Roland Ris
| Dialäkt: Züritüütsch |
De Roland Ris (* 29. Septämber 1939 z Unterseen; Bürger vo Lyss) isch en Schwyzer Gèrmanischt, wo zeerscht Profässer a der Uniwèrsitèèt Bèèrn und nachane a der ETH Züri gsy isch. Für s Bèèrntüütsch schrybt er grad e paar Grundlaagewèèrch, usechoo isch aber eerscht äis vo dène.
im sys Läben und Schaffe
[ändere | Quälltäxt bearbeite]De Ris hät a den Uniwèrsitèète Bèèrn, Berlyn und Marburg Gèrmanischtik, allgimäini und indogèrmaanischi Spraachwüsseschaft und latynischi und romaanischi Filology gstudiert. 1972 hät mer en as Naachfolger vom Paul Zinsli as Profässer a d Uni Bèèrn gholt, won er Ordinaarius für Gèrmanistischi Linguistik und Dialäktology gsy isch. Aber scho im 76i isch er a d ETH Züri übere (im syn Naachfolger z Bèèrn isch de Peter Glatthard woorde), won er bis zu syneren Emèritierig 2004 as oordentliche Profässer für tüütschi Spraach und Literatuur gwürkt hät. Langi Jaar isch er au Bresidänt vo de Schwyzerischen Akademy vo de Gäischtes- und Soziaalwüsseschafte (SAGW) und au zytewys vo dèren ire Komissioon für di nazioonale Wöörterbüecher (Schwyzerischs Idiotikon, Glossaire des patois de la Suisse romande, Vocabolario dei dialetti della Svizzera italiana und Dicziunari Rumantsch Grischun) gsy.
Syni Forschigsschwèèrpünkt sind im Beräich Linguischtik Spraachgschicht und schwyzertüütschi Dialäktology und im Beräich Literatuur Tüütschschwyzer Literatuur uf Hoochtüütsch und Mundaart, dezue ane s Wèèrch vom Rainer Maria Rilke und mystischi Literatuur us de verschidenschte Kultuure. E bsunderi Fröid hät er a de Malediktology (de Leer vo de Schimpf- und Fluechwöörter). Er hät e groossi Bibliografy über die bèèrntüütsch Literatuur useggèè und schaffet alewyl na amene groosse bèèrntüütsche Wöörterbuech, amene Wöörterbuech über s Mattenänglisch und amene Wöörterbuech über di «populèèren Oortsnäme» im Kanton Bèèrn (aso inoffizielli Oortsnäme). Vom Wöörterbuech über d Studäntespraach isch der eerscht Band usechoo.
e paar Publikazioone von em
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Das Adjektiv «reich» im mittelalterlichen Deutsch. Geschichte – semantische Struktur – Stilistik. De Gruyter, Berlin 1971, ISBN 3-11-001835-7.
- Bibliographie der berndeutschen Mundartliteratur. Selbständig erschienene, rein oder mehrheitlich berndeutsche Publikationen von den Anfängen bis und mit Erscheinungsjahr 1987. Emmentaler Druck, Langnau 1989, ISBN 3-85654-901-3.
- Le gong, le chat, le sphinx. Approches de la poésie tardive de Rilke. I: Bulletins de l’Académie Royale de Belgique Année 1994, S. 337–371.
- Wörterbuch der schweizerischen Studentensprache. Band 1: A – C (= Studentica Helvetica. Documenta et Commentarii. Nr. 35.1). SVSt, Bern 2020, ooni ISBN.
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Roland Ris uf gess.ethz.ch