Mammut

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Disambig.svg Dä Artikel behandlet die usgstorbnigi Elifantegattig Mammut; für anderi Bedütige vo Mammut lueg doo.
Mammut
Mammouth.png

Mammut

Zitruum
Pliozän bis Holozän
5,7 Mio. Johr bis öbbe 4.000 Johr
Fundort
Systematik
Chlass: Süüger (Mammalia)
Underchlass: Hööcheri Süüger (Eutheria)
Überordnig: Afrotheria
Ordnig: Rüsseldier (Proboscidea)
Familie: Elifante (Elephantidae)
Wüsseschaftlige Name
Mammuthus
Brookes, 1828
Usgrabig vo Mammutüberrest z Niderwenige im April 2003
Skelettrekonstrukzion vom ene Wullhoormammut im Südostbayerische Naturkund- und Mammut-Museum Siegsdorf z Siegsdorf in Bayre

D Mammut (wüsseschaftlige Naame Mammuthus (vo frz. mammouth < russ.: mamont < vermuetlig us em Waldnenzische), bilde en usgstorbnigi Gattig vo de Elifante. Si isch in Afrika entstande, wo s Miozän zum Pliozän übergange isch, und het denn Öiropa, Asie und Nordamerika besiidlet. Die letschte Verdräter vo de Mammut, wo zur bekanntiste Art, em Wullehoormammut (M. primigenius) ghööre, si as e Zwärgform erst vor öbbe 4000 Joor uf dr nordsibirische Wrangelinsle usgstorbe.

Im Novämber 2008 isch in dr Fachzitschrift „Nature“ d Genomsekwänz vom Wullehoormammut publiziert worde.[1] Öbbe 70 Brozänt vo dr Erbinformazion het mä chönne entschlüssle. S Mammutgenom isch s erste Genom vom ene usgstorbnige Dier, wo sekwenziert worde isch.

Niderwenige im zürcherische Wehntal isch die gröschti Mammutfundstell in de Schwiz. Mä het dört syt 1890 mindestens zäh Mammut gfunde. Nach eme Fund 2003 isch 2005 es Mammutmuseum igrichtet worde.

Litratuur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  • Vadim Evgenievič Garutt: Das Mammut. Mammuthus primigenius (Blumenbach). Noochdruck vo dr 1. Uflaag vo 1964. Westarp Wissenschaften, Hohenwarsleben 2004, ISBN 3-89432-171-7.
  • Ulrich Joger (Hg.): Mammuts aus Sibirien. Begleitbuch zur Ausstellung im Hessischen Landesmuseum Darmstadt vom 20. Oktober 1994 bis 19. Februar 1995, Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Darmstadt 1994, ISBN 3-926527-34-X.
  • Adrian Lister, Paul Bahn: Mammuts. Die Riesen der Eiszeit. Thorbecke, Sigmaringen 1997, ISBN 3-7995-9050-1.
  • Richard Stone: Mammut – Rückkehr der Giganten? Franckh-Kosmos, Stuttgart 2003, ISBN 3-440-09520-7.
  • Peter D. Ward: Ausgerottet oder ausgestorben? Warum die Mammuts die Eiszeit nicht überleben konnten. Birkhäuser, Baasel 1998, ISBN 3-7643-5915-3.
  • Reinhard Ziegler: Das Mammut (Mammuthus primigenius Blumenbach) von Siegsdorf bei Traunstein (Bayern) und seine Begleitfauna. In: Münchner Geowissenschaftliche Abhandlungen. Reihe A: Geologie und Paläontologie. 26, 1994, ISSN 0177-0950, S. 49–80.

Fuessnoote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Miller, W. u. a., Nature 456, 387–390 (2008). online

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Mammut – Sammlig vo Multimediadateie