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Cagnetta

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Cagnetta

Cagnetta (Salaria fluviatilis)

Systematik
Ordnig: Barschartigi (Perciformes)
Underordnig: Schliimfischartigi (Blennioidei)
Familie: Schliimfisch (Blenniidae)
Tribus: Salariini
Gattig: Salaria
Art: Cagnetta
Wüsseschaftlige Name
Salaria fluviatilis
Asso, 1801

De Süesswasser Schliimfisch oder d Cagnetta (Salaria fluviatilis) isch e Süesswasserfisch wo im Mittelmeerruum vorchunnt und au im Tessin haimisch isch.

D Cagnetta isch e längliche Fisch, wo 8–10 cm lang werd. Mandli und Wiibli gsiend verschiden uus. S Wiibli isch geel und het bruuni Straiffe, s Mandli isch eener blau mit dunkle Straiffe, doch cha d Farb individuell noch Standort und Luune ändere. Baidi hend e tüpflete Chopf und wiissi Punkt um d Auge und am Hals. D Ruggeflosse bildet a schmaals Band. D Cagneta het kai Schuppe, deför e schliimigi Hutt.

D Cagnetta chunnt rund um s Mittelmeer vor, vom Maghreb öber Spanie, Italie, Adria, Griecheland, Törkai bis uf Zypere. Si lebt em liebste i klare langsame Flüüssgwässer mit eme stainige Grund, cha aber au i chüstenööche Lagune miteme chliine Salzghalt vorchoo. Zudem lebt si in e paar Seeje am Alpesüdrand, so im Langesee, im Luganersee und im Gardasee.

D Cagnetta lebt under Stai und fresst Insektelaarfe, chliini Chrustetier und au ganz chliini Fischli. Mandli bauet e Hööli undereme Stai und hend e Revier, wo si vertaidiget. D Laichzitt goot vom April bis in Juli, wenn Wassertemperatur öber 18 Grad stiigt. S Wiibli lait 200 bis 300 Aier i d Hööli vom Mandli und sterbt i de Regle drii drufabe. S Mandli biwacht de Laich. D Laarfe, wo nochere Wuche schlüüffet, lebet vo Plankton. D Cagnetta cha 5 Joor alt were.

  • Maurice Kottelat: European Freshwater Fishes; Cornol 2007. ISBN 978-2-8399-0298-4
  • Andreas Vilcinskas: Fische. Mitteleuropäische Süßwasserarten und Meeresfische der Nord- und Ostsee. BLV, München 2000; S. 186. ISBN 3-405-15848-6.
 Commons: Cagnetta – Sammlig vo Multimediadateie
  • Salaria fluviatilis in dr Rote Lischt vu dr gfehrdete Arten vu dr IUCN 2013.2. Yygstellt vu: Crivelli, A.J., 2006. Abgruefe am 8. Februar 2014