August Lämmle

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Dialäkt: Schwäbisch

D August Lämmle (* 3. Dezember 1876 z Oßweil – heitzogdag a Stadtdoil vo Ludwigsburg –, † 8. Februar 1962 z Leaberg) ischt a deitscher Schriftsteller ond Volkskundler gwäa, wo ondr andrem au Litradur em schwäbischa Dialekt – Kurzgschichda ond Gedicht – gschriiba hot.

Aus seim Leaba[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr August Lämmle ischt am 3. Dezember 1876 z Oßweil en-ra beierlicha Familie uff d Welt komma. Noch seira Schuelausbildong hot’r an dr Pädagogischa Hochschuel z Esslenga a Studium zom Volksschuellehrer uffgnomma ond des em Johr 1896 abgschlossa. Do drnoch hot’r en vorschiidene wirdabergische Städt als Lehrer gwirkt. Noch-em Erschda Weltkriag hot dr Lämmle d Leidong vo dr Cannstatter Volkshochschuel ibrnomma. Um dui Zeit rom hot’r au d Bekanntschaft mit dr Sophie Tschorn gmacht. Wia-nr dera ihr Begabong erkannt hot, hot’r-se ermondret, sich bei sellem ganz nei grindeda Sidfunk Stuttgart (heitzodag Sidweschtrundfunk) zo bewerba, weil der grad uff dr Sueche noch geeignede Leit wär. Des hot dui Frau doa ond bald Karriere ondrem Nama Gretle vo Strempflbach als Gschichda- ond Märles-Vorzehlere gmacht. 1920 hot dr Lämmle – innerhalb vom Schwäbischa Sengerbund – da Silchergau ens Leaba gruafa. Neaba seim Beruaf hot’r fir vorschiidene Tageszeidonga ond Zeitschrifda landeskundliche Artikl gschriiba. Vo 1921 bis 1922 hot sich dr Lämmle a Johr lang beurlauba lassa fir bsondre Uffgaba, ondr andrem fir d Volksbildong ond fir d Volkskunde. 1924 isch sellem Moo d Leidong vo dr Grubbe Volkskunde am Wirdabergischa Landesamt fir Denkmalpflege ibrtraga ond 1930 ischt’r zom Landeskonservator ernannt worra. 1938 ischt’r em Alder vo 62 Johr en Ruhestand ganga.

Weil em Zwoida Weltkriag em Lämmle sei Wohnong em Stuegerter Stadtdoil Bad Cannstatt ausbombt worra ischt, ischt’r mit seira Frau noch Leaberg omzoga. Deet hot’r am 8. Februar 1962 seine Auga fir emmer gschlossa. 85 Johr alt isch der Moo worra. Sei ledschda Ruah hot’r uff-em Stuegerter Waldfriidhof gfonda.

Schaddaseida em Lämmle seira Biografii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

1933 isch dr Lämmle Mitglied vo dr NSDAP, vo dr Reichsschrifttumskammer ond vo dr Reichskuldurkammer worra. Aus Olass vom 50. Geburtsdag vom wirdabergischa Gauleiter Wilhelm Murr em Johr 1938 hot dr Lämmle a Huldigong uff sellen Moo vorfasst. Dr Wilhelm Murr isch do drvoo so oodoa gwäa, dass’r drfir gsorgt hot, dass dr Lämmle 1939 zom Vorsitzenda vom Bund für Heimatschutz in Württemberg und Hohenzollern gmacht worra ischt.

Ehronga[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1936 ischt’r mit-em Schwäbischa Dichterpreis auszeichnet worra.
  • 1951 isch deam Moo dr Professora-Titl vorliha worra. Zuasätzlich ischt’r em gleicha Johr Ehrabirger vo Leonberg worra.
  • Noch-em Lämmle seim Ableaba ischt z Leaberg a Schuel noch sellem Moo benannt worra.[1].
  • August-Lämmle-Stroßa geit’s ondr andrem z Ludwigsburg[2], z Kuschderdenga[3], em Sendlfenger Stadtdoil Maichenga[4] ond z Bodlshausa.

A Auswahl vo seine Werk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Die Schorndorfer Heimatkunde, 1909
  • Schwobabluat, 1913
  • Oiges Brot, 1914
  • Spinnstuben-Geschichten, 1916
  • Bunte Geschichten, 1917
  • Junker Goldmacherlein und andere Erzählungen, 1918
  • Sonntich, 1919
  • Schwobaspiegel, 1922
  • Das Geschichtenbuch, 1922
  • Schwäbische Volkskunde, 1924
  • Unser Volkstum, 1925
  • Das Herz der Heimat - ein Schwabenbuch für ausgewanderte Schwaben, 1925 (zamma mit seim Landsmoo Hans Reyhing)
  • Sonnenstrauß, 1926
  • Das alte Kirchlein, 1926
  • Württembergische Volkslieder, 1929
  • Bilder aus Württembergs Vergangenheit und Gegenwart, 1931
  • Schwäbisches und Allzuschwäbisches, 1936
  • Reise ins Schwabenland, 1937
  • Es leiselet im Holderbusch, 1938
  • Schwäbische Gedichte, 1938
  • Der Herrgott in Allewind, 1939
  • Der Sebulon, 1940
  • Es scheinen die Sterne so hell, 1944
  • Ein kleines Geschenk, 1948
  • Das ist mein Land, 1950
  • Unterwegs, 1951
  • Der goldene Boden, 1953
  • Greif zu mein Herz, 1956
  • Ich schaue von außen durchs Fenster, 1956
  • Schwäbische Miniaturen, 1957
  • Menschen…nur Menschen, 1959
  • Ludwigsburger Erinnerungen, 1960
  • Fünfundachtzig mal um die Sonne gefahren, 1961

Leseprob[ändere | Quälltäxt bearbeite]

A Leseprob fendet mr em Ardikl Schwäbische Schreibweisa vo professionelle Autora.

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Oinzlne Nochweis[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. http://www.als-leonberg.de/?page_id=2385
  2. http://www.dasoertliche.de/Themen/August--L%C3%A4mmle--Str/Ludwigsburg.htm
  3. http://www.dasoertliche.de/Themen/August--L%C3%A4mmle--Str/Kusterdingen.htm
  4. http://www.dasoertliche.de/Themen/August--L%C3%A4mmle--Str/Sindelfingen.htm