Terrorismus

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Under Terrorismus (lat. terror „Angst, Schreck“) verstoot mä Gwalt und Gwaltakzione (wie z. B. Entfüerige, Attentat, Sprängstoffaaschleeg etc.) gegen e politischi Ornig, zum politisch öbbis z ändere. Dr Terror isch e Druckmiddel und söll vor allem Unsicherhäit und Angst verbräite oder Sympathii für d Ziil vo de Terroriste wecke und Lüt drzue bringe sä z understütze.[1] Terrorismus isch nid e milidäärischi Strategii, sondern vor allem e Kommunikazionsstrategii.[2][3] Terroriste wäi zwar d Ornig, wi si existiert, verändere, si häi aber nid vor, Gebiet wie z. B. dr Guerillero milidäärisch z bsetze, sondern wäi s Dänke übernee und eso Veränderigsbrozäss ufzwinge.

Es git kä allgemäin akzeptierti wüsseschaftligi Definizion vo Terrorismus. Vor allem isch s schwiirig, dr Terrorismus und vom politische Widerstand abzgränze. Es isch tüpisch, ass Persone und Beweegige vo dr äinte Site as legitimi Undergrund- oder Widerstandskämpfer aagluegt wärde, wo zwar gwaltdäätig si, us eme andere Blickwinkel aber as Terroriste bezäichnet wärde. Die verschiidene juristische Definizione vom Begriff, öb im nazionale Stroofrächt vo Staate oder im internazionale Rächt, si hüfig us äänlige Gründ umstritte.

Persone und Grubbe, wo Aaschleeg usfüere („Terroriste“ oder „Terrororganisazione“), wärde vo dr Politik und de Medie vilmol äifach as „dr Terrorismus“ bezäichnet, zum Bischbil in Begriff wie „dr internazionali Terrorismus”.

Dr Begriff Staatsterrorismus bezäichnet staatlig organisierti oder gfördereti Gwaltdaate, wo nit uf gsetzlige Grundlaage basiere oder as terroristisch bewärtet wärde. Klassischi Bischbil vo Staatsterrorismus si Dütschland under em Nazionalsozialismus und d Sowjetunion in dr Zit vom Stalin.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Jörg Baberowski und Anselm Doering-Manteuffel: Ordnung durch Terror. Bonn 2006, ISBN 3-8012-0368-9.
  • Paul Berman: Terror und Liberalismus. Bundeszentrale für Politische Bildung, Bonn 2004 (Lizenzausgabe der Europäischen Verlags-Anstalt), ISBN 3-89331-548-9.
  • Martha Crenshaw: The Psychology of Terrorism: An Agenda for the 21st Century. In: Political Psychology. Vol.21, No.2, 2000. (Zämmefassig) doi:10.1111/0162-895X.00195
  • Anna Goppel: Killing Terrorists. A Moral and Legal Analysis. De Gruyter, Berlin 2013, ISBN 978-3110284423.
  • Dipak K. Gupta: Understanding Terrorism and Political Violence. Routledge, 2008, ISBN 978-0-415-77164-1.
  • Eric Hobsbawm: Globalisierung, Demokratie und Terrorismus. (Ufsatzsammlig), ängl. Fassig 2007, dtv, Münche 2009, ISBN 978-3-423-2476-9-6.
  • Bruce Hoffman: Terrorismus – der unerklärte Krieg. Neue Gefahren politischer Gewalt. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-596-15614-9.
  • Johannes Hürter/Gian Enrico Rusconi (Hrsg.): Die bleiernen Jahre. Staat und Terrorismus in der Bundesrepublik Deutschland und Italien 1969–1982. R. Oldenbourg Verlag, Münche 2010, ISBN 978-3-486-59643-4.
  • Josef Isensee (Hrsg.): Der Terror, der Staat und das Recht. Duncker und Humblot, Berlin 2004, ISBN 3-428-11127-3.
  • Tobias O. Keber: Der Begriff des Terrorismus im Völkerrecht. Entwicklungslinien im Vertrags- und Gewohnheitsrecht unter besonderer Berücksichtigung der Arbeiten zu einem umfassenden Übereinkommen zur Bekämpfung des Terrorismus. Schriftenreihe Öffentliches und Internationales Recht, Band 10, Lang Verlag, Frankfurt 2008, ISBN 978-3-631-58240-4.
  • Walter Laqueur: Krieg dem Westen. Terrorismus im 21. Jahrhundert. Propyläen, Berlin 2003, ISBN 3-549-07173-6.
  • Christian Lüdemann, Thomas Ohlemacher: Soziologie der Kriminalität. Theoretische und empirische Perspektiven. Juventa Verlag, Grundlagentexte Soziologie, 2002.
  • Charles Townshend: Terrorismus. Reclam, Stuttgart 2005, Reclams Universalbibliothek Nr. 18301, ISBN 3-15-018301-4.
  • Alexander Straßner (Hrsg.): Sozialrevolutionärer Terrorismus. Theorie, Ideologie, Fallbeispiele, Zukunftsszenarien. Wiesbade 2008, ISBN 978-3-5311557-8-4.
  • Jens Dolfen: Die Vereinten Nationen und das Problem der Terrorismusdefinition. Ravensburg, München 2007, ISBN 978-3-638-81072-2.
  • Ulrich Schneckener: Transnationaler Terrorismus. Charakter und Hintergründe des „neuen“ Terrorismus. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2006, ISBN 978-3-518-12374-4.
  • Thomas A. Reppetto: Battleground New York City. Countering spies, saboteurs, and terrorists since 1861. Potomac Books, Washington, DC 2012, ISBN 978-1-597-97677-0.
  • Florian Hartleb: Die Analyse des Falls „Breivik“: Einsamer Wolf-Terrorismus als wichtiges, aber vernachlässigtes Phänomen sui generis innerhalb des Terrorismus. In: Martin H.W. Möllers/Robert Chr. van Ooyen (Hrsg.): Jahrbuch für öffentliche Sicherheit. 2012/2013, Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt a. M. 2012, S. 71-92.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Terrorism – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Definition nach Peter Waldmann: Terrorismus und Bürgerkrieg. Der Staat in Bedrängnis. Gerling Akademie Verl., München 2003, ISBN 3-932425-57-X.
  2. Bockstette, Carsten: „ Terrorismus und asymmetrische Kriegsführung als kommunikative Herausforderung“. In: Carsten Bockstette, Siegfried Quandt, Walter Jertz (Hg.) (2006) Strategisches Informations- und Kommunikationsmanagement. Handbuch der sicherheitspolitischen Kommunikation und Medienarbeit; Bernard & Graefe Verlag
  3. vgl. André M. Malick Al-Qa'idas Interpunktion von Ereignisfolgen. Eine Konfliktanalyse unter kommunikationstheoretischen Gesichtspunkten nach Watzlawick. Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt 2011, ISBN 978-3-86676-163-6
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