Kinzig (Schwarzwald)
| Kinzig | |
|---|---|
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D Kinzig am alte Gärberviertel z Schilte |
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| Date | |
| Laag | Bade-Wirttebärg |
| Längi | 93.3 |
| Quelle | Loßburg |
| Quellhechi | 682 |
| Mündig | In Kähl-Auene |
| Mündigshechi | 134 |
| Yzugsgebiet | 1406 |
| Mittelstedt | Offeburg, Kähl |
| Gleistedt | Alpirschbach, Schilte, Wolfe, Huse, Hasle, Gengebach |
| Rächti Näbeflüss | Lohmihli, Glei Kinzig, Heibach, Sulzbächli, Ippiche, Langebach, Wolf (Fluss), Hamerschbach |
| Linggi Näbeflüss | Aischbach, Retebach, Schiltach, Schilterschbach, Kirnbach, Guetach, Schutter |
D Kinzig isch e Fluss, wu uf erer Lengi vu 93 km dur dr Mittler Schwarzwald un d Oberrhyy-Diefebeni fließt. Si isch mit ere Wasserfierig vu rund 28 m³/s[1] dr grescht vu dr Fliss vum Schwarzwald, wu in dr Ryy fließe, un het mit ihre Näbefliss s grescht Dalsyschtem vum Schwarzwald gschaffe. Friejer het s Kinzigdal as Gränze zwisch em Nord- un em Sidschwarzwald gulte oder au zwisch em Nord- un em Mittlere Schwarzwald. Syy gsamte Verlauf lyt im Bundesland Bade-Wirttebärg.
Mit dr Murg het d Kinzig in dr Wirmyyszyt e gmeins Flusssyschtem bildet (Kinzig-Murg-Fluss).
Inhaltsverzeichnis |
[ändere] Flussverlauf
D Kinzig chunt uuse uf em Baan vu dr Gmei Loßburg im Landkreis Freidestadt. Si fließt zerscht in dr Nechi vum eschtlige Gebirgsort in ere sidlige Richtig. Doderby verlosst si e weng sidli vu Alpirschbach dr Landkreis Freidestadt un streipft dr Landkrois Rautweil. Dr grescht Deil vu ihrem Lauf lyt aber im Ortenaukreis. In dr Stadt Schilte biegt d Kinzig no Weschte ab. Bi Huuse wird mit dr Yymindig vum Guetachdal s gwunde Dal breit, ender gradlächt un dicht bsidlet. Bi Hasle biegt ihre Lauf no Nordweschte ab. Bi Offeburg verlosst d Kinzig dr Schwarzwald un mindet bi Kähl in dr Rhyy.
In ihrem obere Lauf isch d Kinzig e typische Gebirgsfluss. Wäg dr Hochwassergfohr isch d Kinzig im breite mittlere un untere Laufabschnitt in e Bett mit Doppeltrapezprofil un hoche Dämm zwängt wore. Im unterschte Laufabschnitt unter an dr Schutter-Mindig wird e Renaturierig durgfiert.
[ändere] Näbefliss
Im Schwarzwald minde ne baar greßeri Näbefliss mit Lengine um 20–30 km vu Norde un Side in d Kinzig, wu dr Schwarzwald in dr Hauptesacht no Weschte durfließt (Uuswahl):
- Lohmihli (Hauptquällascht vu dr Kinzig)
- Aischbach
- Alpirschbach
- Retebach
- Kleini Kinzig
- Kaibach
- Reinhardsbächle
- Kuhbach
- Schiltach
- Heibach
- Sulzbächli
- Ippiche
- Schilterschbach
- Langebach
- Wolf
- Kirnbach
- Guetach
- Mihlebach
- Harmerschbach/Erlebach
- Schutter
[ändere] Geografii
S Kinzigdal isch s Dal, wu am diefschte yygschnitten isch im innere Schwarzwald. Im vordere Kinzigdal lige d Ortschafte uf unter 200 Meter iber NN. S Klima im Kinzigdal isch wäfge däm milder wie in dr meischte andere Gegnige vum Schwarzwald. Im vordere Kinzigdal het s Obst un Rääbe. Gengebach, Ortebärg un Ohlschbach sin bekannti Räbböugmeine. Zem Deil fiert di Badisch Wyystroß do dure.
[ändere] Dierwelt
Syter anne 2002 wird versuecht, dr Lachs in dr Kinzig wider aazsidle dur Uussetze vu Junglachs un Ewägmache vu Hindernis. Erschti Erfolg het s aafangs 2005 gee, wu zem erschte Mol syt 50 Johr wider Lachslaich in eme bade-wirttebärgische Fluss gfunde woren isch.
[ändere] Dr Name Kinzig
Dr Name Kinzig stoht in Urkunde fir dr Fluss un au fir s Dail:
- 1099: ad Chinzechun; ad aliam Chinzichun[2]
- 1128: flumen [Fluss] Kinzicha, flumen Kynzichun, ad aliam Kynzicham[3]
- 1539: Künz, Künzlin[4]
- 1543: Küntzgen[5]
- 1560: Kintzg[6]
- 1560: ob den stöcken oder Kintzgen[7]
- 1561: obenn Kintzgen wyse[8]
- 1579: Küntzg[9]
- 1620: Kintzgen[10]
- 1652: Oberkentzgenwüß[11]
- 1654: Köntzig[12]
- 1837: Kinzig[13]
Härgleitet wird dr Name Kinzig us em Keltische.[14].
[ändere] Bilder
[ändere] Literatur
- Emil Imm (Hrsg.) – Land um Kinzig und Rench, Rombach-Verlag (1974)
- Kurt Klein – Leben am Fluss, Schwarzwald-Verlag (2002)
- A. Stalf (1932): Korrektion und Unterhaltung der Kinzig. Die Ortenau 19. S. 124–144.
- A. Neuwerck (1986): Der Lachsfang in der Kinzig. Die Ortenau 66. S. 499–525.
[ändere] Weblink
- Turismussyte vu dr Kinzigdalgmeine
- Fleßereimuseum Gengebach
- Menschen am Fluß – Geschichten aus dem oberen Kinzigtal
- Kinzigtal: Geschichten rund um das Kinzigtal
[ändere] Fueßnotte
- ↑ Regierungspräsidium Freiburg: TBG Begleitdokumentation Kinzig-Schutter (32), Tab. A 7.2.1, Freiburg i.Br. 2009 (umgrächnet us m³/a)
- ↑ Hauptstaatsarchiv Stuttgart (HStAS): A 470 U 1
- ↑ Staatsarchiv Sigmaringen (StAS) Dep. 39 HH/U 582
- ↑ Hauptstaatsarchiv Stuttgart (HStAS): A 470 Bü 73
- ↑ Hauptstaatsarchiv Stuttgart (HStAS): H 102/63, Bd. 39, S. 3b
- ↑ Hauptstaatsarchiv Stuttgart (HStAS): H 102/2, Bd. 10, S.19a
- ↑ Hauptstaatsarchiv Stuttgart (HStAS): H 102/2, Bd. 10, S. 25b, 26a
- ↑ Hauptstaatsarchiv Stuttgart (HStAS): H 102/2, Bd. 25, S. 108b
- ↑ Hauptstaatsarchiv Stuttgart (HStAS): H 102/63, Bd. 42, S. 4a
- ↑ Hauptstaatsarchiv Stuttgart (HStAS): H 102/63, Bd. 43, S. 3b
- ↑ Hauptstaatsarchiv Stuttgart (HStAS): H 102/63, Bd. 31, S, 42a
- ↑ Hauptstaatsarchiv Stuttgart (HStAS): H 102/63, Bd. 44:, S. 19a, 20b
- ↑ Primärkataster
- ↑ Bach, Adolf, Deutsche Namenkunde, Bd. II/2, Heidelberg 1981, § 438
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