Wilhelm Hausenstein

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Datei:Hausenstein Wilhelm um1906.JPG
Wilhelm Hausenstein (Fotografi, um 1906)

Dr Wilhelm Hausenstein isch am 17. Juni 1882 z Hornberg uf d Wält cho. Er isch e dütsche historische Schriftsteller, Kunstkritiker und Kulturhistoriker, Publizist und Diplomat gsi. Er het sich gegen e Nationalsozialismus und Antisemitismus iigsetzt. 1936 isch er us dr Riichsschriftchammere usgschlosse worde, was e Publikationsverbot bedütet het. 1943 het en d «Frankfurter Zeitung» entloo und jedi publizistischi Arbet isch em verbote worde. Noch em Zweite Wältchrieg het er sich intensiv um die dütsch-französischi Fründschaft kümmeret. Er isch am 3. Juni 1957 z Münche gstorbe.

En Uswahl vo siine Wärk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • 1910: Der Bauern-Bruegel (si ersts Buech); Monografii über e Mooler
  • 1911: Der nackte Mensch in der Kunst aller Zeiten
  • 1911: Rokoko, Französische und deutsche Illustratoren des achtzehnten Jahrhunderts, R.Piper & Co. Verlag München, 3.Aufl.1918
  • 1912: Soziologie der Kunst. Bild und Gemeinschaft
  • 1914: Malerei, Plastik, Zeichnung. Die bildende Kunst der Gegenwart
  • 1914: Vom Künstler und seiner Seele
  • 1918: Albert Weisgerber, ein Gedenkbuch, Herausgegeben von der Münchener Neuen Sezession
  • 1919: Der Isenheimer Altar des Matthias Grünewald
  • 1919: Geist des Barock
  • 1920: Exoten
  • 1921: Kairuan oder eine Geschichte vom Maler Klee und von der Kunst dieses Zeitalters
  • 1923: Giotto
  • 1928: Kunstgeschichte
  • 1932: Europäische Hauptstädte
  • 1936: Buch einer Kindheit
  • 1949: Was bedeutet die moderne Kunst
  • 1948: Zwiegespräch über Don Quijote
  • 1958: Liebe zu München
  • 1961: Pariser Erinnerungen


Ehrige[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Litratur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Wilhelm Hausenstein: Lux Perpetua. Frankfurt am Main 1972.
  • Walter Migge: Wilhelm Hausenstein. Wege eines Europäers. Katalog einer Ausstellung. Marbach am Neckar 1967.
  • Dieter Sulzer: Der Nachlass Wilhelm Hausenstein. Ein Bericht. Marbach am Neckar 1982, ISBN 3-928882-43-0.
  • Peter Matthias Reuss: Die Mission Hausenstein (1950–1955). Sinzheim 1995, ISBN 3-930747-20-0.
  • Laurence Blanc: Wilhelm Hausenstein (1882–1957). Un médiateur culturel et politique entre l'Allemagne et la France. (= Annales Littéraires de l'Université de Franche-Comté, 642). Paris 1997.
  • Johannes Werner: Wilhelm Hausenstein. Ein Lebenslauf. München 2005, ISBN 3-89129-177-9.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]