Carola Horstmann

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d Carola Horstmann

D Carola Horstmann (* 1948 z Zäll im Wisedal) isch e dytschi Schriftstelleri un Dichteri.

Läbe[ändere | Quälltäxt bearbeite]

D Horstmann isch z Zäll ufgwagse mit drei Gschwischtrig. Noch em Gymnasium un vier Semeschter an dr Basler Kunschtgwerbeschuel het si ne Schwesterelehr an dr Psychiatrische Universitetsklinik Basel absolviert. Derno het si Musiktherapi z Wien studiert un het e baar Johr as Musiktherapeuti gschafft. Hite läbt d Carola Horstmann z Dänzlinge. Si isch ghyrote un het drei Sihn.

Wärch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Im Johr 1997 het d Horstmann aagfange mit Schrybe: Chindhaitserinnerige, Zytigsartikel, Drehbiecher, Churzgschichte. Ab 2003 het si d Sproch vu ihre Chindhait brucht, s Hochalemannisch vum Wiisedal.

2006 un 2009 het si ne Arbetsstipendium vum Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg iberchuu.

2007 isch ihre erscht Buech erschine mit Churzgschichte uf Alemannisch katzegrabschtai, gferderet vum Förderverein deutsche Schriftsteller in Baden-Württemberg.

Anne 2010 het d Carola Horstmann im Ramme vum Literatursummer 2010 an ere Veraastaltig z Dänzlinge mitgwirkt mit sälbschtverfasste szenische Yylage zum Johann Peter Hebel, unter anderem dr chlai Aiakter „Das Hexlein“ noch em glychnamige Gedicht vum Hebel.

Im Jänner 2011 isch dr Gedichtband „däsche us schnee“ erschine, im Juni 2015 s zwaisprochig Chinderbuech „S Spinnlikind Rosetta - Das Spinnlein Rosetta“

Stimme zue ihre Wärch[ändere | Quälltäxt bearbeite]

„Mit meischterhafte erschte Sätzli wursch als Leser wie vuneme Wasserschtrudel in d Gschichte iinezoge un erscht mit em letschte Satz widder usselehn. Un au die letschte Sätz ällei schu sin Literatur. Die Gschichte höre nämlig uff, so liicht un schwebend, dass de meinsch, ä Schmetterling wär grad ganz noht an dr vorbeigflatteret. So muesch ersch ämol verzehle könne! Bim Läse gheisch in keini Luftlöcher iine un muesch di au nit mit schwerem Ballascht rumplooge. Alles isch „staubtrocke, fädreliicht, glasklar“, wie d Carola selber üwwer de Stil vuneme schwizer Schriftsteller gschriibe het.“

Stefan Pflaum: In: Alemannisch dunkt üs guet, Heft III/IV 2007

„Welche Bildkraft in dieser Mundart und welch starkes Ende im Gedicht [...]. Zeitlos die einzelnen Elemente. Lyrische Texte beschreiben keine Handlung. Alles ist gleichzeitig, punktuell. Düne und Strandhaber. Der grindige Ries, Wasser und Fischli. Lyrische Texte, besonders Mundarttexte, sind an der gesprochenen Realisierung orientiert. Man sollte die Gedichte von Carola Horstmann unbedingt auch hören, ein zweites, drittes Mal lesen und innerlich nachhören. Ein Hörgenuss über Augen und akustisches Gedächtnis“

Stefan Pflaum: In: Badische Zeitung, 09.02.2011

Uuszaichnige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 3. Blatz bim Literaturwettbewärb „Der Oberrheinische Rollwagen“ 2003 fir d Gschicht „D Lehrergärte“
  • 1. Blatz bim Literaturwettbewärb „Der Oberrheinische Rollwagen“ 2004 fir d Gschicht „Moneli“
  • 1. Bryys in dr Sparte Lyrik bim Mundartwettbewärb „Mir sueche di Beschde“ vu dr Badische Zytig, em SWR un dr Muettersproch-Gsellschaft 2004 fir s Gedicht „de Vulkan“
  • 1. Bryys in dr Sparte Prosa bim Mundartwettbewärb „Lahrer Murre“ 2015 fir d Gschicht „Rosa Hemmli“

Schrifte[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Derzue het s verschideni Gschichte un Gedichte in däne Anthologie:

  • Alemannisch dichte Anthologie. Rombach Verlag 2006
  • Wahrnehmung. Anthologie des Förderkreises deutsche Schriftsteller in Baden-Württemberg, 2007
  • Freiburg und der Breisgau im Gedicht, Anthologie. Edition Isele 2008
  • I mag di mog di mig di. Alemannische Liebesgedichte. Anthologie. Drey-Verlag 2009
  • 10 alemannischi Gedichter in "stimm bruch", Förderband 9, Anthologie des Förderkreises deutsche Schriftsteller in Baden-Württemberg, 2010

D Horstmann het au ibersetzt:

  • Janosch: Ooh, wie isch des schön, des Panama. Vo de Carola Horstmann ins Alemannischi übretrait. Verlag Edition Tintenfaß 2016

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]