Raphael Levi Hannover

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Dr Rafael Levi Hannover

Dr Rafael Levi (au: Raphael oder Rafael Levi Hannover; * 1685 z Weikersheim; † 17. Mai 1779 z Hannover) isch e dütsche Mathematiker und Astronom gsi. Dr jüdisch Gleerti und Schüeler vom Gottfried Wilhelm Leibniz isch e modärne Wüssrschaftler gsi und au usserhalb vo dr jüdische Gmäind as „edle Juud“ gschetzt worde, was für sälli Zit ussergwöönlig gsi isch.[1]

1747/48 het dr Levi uf Dütsch logarithmischi Daafele veröffentligt, 1756 uf Hebräisch Studie zur Astronomii und Kaländerkund und 1757/57 sini populääre Kaländerdaafele zum die jüdische Fiirdig z berächne.[1]

Schrifte (unvollständig)[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Luḥot ha-'Ibbur, astronomische Tafeln für den jüdischen Kalender, Hanover: Leyden, 1756
    • Die Luḥot ha-'Ibbur wurden veröffentlicht mit M. E. Fürth's Yir'at Shamayim in Maimonides „Yad“, Ḳiddush ha-Ḥodesh, Dessau, 1820-21
  • Tekunat ha-Shamayim, über Astronomie und Kalenderfertigung, insbesondere bezugnehmend auf die Talmud-Passagen zu diesen Themen, mit Glossen von Moses Tiktin, Amsterdam, 1756
  • Von Levis kleineren Schriften blieben drei ungedruckt. Simon Waltsch zeichnete diese jedoch später auf und publizierte in Braunschweig einen Kommentar zu Maimonides’ Kalendervorschriften (Berlin 1786).

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Wilhelm Rothert: Hannoversche Biographie, Bd. 3: Hannover unter dem Kurhut, 1646–1815, mit vielen Porträts und vier Wappen, hrsg. Frau A. Rothert und Martin Peter, Hannover: Sponholtz, 1916, S. 512
  • Selig Gronemann: Genealogische Studien über die alten jüdischen Familien Hannovers, Hannover, 1913, passim
  • Salomon Wininger: Große Jüdische National-Biographie mit mehr als 8000 Lebensbeschreibungen namhafter Männer und Frauen aller Zeiten und Länder. Ein Nachschlagewerk für das jüdische Volk und dessen Freunde, unter Mitwirkung von zahlreichen Fachmännern [7 BdeE.], Bd: 4. Leavith-Péreire, [Czernowitz, Piata Alexandri: "Aurora"], [1930], S. 54
  • Encyclopaedia Judaica. Das Judentum in Geschichte und Gegenwart, Berlin[-Charlottenburg, Bismarckstr. 106]: Eschkol-Verlag [, Abt. Encyclopaedia Judaica], 1931, Spalte 996f.
  • Leben und Schicksal. Zur Einweihung der Synagoge in Hannover, uusegee vo dr Landeshauptstadt Hannover, Presseamt, zämme mit dr jüdische Gmäind Hannover e. V., o.O., o. J. [Hannover: 1963], S. 57–64
  • John F. Oppenheimer (Chefred.), Emanuel BinGorion (Mithrsg.) u. a.: Lexikon des Judentums, Gütersloh: Bertelsmann, 1967, S. 422
    • [2. Ufl.]: Gütersloh; Berlin; Münche; Wien: Bertelsmann-Lexikon-Verlag, 1971 ISBN 3-570-05964-2
  • Steven Schwarzschild; Henry Schwarzschild: Two lives in the Jewish Frühaufklärung. Raphael Levi Hannover and Moses Abraham Wolff. In: Year-book. Leo Baeck Institute. Vol. 29 (1984) S. 229–276. (Darin: S. 229–258: Raphael Levi.) ISSN 0075-8744
  • Julius H. Schoeps (Hrsg.), Redaktion des Salomon Ludwig Steinheim-Instituts: Neues Lexikon des Judentums, Gütersloh; Münche: Bertelsmann-Lexikon-Verlag, 1992, ISBN 3-570-09877-X, S. 91
  • Peter Schulze: RAFAEL LEVI, in: Hannoversches Biographisches Lexikon, S. 219 u.ö.; teilweise online über Google-Bücher
  • Peter Schulze: Rafael Levi, in: Stadtlexikon Hannover, S. 512
  • Christoph Schulte: Leibniz und sein "Schüler" Raphael Levi. In: Leibniz und das Judentum. Ergebnisse einer internationalen Konferenz in Potsdam. Daniel J. Cook. (Hrsg.). Stuttgart: Steiner 2008, S. 35–47. ISBN 978-3-515-09251-7

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. 1,0 1,1 Peter Schulze: «Rafael Levi», in: Stadtlexikon Hannover, S. 512
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