Muntlaga

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Montlingen
S Wappe vo Montlingen
Basisdatä
Staat: Schwiiz
Kanton: St. Galle (SG)
Wahlchrais: Waalchrais Rhintlw
Gmeind Oberriet
PLZ 9462
Koordinate: 762497 / 24486847.3346347094219.5888328552246420Koordinate 47° 20′ 5″ N, 9° 35′ 20″ O; CH1903: 762497 / 244868
Höchi: 420 m ü. M.
Iiwohner: 1843 (31. Dezember 2009)[1]
Website og-montlingen.oberriet.ch
Charte
Charte vo Montlingen
www
Dialäkt: Ostschwizerisch

Muntlaga ischt a Doarf ir politischa Gmoand Oberriet im Waalkrais Rhintl vom Kantoa Sanggalle.

Chaarta vo da Gmoand Oberriet und erna Oart

Geografii[ändere | Quälltäxt bearbeite]

S Doarf Muntlaga lit rund um s Muntalgarbeargli, leangs vom Rhii, zmeazt im Rheantl.

Muntlaga ghört näabet Kriassara, Oachiwees, Koblwaald und em Doarf Oberriet, wia o d Wiiler Moos, Rechig, Stoag, Freiebaach, Stoa, Koblwees, Watt und Haard zur politischa Gmoand Oberriet. Uf am Gebiet vor Gmoand Oberriet, em ehemoliga Riichshof Kriassara, gits füüf verschidni Oartsgmoande, wo i da Ortsgmoand Allgemaine Hof Oberriet zäammagfasst seand. D Oartsgmoande Kriassara, Muntlaga, Oachiwees und Oberriet seand dabii deckigsgliich mit de jewiliga Döarfer.

Bevölkerig[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Am 31. Dezämber 2009 hät s Doarf Muntlaga 1843 Iiwohner kha.[2]

Bsundrigs zum gi aaluga[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • d Pfarrkercha us am 9. Johrhundert, wo am Hailiga Johannes gwait ischt
  • d Sankt Anna-Kapealla und d Stazioana uf am Weag is Muntlagarbeargli ui
  • s «Hedwig Scherrer Huus»
  • di prähisorischa Sidlaga uf am Muntlagarbearg (ma gseacht hüt allerdeangs numma viil)

Wil d Oartsgmoand Muntlaga o Boda head, wo kli witer aweagg vum Doarf liggid, khört o d Alp Muntlagar Schwamm mit da Wörtschaft dazua. Dä Uusichtspunkt liit uf 1'127 m öber Meer, a Stuck oberhalb vom Doarf Koblwaald, gegen Kamor ufi. Ebefalls im Bsitz vor Oartsgmoand ischt d Krischtallhöali. Si ischt vom Doarf Koblwaald us i epa 15 Minuta z Fuass ärraichbar und ischt öber s Rhintl usi bekannt. Underhalb vom Doarf Koblwaald, iibeatat innara Felswand vom Semmeler (Semelenberg), seand d Überreascht vonnere ehemolige Roobritterburg. O d Ruine Wichastoa khört zur Oartsgmoand Muntlaga. D Felsaburg ischt nu öber an staila Fuassweag heandar am Wichaschtoanar-Seali z feanda. Säb Seali ischt a ehemoligs Baggerloch, wo im letschta Johrhundert Leam abbout wora ischt. Hüt ischs a Naturschutzgebiet.

Persönlichkaita[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Hedwig Scherrer (1878–1940), e Schwizer Künstlari (head ab 1908 i eram sealbar entwoarfana Atelieehuus underhalb vo de Sankt Anna-Kapealla gwohnt)

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Konrad Sonderegger: Das Rheintal um 1900. Band 2. Konrad Sonderegger, 1990, ISBN 978-3-85882-266-6, S. 184.
  • Hans Rudolf Sennhauser (Hrsg.): Frühe Kirchen im östlichen Alpengebiet. Von der Spätantike bis in ottonische Zeit. Bayerische Akademie der Wissenschaften. Abhandlungen - Neue Folge, Heft 123. Verlag der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München 2003. ISBN 3 7696 01181

Weablink[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Muntlaga – Sammlig vo Multimediadateie

Fuassnoota[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden uf bfs.admin.ch (Bundesamt för Statistik)
  2. uf da Wäbsita vor Gmoand Oberriet, aaglugat am 26. Januar 2011. Archiviert vom Original am 29. November 2012; abgerufen am 27. März 2013.