wurm und wyrmin...“; Wien 2001. ISBN 3-906758-65-6
  2. Karl Neff: Die Gedichte des Paulus Diaconus, München 1908


Büecher[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Lueg au[ändere | Quälltäxt bearbeite]