David Hilbert

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Dr David Hilbert (1912)

Dr David Hilbert (* 23. Januar 1862 z Königsbärg[1]; † 14. Februar 1943 z Göttinge) isch e dütsche Mathematiker gsi. Er gältet as äine vo de bedütendste Mathematiker in dr Nöizit. E Hufe vo sine Aarbäite uf em Gebiet vo dr Mathematik und dr mathematische Füsik häi äigeständigi Forschigsgebiet begründet. Mit sine Vorschleeg het er die formalistischi Uffassig vo de Grundlaage vo dr Mathematik begründet, wo bis hüt vo Bedütig isch, und het e kritischi Analüüse vo de Begriffsdefinizione in dr Mathematik und vom mathematische Bewiis veraalasst. Die Analüüse häi zum Gödelsche Unvollständigkäitssatz gfüert, wo under anderem zäigt, ass s Hilbertprogramm, die vollständigi Axiomatisierig vo dr Mathematik, won er aagsträbt het, nit vollständig cha erfüllt wärde. Im Hilbert sini brogrammatischi Reed uf em internazionale Mathematikerkongräss z Bariis im Joor 1900, won er din e Liste vo 23 mathematische Brobleem vorgstellt het, häi die mathematischi Forschig im 20. Joorhundert noochhaltig beiiflusst.[2][3]

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  •  Dietmar Dath: Höhenrausch. Die Mathematik des 20. Jahrhunderts in zwanzig Gehirnen. Eichborn, Frankfurt a. M. 2003, ISBN 3-8218-4535-X, S. 29–48 (biographischer Essay).
  • Apostolos Doxiadis, Christos H. Papadimitriou: Logicomix - Eine epische Suche nach der Wahrheit, Süddeutsche Zeitung Bibliothek, 2012, ISBN 978-3-86497-004-7
  • Hans Freudenthal: Hilbert, David. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 9, Duncker & Humblot, Berlin 1972, ISBN 3-428-00190-7, S. 115–117.
  • Rudolf Larenz: Der Wille zum widerspruchsfreien Wissen. Zum 150. Geburtstag von David Hilbert In: Die Tagespost, Würzburg, 21. Januar 2012, Site 10.
  • Jules Leveugle: La Relativité, Poincaré et Einstein, Planck, Hilbert. Paris 2004
  • Hermann Minkowski: Briefe an David Hilbert. Ussegee vo L. Rüdenberg und H. Zassenhaus. Springer-Verlag, Berlin & Heidelberg 1973, ISBN 3-540-06121-5
  • Constance Reid: Hilbert. Springer Verlag, 2. Uflaag. 1972, ISBN 0-387-04999-1, ISBN 3-540-04999-1
  • Constance Reid: Hilbert. Copernicus Books, New York 1996, ISBN 0-387-94674-8
  • Kurt Reidemeister (Hrsg.): Hilbert – Gedenkband. Springer, Berlin, Heidelberg & New York 1971, ISBN 3-540-05292-5
  • Klaus P. Sommer: Wer entdeckte die Allgemeine Relativitätstheorie? Prioritätsstreit zwischen Hilbert und Einstein. In: Physik in unserer Zeit. Band 36(5), S. 230–235, 2005.

Weblinks[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: David Hilbert – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Constance Reid Hilbert, Springer Verlag, git Wehlau bi Königsbärg aa
  2. 150. Geburtstag des Mathematikers David Hilbert – Schneller als Einstein. In: Süddeutsche Zeitung, 22. Januar 2012 uf: sueddeutsche.de
  3. Der Einstein der Mathematik. In: Die Zeit, 12. Januar 2012 uf: zeit.de
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