Die Rosel vom Schwarzwald

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Filmdate
Orginaltitel: Die Rosel vom Schwarzwald
Produktionsland: Deitschland
Erschinigsjoor: 1956
Längi (PAL-DVD): 90 Minute
Orginalsprooch: Deitsch
Altersfreigaab: FSK 12
Stab
Regie: Rudolf Schündler
Dräibuech: Werner Eplinius
Janne Furch
Produktion: Waldemar Frank
Helmut Ungerland
Musig: Gerhard Winkler
Kamera: Karl Löb
Schnitt: Margarete Steinborn
Bsetzig
  • d Herta Staal als Rosel
  • dr Helmuth Schneider als Martin
  • d Susi Nicoletti als Vera
  • dr Willy Reichert als Mischdr Winter
  • d Bibi Johns als Daisy Winter
  • dr Peer Schmidt als Oskar
  • dr Wolfgang Wahl als „Bambi“
  • dr Willy Rösner als Bastian
  • dr Kurt Pratsch-Kaufmann als Herr Quast
  • d Lou Seitz als Frau Quast
  • d Maria Sebaldt als Heidi Gemperle
  • dr Peter W. Staub als Klaus-Peter Gemperle
  • d Elise Aulinger als dr Rosel ihr Großmueder Anna
  • dr Oscar Heiler als Herr Häberle
Dialäkt: Schwäbisch

Die Rosel vom Schwarzwald ischt a deitscha Filmkomeede (Hoimetfilm mit viil Musik) us-em Jôhr 1956 vom Regisseur Rudolf Schündler. S Drehbuech vorfasst hend dr Werner Eplinius ond d Janne Furch. D Hauptrolla werret vo dr Herta Staal ond vom Helmuth Schneider gschbiilt. Zom erschda Môl ens Kino komma isch der Film am 14. Sebdember 1956 en Deitschland.

Handlong[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dui Gschicht schbiilt e-ma Derfle em Schwarzwald. D Rosel ond dr Martin – sui a Dechterle vo Bauersleit ond er a Soh vom Birgermoischtr, wo gleichzeidich au noh Säagwerksbesitzer ischt – meeget anander ganz arg. Weil dr Martin a berihmder Eishockeyschbiiler ischt ond guad aussiht, schwermet abr au noh an Haufa andre Fraua fir dean Kerle. Mr siht-em au ôô, dass’r sich dô drbei wohl fihlt ond au gern andre Mädla scheene Auga macht, was nadiirlich seira Rosel ibrhaupt et gfellt. Wia de sell a-ma scheena Dag ihrn Freind zo dera vornehma Städtere Vera an dera ihrn schicka Schbortwaga eisteiga siht, nemmt se sich vor, em Martin ois auszowischa.

Dr Oskar ond dr „Bambi“, zwoi arbeitslose Werbefachleit, machet a Rascht em Dorfwirtshaus. Dô heeret-se, wia sich am Stammdisch d Honoraziora om dui Vormarkdong vo ihrem Kirschwässerle Sorga machet. Wia dia zwoi nô a bissle gnauer des Flascha-Etikedd ôôgluegt hend, mischet se sich ens Gschbräch ei ond saget ganz frei raus, des Bildle uff deam Etikedd wär dodal voraldet. Drom dät’s au kaum ebber ôôschbrecha. Besser wär’s, uff deam Etikedd a addraktivs Schwarzwaldmädle mit-ma Bollahuat abzobilda. Om s passende Mädle zo fenda, sott mr an Wettbewerb ausschreiba: d Wahl vo-ra „Miss Kirschwasser“.

Ondr de Bewerberenna ischt au d Rosel. Se rechnet sich grauße Chanca aus ond glaubt, wenn se dean Wettbewerb gwenna ond nô vo älle Manna bewondret werra dät, kennt se uff dui Weis da Martin eifersichdich macha. Der Wonsch gôht en Erfillong. Bald prangt dr Rosel ihr Konderfei uff älle Kirschwasserflascha. Au dui Werbestradegii vo selle zwoi Fachleit gôht uff: Des Kirschwasser vorkauft sich wia gschmiirt.

Dr Herr Winter us-em Schwôbalendle ischt en jonge Jôhr nôch Amerika ausgwandret ond hôt’s deet zom Millionär brôcht. Nôch viile Jôhr hôt’s-en wiidr amôl en sei alda Hoimet zoga, weil’r durch an Kuraufenthalt z Badaweiler a Besserong vo seira ôôgschlagena Gsondheit erhofft. S dauret et lang, bis deam reicha Mischdr – wia-nr sich jetzt nennt – a Fläschle Kirschwasser en d Hend kommt, wo-nen d Rosel uff-em Etikedd ôôlächlet. Des Mädle erennret-en ganz arg an sei erschda graußa Liabschaft, wo-nr als jonger Kerle em Schwarzwald gfonda ghet hôt. Drom kommt’r uff dui Idee, dera Scheenheit a Bsiachle abzoschdadda. D Adress hôt’r bald rausgfonda.

Em Schwarzwaldderfle ôôkomma, erfehrt dr Mischdr Winter vo dr Rosel ihrer Oma, dass deam Mädle ihr Mueder – sei Jugendliibe – scho lang s Zeitliche gsegnet hôt. Dô nemmt sich dr schwäbische Amerikaner vor, dera Rosel ebbes Guads zo doa. Dui winscht sich, dass-ra dr Winter durch seine Bezihonga zo-ra Filmroll vorhelfa soll. Emmer, wenn sich dr Martin en ihrer Nähe uffhelt, duat Rosel so, als wär dr Mischdr Winter ihr Liebhaber, ond deam fellt’s ibrhaupt et schwer, sich mit seira nuia Roll ôôzofreinda. Dr Plôô vo dr Rosel gôht auf: Dr Martin platzt vôr Eifersucht. Nôch-ra graußa Ussnandrsetzong zwischa deane zwoi jonge Leit fendet dia wiidr zamma. Bald soll d Hauzich sei!

Au des muaß noh gsait werra[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Uff oi kloina Episod en deam Film sei bsonders nôôgwiisa: En-ra Neabaroll siht mr da Oscar Heiler. Der hôt em Film da Nama „Häberle“, was a Ôschbiilong uff dui Sketschreihe „Häberle und Pfleiderer“ ischt. Em Heiler sei Partner Willy Reichert hoißt zwar en deam Film „Winter“, abr boida begriaßet sich – wie bei de Sketsch – mit-ma langzogena „jaaa, jaaa – sooo, sooo“. Au dui dômôls arg bekannda Schwarzwaldfamilie Seitz hôt an kloina Ufftridd: dia drei senget s Liadle „S Kuckucksührle“.

D Ussauffnahma send an de Originalschauplätz vo sellem Film dreht wôrra, z Badaweiler, z Freiburg em Breisgau, am Titisee ond en Todtmis; d Ennuffnahma send en de UFA-Studios z Berlin entstanda.

Kridik[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • S Lexikon des Internationalen Films helt et viil vo sellem Stroifa. Es moint, en deam Werk dät dr Schwarzwald als Tummel- ond Rummelplatz fir a Liibesgschicht nôch-ra Art vo-ma Hoimetfilm herhalda miaßa. Eigschlossa wäret d Wahl vo-ra „Miss Kirschwasser“ ond anders „Pseudo-Brauchtum“.[1]
  • CINEfacts.de moint, der Film wär a hinreißenda Komeede om a vordrackda Liibesgschicht.[2]

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Oinzlne Nôchweis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Lexikon des internationalen Films, Ufflag vom Okdobr 1988, Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg, S. 3159, ISBN 3-499-16322-5
  2. Die Rosel vom Schwarzwald uf cinefacts.de, abgruefe am 6. März 2015