Walter Georgii

Us der alemannische Wikipedia, der freie Dialäkt-Enzyklopedy
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dialäkt: Schwäbisch

Dr Walter Georgii (* 23. Novembr 1887 z Stuegert, † 23. Februar 1967 z Diibenga) ischt a deitscher Pianischt, Musikwissaschaftler ond Hochschuallehrer gwäa.

Aus seim Leaba[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Dr Walter Georgii ischt am 23. Novembr 1887 z Stuegert uff d Welt komma. Deet hôt’r au sei Kendheit ond Jugend vrbrôcht. Nôch-em Abi hôt’r beim Max Paur, wo an dr Musikhochschuel vo seira Hoimetstadt a Moischtrklass gleidet hôt, intensiv s Klaviirschbiila glernt. Em Jôhr 1910 ischt’r selbr Lehrer wôrra, ond zwar an dr Kaiserlich Russischa Musikschuel en Woronesch. Zwoi Jôhr schbätr hôt’s-en wiidr nôch Deitschland zruckzoga. Jetzt hôt’r nomôl zom Studiira ôgfanga, desmôl s Fach Musikwissaschaft am Konservadoriom vo Halle an dr Saale. Em Jôhr 1914 hôt’r deet zom Dr. phil. promoviirt. S Thema vo seira Dissertazioo ischt „Carl Maria von Weber als Klaviirkombonischt“ gwäa. Bei dr schbätra Gesamtausgab vom Weber seine Werk ischt’r als Mit-Herausgeber beteiligt gwäa. Noh em gleicha Jôhr hôt dr Georgii an Lehrufftrag am Konservadoriom z Köln kriagt, wo-nr seine Studenda s Klaviirschbiila beibrôcht hôt. Trotz ällem hôt’r sich abr au noh gnuag Zeit genomma, om als Klaviir-Virtuoos en ganz Eiropa romreisa zo kenna.

Nôch-ma Haufa kloinere Schrifda hôt dr Georgii 1941 sei „Geschichte der Klaviermusik zu zwei und vier Händen von den Anfängen bis zur Gegenwart“ rausbrôcht, wo dômôls als des beschde ond vrlässlichschde Werk uff sellem Gebiit golda hôt ond heit noh vo viile Pianischda gschätzt wuud. Fenf Jôhr schbätr hôt‘r an Lehrufftrag vo dr Staatlicha Musikhochschuel Minchen ôôgnomma.

Am 23. Februar 1967 hôt dr Georgii em Aldr vo 79 Jôhr z Diibenga seine Auga fir emmer gschlossa.

A Auswahl vo seine Werk[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Einhändig, 1955
  • Die Verzierungen in der Musik, 1957
  • Geschichte der Klaviermusik zu zwei und vier Händen von den Anfängen bis zur Gegenwart. Atlantis Musikbuch-Verlag Zürich/Freiburg, 1976 en dr fuffda Ufflag, ISBN 3-7611-0222-4
  • Klavierspielerbüchlein. Winke für den Klavierspieler. Atlantis Verlag, Zürich/Freiburg 1957 / Neuauflage: Schott, Mainz 2003 en dr achda Ufflag, ISBN 3-254-08230-3
  • Das Klavierbüchlein, 2003 en dr achda Ufflag
  • Geist und Technik der zeitgenössischen Klaviermusik

Quella[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Friedrich Herzfeld: Das Lexikon der Musik, Verlag Ullstein GmbH, Frankfurt am Main – Berlin – Wien, 1976
  • Illustriertes Musiklexikon, rausgäa vom Hermann Abert, Verlag J. Engelhorns Nachf., Stuttgart, 1927

Weblink[ändere | Quälltäxt bearbeite]