Ion Antonescu

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De Marschall Ion Antonescu mit em rumänische König Michael I.

Ion Victor Antonescu (* 15. Juni 1882 in Pitești; † 1. Juni 1946 in Jilava) isch en rumänische General, Politiker und während em Zweite Wältchrieg vo 1940 bis 1944 de Diktator vom Königriich Rumänie ksi.

De Antonescu isch im Erste Wältchrieg zum General befördert worde und hät sis Heimatland vor Dütsche und Österrriich-Ungarische Agriff erfolgreich verteidigt, und isch, nach sim politische Ufstieg i de spate 1930er Jahr, vom Septämber 1940 bis zum August 1944 isch er under de Bezeichnig „Staatsfüherer“ (rumänisch Conducător al Statului) Ministerpräsidänt und Marschall vo Rumänie ksi und hät als solche Rumänie a de Siite vo de Achsemächt i de Zweiti Wältchrieg gführt. Zersch hät er mit de faschistische Iiserne Garde paktiert, dänn aber ab em Januar 1941 mit em Militär allei regiert.

Em Antonescu sis Regime hät über 200.000 Jude und rund 25.000 Roma ermordet.[1][2] Nachdäm die sowjetischi Roti Armee 1943 Teil vo Rumänie bsetzt hät, isch er 1944 vom König Michael I. gstürzt und 1946 vo de Kommuniste hingrichtet worde.

Literatur[ändere | Quälltäxt bearbeite]

Biographie

  • Dennis Deletant: Hitler's Forgotten Ally: Ion Antonescu and His Regime, Romania, 1940–1944. Palgrave, 2006.

Witerführendi Literatur

  • Sebastian Balta: Rumänien und die Großmächte in der Ära Antonescu (1940–1944). Stuttgart 2005 (= Quellen und Studien zur Geschichte des östlichen Europa, 69), 540 S., ISBN 3-515-08744-3.
  • Armin Heinen: Die Legion „Erzengel Michael“ in Rumänien – Soziale Bewegung und politische Organisation: Ein Beitrag zum Problem des internationalen Faschismus. München, 1986, ISBN 3-486-53101-8.
  • Mariana Hausleitner: Die Rumänisierung der Bukowina 1918–1944. Die Durchsetzung des nationalstaatlichen Anspruchs Großrumäniens. München 2001.
  • Mariana Hausleitner: Großverbrechen im rumänischen Transnistrien 1941–1944. In: Rumänien und der Holocaust. Hrsg. von Mariana Hausleitner u. a., Berlin 2001, S. 15–24.
  • Mariana Hausleitner: Antisemitismus in Rumänien vor 1945. In: Vorurteil und Rassenhass. Antisemitismus in den faschistischen Bewegungen Europas. Hrsg. von Hermann Graml u. a., Berlin 2001, S. 169–178.
  • Andreas Hillgruber: Hitler, König Carol und Marschall Antonescu : Die dt.-rumän. Beziehungen 1938 – 1944. 2. Auflage Wiesbaden : F. Steiner 1965.
  • Nicholas M. Nagy-Talavera: The Green Shirts and the Others. A History of Fascism in Hungary and Romania. Stanford 1970.
  • William Totok: Cyberspacelegionäre. Rumänischer Postfaschismus im Internet (Site cha nüme abgrüeft wärde; Suche im Webarchiv)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.halbjahresschrift.homepage.t-online.de. In: Halbjahresschrift für südosteuropäische Geschichte, Literatur und Politik. 9. Jg., Nr. 1/1997, S. 7–23.
  • William Totok: Der revisionistische Diskurs. In: Halbjahresschrift für südosteuropäische Geschichte, Literatur und Politik (abgekürzt: HJS), 10. Jg., Nr. 1/1998, S. 45–67. (Rumänische Fassung: Discursul revizionist, in Sfera Politicii (Supliment), Nr. 1/ 1998, S. 26–32.)
  • William Totok: Antonescu – ein Opfer auf dem Altare der Demokratie? Rechtsradikalismus und Revisionismus in Rumänien (I). In: HJS, 13. Jg., Nr.2/2001, S. 33–57 (Kurzfassung in: Ost-West-Gegeninformationen, 13. Jg., Nr. 2/2001, S. VI-XV; rumänische Fassung: Antonescu sacrificat pe altarul diplomației, in: Observator Cultural, Nr. 74, 75, 76 und 77 / 2001).
  • William Totok: Ein rassistisches Machwerk. Rechtsradikalismus und Revisionismus in Rumänien" (II), in: HJS, 14. Jg., Nr. 1/2002, S. 55-72.
  • William Totok: Mystifikationen, Verfälschungen und Verdrehungen. Rechtsradikalismus und Revisionismus in Rumänien (III). In: HJS, 14. Jg., Nr. 2/2002, S. 19-42 (rumänische Fassung: Mistificări și falsificări. Contrareacții la Ordonanță, in: Observator Cultural, Nr. 152/ 21.01. –27.012003. Und: O nouă dimensiune a revizionismului din Româia, in: Observator Cultural, Nr.115/07.05-13.05 2002).
  • William Totok: Gratwanderung zwischen historischer Vergangenheitsbewältigung und -verdrehung. Rechtsradikalismus und Revisionismus in Rumänien (IV). In: HJS, 15. Jg., Nr. 1/2003, S. 44–64.
  • William Totok: Historische Verzahnungen. Rechtsradikalismus und Revisionismus in Rumänien (V). In: HJS, 15. Jg., Nr. 2/2003, S. 54–76.
  • William Totok: „Erschießt diese Niederträchtigen“. Rechtsradikalismus und Revisionismus in Rumänien (VI). In: HJS, 16. Jg., Nr. 1/2004, S. 35–53.
  • William Totok: Die Aktualität der Vergangenheit. Rechtsradikalismus und Revisionismus in Rumänien (VII). In: HJS, 16. Jg., Nr. 2/2004, S. 25-40.
  • William Totok: Das Internet als virtuelle Internationale. In: Die Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, 48. Jg., Nr. 4/ April 2001, S. 216–220.

Weblingg[ändere | Quälltäxt bearbeite]

 Commons: Ion Antonescu – Sammlig vo Multimediadateie

Fuessnote[ändere | Quälltäxt bearbeite]

  1. Viorel Achim: Gypsy Research and Gypsy Policy in Romania 1920–1950. In: Michael Zimmermann (Hrsg.): Zwischen Erziehung und Vernichtung. Zigeunerpolitik und Zigeunerforschung im Europa des 20. Jahrhunderts. Franz Steiner, Stuttgart 2007 (Beiträge zur Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bd. 3), S. 157–174.
  2. Antonescu-Diktatur 1940 bis 1944, Süddeutsche Zeitung, abgerufen am 16. September 2012, 16:27