Fauvismus

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Dr Foowismus (vo frz. fauves, wildi Dier) isch in dr Kunstgschicht e Stiilrichdig in dr Moolerei. Er isch us ere Beweegig innerhalb vo dr franzöösische Avantgarde am Aafang vom 20. Joorhundert entstande. Dr Foowismus isch vo seer underschiidlige Künstler dräit worde und isch die ersti Beweegig vo dr klassische Modärne gsi.

D Hauptverdräter vo dr Beweegig si dr Henri Matisse, dr André Derain und dr Maurice de Vlaminck gsi. Iine häi sich dr Raoul Dufy, Albert Marquet, Kees van Dongen, Othon Friesz und dr Georges Braque aagschlosse.[1][2] E baar Kunsthistoriker zelle au dr Henri Manguin, Charles Camoin, Jean Puy und dr Louis Valtat zu de Fauves, nöijerdings au dr Georges Rouault.[3]

In de foowistischen Bilder het dr Zwäck vo dr Farbgääbig nüm die illusionistischi Daarstellig vom ene Geegenstand sälle si. Die moolerischi Ussaag isch us em Zämmeschbiil vo de Farbflechene entstande. Tüpisch für die mäiste Wärk si iiri lüüchtende Farbe. Aber e genauso wääsentlige Bestanddäil vo dr Bildkomposizioon si d Überleegige zur Daarstellig vom Ruum gsi.[1]

Dr Foowismus isch us em Impressionismus gwaggse. Aber si Ziil isch gsi, dr Flüchtigkäit vo de impressionistische Bilder Parooli z biete und de Wärk mee Duur (frz. durée) z verschaffe. En äigeni Theorii oder e Manifest het dr Foowismus nit ghaa. Noch ere nöijere Sichtwiis häig dr Foowismus Gmäinsamkäite mit em Expressionismus.

1907 het dr Kubismus dr Foowismus abglööst und e baar vo sine Verdräter häi sich dr jüngere Beweegig aagschlosse. Es chunnt vom Foowismus, ass modärni Künstler d Farb as individuells Usdrucksmiddel gseen.

Liddratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Jean-Paul Crespelle: Fauves und Expressionisten. (Titel der Originalausgabe: Les Fauves). Bruckmann, München 1963.
  • Bernard Denvir: Fauvismus und Expressionismus. (Titel der Originalausgabe: Fauvism and Expressionism, aus dem Französischen übersetzt von Karlheinz Mahr), Knaur-Taschenbücher Band 447, München/Zürich 1976, ISBN 3-426-00447-X.
  • Jean-Louis Ferrier: Fauvismus – Die Wilden in Paris. (Aus dem Französischen übersetzt von Diethard H. Klein), Editions Pierre Terrail, Paris 1992, ISBN 2-87939-053-2.
  • Marcel Giry: Der Fauvismus — Ursprünge und Entwicklung. (Titel der Originalausgabe: Les Fauves, Orgines et Evolution, aus dem Französischen übersetzt von Gunhilt Perrin), Office du Livre, Fribourg, und Edition Georg Popp, Würzburg 1981, ISBN 3-88155-088-7.
  • Gotthard Jedlicka: Der Fauvismus. Büchergilde Gutenberg, Zürich 1961.
  • Jean Leymarie: Fauvismus. (Aus dem Französischen übersetzt von Karl Georg Hemmerich), Editions d’Art, Albert Skira Verlag, Genève 1959.
  • Henri Matisse, Jack D. Flam (Hrsg.): Über Kunst. (Titel der Originalausgabe: Matisse on Art, aus dem Englischen übersetzt von Elisabeth Hammer-Kraft), Diogenes Verlag, Zürich 1982, ISBN 3-2572-1457-X
  • Martin Schieder: „Aucun rapport avec la peinture“. Die Fauves im Salon d’Automne von 1905 und die Kunstkritik, in: Prenez garde à la peinture! Kunstkritik in Frankreich 1900–1945, hrsg. von Uwe Fleckner und Thomas W. Gaehtgens (Passagen/Passages, Bd. 1), Berlin 1999, S. 405–423.
  • Kristian Sotriffer: Expressionismus und Fauvismus. Verlag Anton Schroll & Co. Wien 1971.
  • Denys Sutton: André Derain. (Aus dem Englischen übersetzt von Renate Gerhardt), Phaidon Verlag, Köln 1960.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]


Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. 1,0 1,1 Marcel Giry: Der Fauvismus, 1981, S. 6–8
  2. Jean Leymarie: Fauvismus, 1959, S.38
  3. Sabine Rewald: Heilbrunn Timeline of Art History. Department of Nineteenth-Century, Modern and Contemporary Art, The Metropolitan Museum of Art. Abgrüeft am 9. Merz 2011.
Dä Artikel basiert uff ere fräie Übersetzig vu dere Version vum Artikel „Fauvismus“ vu de dütsche Wikipedia.

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